#11

- admin -

Sydney,Australien

Ein wirklich interessanter Beitrag Sinclair. Wir danken dir für diesen offenen Bericht über tatsächliche Vorgänge im Zusammenhang mit "der Traumwelt". Die meisten Menschen wissen solche Begabungen nicht einzuschätzen und schon gar nicht wirkich zuzuordnen.

Frá Hans Albrecht Graf zu Dohna

Ritter des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

Wenn es darum geht, dass man in irgendwelcher Form die Zukunft vorher sagen kann, wie jetzt hier Sinclair sagt, dann überkommen mich tiefe Bedenken. Wenn die Zukunft schon feststeht, dann frag ich mich, was wir hier noch sollen. Wenn wir Marionetten der bereits entschiedenen Zukunft sind, wo ist noch das Leben, der Zufall, der die Zukunft mitentscheidet?

#13

- admin -

Sydney,Australien

Nichts ist wirklich vorherbestimmt und nichts steht festgeschrieben über das was geschehen wird, außer allein das Ende von Allem was ist, Aber das Ende von Allem ist auch der Neubeginn von Allem - denn er ist alles was da ist, was da war und was da sein wird. Und tatsächlich hat niemals jemand das Geheimnis der Schöpfung wirklich aufgedeckt - ganz so wie es das Bildnis der Isis im Tempel von Sais proklamierte. Die Wissenschaft sucht den Menschen auf den Sockel eines Gottes zu erheben und die Geheimnisse von Natur und Schöpfung zu ergründen, aber es gelingt ihr kaum auch nur die Fußspuren der Natur zu vermessen. Die Dinge zu erschauen wie sie wirklich sind,  die Natur zu schauen und auch zu verstehen ist die letzte Stufe der Einweihung in die Großen Mysterien des alten Glaubens.

 Frá Georg v. Hanstein

Kaplan des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

#14
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Unbekannt

Gelöscht

Ich hatte Anfang August diesen Jahres einen schweren Unfall. Wegen eines anderen Verkehrsteilnehmers abgelenkt, verlor ich die Kontrolle über mein Mofa und knallte mit 45 km/h direkt in einen Stahlpfosten bei den Verkehrsschildern. Leider war der Zusammenstoss mit meinem Knie direkt erfolgt und so kam es, dass ich einen 8-Fachen Bruch der Kniescheibe erlitt. Ausserdem fiel ich direkt auf meine rechte Hand. Zwei Fingerknöchel waren gebrochen.

Das unglaubliche an der ganzen Begebenheit war/ist aber dass ich den Unfall bis ins Detail vier Wochen zuvor träumte, kurz bevor ich Anfang Juli in die Sommerferien nach Spanien fuhr.

Alles-von dem Verkehrsteilnehmer bis zum Unfall, danach die Menschen die mir beistanden-Ärzte, Krankenschwestern und die ganzen folgenden Dialoge-es traf alles bis ins Detail ein, wie in meinem Traum Wochen zuvor. Sogar die Patienten in meiner Notfallabteilung die im selben Krankenzimmer wie ich ausharren mussten kannte ich bereits. Das Krankenzimmer, die Anordnungen wer wo lag, Punktgenau stimmte es überein.

Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich noch nicht weitererzählen, die Eindrücke und die Belastung sind mir noch immer etwas zu viel. In meinem Traum habe ich den realen Schmerz IM TRAUM bereits durchleben müssen. Die Kniescheibe fühlte sich an als wäre sie bei dem Zusammenprall explodiert. 😢

Im Krankenhaus rasten meine Gedanken nur so im Kreis. "Was passiert hier nur mit mir?" "Warum konnte ich es nicht verhindern?". Jedoch fehlen mir die Antworten bis heute. Am Anfang in der Notfallabteilung musste ich gegen die ansteigende Panik in mir ankämpfen. Ich wusste ja was auf mich zukommen würde, all die Schmerzen und die lange Zeit bis ich wieder einigermassen gehen kann. Das sind keine schönen Zukunftsaussichten.

Von dem Traum und den Folgen des Unglücks erzählte ich meiner Familie bereits am nächsten Morgen. Danach, wie gesagt fuhren wir bald in Urlaub. Ein paar Tage nur waren wir zurückgekehrt aus dem Urlaub. Danach der Unfall...

#15
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Unbekannt

Gelöscht

Kurz nach meinem ersten "Wahrtraum" (es muss ca.2 Tage später gewesen sein) träumte ich der kleine Sohn meiner Schwester habe einen Unfall. Beide waren auf dem Weg zum nahe gelegenen Spielplatz, als der kleine (er war zu dem Zeitpunkt um die 1 Jahr 8 Monate alt) plötzlich stolperte und auf das Gesicht hinfiel. Betroffen war vor allem die Nase, sie blutete sehr stark. Das ganze T-Shirt war blutverschmiert. Die Hände meiner Schwester auch, sie sahen wirklich furchtbar aus. Die Handflächen innen ganz blutverschmiert nachdem sie dem Kind geholfen hat mit Blutabwischen, putzen usw.

Er wurde auf den Rücken gelegt wegen des starken Nasenblutens und sie zog ihm ein frisches T-Shirt an. Und das für mich unglaubliche ist: Dass alles bis ins kleinste Detail bereits in meinem Traum sich so ereignete.

Auch hier war meine Familie da, der ich Wochen zuvor davon erzählte und auch meine Schwester darauf aufmerksam machte (machen musste) nach meinem eigenen Unfall warnte ich sie immer wieder eindringlich. Dass es doch zu dem 2. Unfall kam macht mir Angst. Konkret fürchte ich mich davor das Schicksal nicht beeinflussen zu können, ihm ausgeliefert zu sein. Was nützen Träume der Zukunft wenn man in der Situation, weil alles so schnell geht und man mit den Gefühlen wie in einem Tunnel steckt nichts verändern kann?

 

#16

Frá Danhui

Singapore,Singapur

Warum macht es dir Angst Jamie? Das Leben ist nicht vorherbestimmt - es geht seinen Weg und es geht diesen Weg völlig individuell. Jeder hat die Möglichkeit selbst den Weg zu beeinflussen. Manchmal hängt es wirklich von äußerst geringen Veränderungen und dem Erkennen solcher Möglichkeiten ab seinen eigenen Weg zu beeinflussen. Versuche auch das Positive deiner Erlebnisse zu erfassen - es hätte deutlich schlimmer kommen können. Du warst vorbereitet - gewarnt - und dein Ich hat hier völlig anders reagiert als es in einem unvorhergesehenen Ereignis möglich gewesen wäre. Durch deine Warnungen war auch deine Schwester völlig anders auf das Ereignis vorbereitet und damit auch der Ablauf bereits völlig aus dem Ereignishorizont genommen und beeinflusst. 

#17

Dennis

Biere,Deutschland

Guten Morgen...

Sollte es so sein wie Jamie es beschrieben hat oder auch Sinclair, dann scheint es, dass das Leben in seiner gesamten Struktur „vollendet“ ist. Jamie´s Aussage zufolge ist genau das eingetreten was er vorhergesehen/geträumt hat. Es scheint also weder schlimmer noch besser ausgegangen zu sein. Als Gabe gesehen kann es für Außenstehende, wie hier seiner Schwester, hilfreich sein, womit er dann auch den Ausgang des Vorbestimmten(?) ändert oder ändern kann.

Wenn ich darüber nachdenke kommt mir wieder die Zeitvorstellung in den Sinn. Wir denken Zeit als Weg/Linie die sich vom Ausgangspunkt wegbewegt. Die Ägypter hatten hier ganz andere Vorstellungen. Nach der ägyptischen Vorstellung ist das Einzelne nur ein Teil vom Gesamten welche als Wirkung harmonieren. Hier wäre dann das von Jamie gesehene als „Möglichkeit einer Vielzahl von Möglichkeiten“ zu betrachten die geschehen können.

Er wusste vom Unfall und dessen Ausgang. Hätte er es selbst verhindern können wenn er z.B. an diesem Tag nicht mit seinem Roller gefahren wäre?

...Dennis

#18

Frá Danhui

Singapore,Singapur

Jamie konnte es nicht beeinflussen in der Art, dass er bewusst in die Ereignisse eingreifen und eine Veränderung des Ablaufs erreichen konnte. Hier hat allein sein unterbewusstes Ich den Ereignishorizont beeinflusst. 

#19
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Unbekannt

Gelöscht

Frá Danhui ich fühl(t)e mich in erster Linie dem Ganzen so völlig ausgeliefert. Ich weiss nicht wie es anderen ergeht die so etwas am eigenen Leib erfahren mussten. Aber ich konnte die ersten Nächte im Krankenhaus nicht mehr normal einschlafen. Ständig drehten sich meine Gedanken um diese wahrgewordenen Alpträume. Das Kind welches ich in der ersten Nacht wegen der Schlafstörungen draussen im Notfall schreien hörte hatte genau dieselbe Stimme wie in meinem Traum. Das machte mir extrem Angst. Auch der Konsequenzen die mein Unfall hat war ich mir da bereits bewusst.

Ich muss wieder laufen lernen, bin schon seit vielen Wochen dabei es neu zu erlernen. Die Hand muss wegen der gebrochenen zwei Fingerknöchel ebenso die früheren Fähigkeiten zurückerlangen.

Eigentlich wollte ich meine unseligen Erlebnisse nur dem Tempel per E-Mail erzählen. Aber ich empfinde es mehr denn je als richtig es hier im Forum auch anderen Usern mitgeteilt zu haben. Das Thema ist glaube ich wichtig-und jeder hier hat ein Anrecht darauf darüber Klarheit zu erlangen. Das Thema Träume wird mich wohl mehr denn je beschäftigen, da ich selber nun endgültig weiss es stimmt vieles was diesbezüglich hier geschildert wurde.

 

Dennis, das Problem ist, dass ich zu keiner Zeit wusste wann all das eintreffen würde. Es hätte eine Uhr oder ein Kalender im Hintergrund in meinen Träumen zu sehen sein müssen. Die Geschwindigkeit der Ereignisse stimmt mit der Realität überein-du müsstest sofort und schnell handeln können um es abzuwehren. Sieh das Kind-ein solches Unglück ereignet sich einfach zu schnell...

 
#20

Dennis

Biere,Deutschland

Jamie konnte es nicht beeinflussen in der Art, dass er bewusst in die Ereignisse eingreifen und eine Veränderung des Ablaufs erreichen konnte. Hier hat allein sein unterbewusstes Ich den Ereignishorizont beeinflusst. 

 Die Komponenten die dem Traum innewohnen und die Komponenten welche dann ausgelebt werden, sind doch hier nahezu identisch (glaubt man den Erzählungen Jamie und Sinclair). Nimmt man nur jede Person die über einen Zeitraum von vier Wochen "ihr Leben" lebten, sind diese nicht von ihren Lebensweg abgewichen welchen Jamie erträumte. Das ineinandergreifen der vielen kleinen Begebenheiten in diesen 4 Wochen muss ja dann exakt den Ablauf gehabt haben um an den Positionen zu stehen welche Jamie erträumte. Selbst das Wetter!

Wenn er sich diesen Traum gemerkt und/oder aufgeschrieben und den Kontakt zu dem im Traum gesichteten Orten und/oder Personen gesucht hätte, inwieweit wäre dann das Geträumte ausgelebt wurden? Wäre der "Unfall" trotz dessen geschehen?

Inwieweit gehen solche Träume von einen selbst aus?

EDIT: Würde das nicht bedeuten das wir uns Realität nur erträumen!?


Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (03.10.2018, 19:59)
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