#1

Schechina

Niedersachsen,Deutschland

Moin!

Ich stellte diese Frage schon einmal in einem anderen Forum, nur leider wußte kaum jemand etwas darüber, welche Funktion hatten die Stäbe die die Pharaonen auf den Abbildungen oft in den Händen hielten?

Mitte der 70-er Jahre entdeckten zwei russische Wissenschaftler, eine wichtiges Manuskript, über die Zylinder die auf vielen Pharaonen Statuen zu sehen sind.

Vladimir Kovtun, der Entdecker der Zylinder der Pharaonen

http://www.cylinders.ru/images/pic14b.jpg

Vladimir P. Kovtun, Physik- und Mathematikwissenschaftler, Künstler. Seine Bilder wurden in St. Petersburg, Iswar, Krakau, Posnan und Tbilisi ausgestellt. Er ist Autor von 30 wissenschaftlichen Studien über Plasmaphysik, Isotopen-Trennung und über die Theorie des kritischen Zustandes der Materie. Kovtun veröffentlichte darüber hinaus die Bücher: „Das große Geheimnis von Hermes. Die faszinierende Welt der Physik“, erschienen in St. Petersburg im Delta Verlag 1997 und „Zylinder der Pharaonen“, erschienen in Bratislava 1999. Vladimir Kovtun beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit dem Phänomen der Zylinder der Pharaonen.


"wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher"!

Bertholt Brecht


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »PCMTH international« (22.03.2020, 11:41)
#2

- admin -

Sydney,Australien

Werte Schechina, leider müssen wir dir mitteilen, dass du hier einem üblen Betrug aufgesessen bist. Zunächst hatte hier kein einziger der Ritter an der Schule über solche "Wunderstäbe" jemals gehört und wir gaben die Frage daher an unsere Geheimwissenschaftliche Sektion weiter. Die Antwort kam sehr schnell, da wohl schon des Öfteren dieses Thema dort auflief. Es gibt solche Stäbe nicht – es ist alles eine üble Masche um mit den Wunschvorstellungen gewisser esoterischer Kreise Geld zu verdienen. Die vorgebliche Patentlizenz ist gefälscht – die vorgeblichen „Wissenschaftler“ die sich an Untersuchungen über gewisse Wirksamkeit äußern sind darüber nicht einmal informiert, sofern diese überhaupt existieren. Es ist eine der vielen in den Jahren nach dem Zusammenbruch in der ehemaligen Sowjetunion aufgekommenen esoterischen Abzockermaschen. Ein Stab, der aus einer Kupferlegierung als Ummantelung besteht und mit Steinkohlenstaub und Magneteisenspänen aus Sibirien gefüllt ist, kann nach den Gesetzen der Logik relativ wenig mit altägyptischen Vorstellungen zu tun haben – Steinkohle war den Ägyptern genauso unbekannt wie Magneteisenspäne.

Sorry, eine Wirksamkeitsüberprüfung in den Laboren der Geheimwissenschaftlichen Sektion konnte nur den signifikanten Anstieg der Geldmengen auf den Konten der am Vertrieb Beteiligten feststellen. Für irgendeinen sinnvollen Gebrauch sind diese Stäbe genauso wenig geeignet, wie sich irgendeine Funktion oder Reaktion innerhalb oder zwischen den verwendeten Elementen feststellen ließ.

Übrigens ist auch das in diesem Zusammenhang so wichtige „geheimnisvolle“ Manuskript eine echte Fälschung. Das Material wurde erst im 20. Jahrhundert angefertigt.

Frá Valeska Riedesel FzE

Komtur des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

#3

Schechina

Niedersachsen,Deutschland

Geehrter Fra Valeska,

Ich freue mich über jedes geklärte Missverständnis, traurig das man heute alles wissenschaftlich überprüfen lassen muß und das Kovtun so gelogen hat!

Trotzdem habe ich auf Bildern von Ramses II schon einmal gesehen das er so etwas wie Stäbe in der Hand hält, weiß der Tempel was diese zu bedeuten haben?


"wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher"!

Bertholt Brecht

#4

- admin -

Sydney,Australien

Von Ramses II. dürfte es meines Wissens eigentlich nur eine Darstellung geben, die in der von dir angegebenen Auslegung interpretiert werden könnte - sicher auch der Ursprung der Kovtun Behauptungen -.  Es dürfte sich hier um ein Hilfsobjekt der Steinbildner handeln - also ein rein optisches Darstellungshilfsmittel. Im Alten Reich sind keine vergleichbaren Artefakte zu finden. Die üblichen Utensilien der Pharaonen sind wohl hinreichend bekannt. Das Symbol der "göttlichen" Verbindung ist immer Anch - es bedurfte keines weiteren.

Frá Valeska Riedesel FzE

Komtur desTempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

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