#21

Dennis

Biere, Deutschland

Man sollte hier unterscheiden. Der Kalif muss kein Templer oder Wissender gewesen sein, somit ist sein Text auch nicht als „direkte Sprachverbindung“ zu verstehen. Frá Maurice schrieb, dass die Herren aus der Schöpfung heraus entnommen werden und somit der ihnen bestimmte Zweck „eingeboren“ wird. Ich nehme auch an, dass manche davon noch nicht mal etwas wissen. Bedeutet also, dass diese Menschen sich nicht als „Überbringer“ einer Gottesnachricht sehen und verstehen, sondern vielmehr „im Hintergrund“ agieren um gewisse Richtungen einzulenken. Solche werden sicher nicht mit einem geschriebenen Buch am Straßenrand stehen und auf eine unsichtbare Person im Himmel aufmerksam machen.

Ich las, dass der Kalif auf seinen Reisen durch Griechenland einen Gelehrten kennenlernte und dieser sich dem Kalifen anschloss. Und er wird nicht der einzige gewesen sein. Da die Griechen, wie viele andere auch, unter anderen in den Tempeln zu Sais ihr Wissen erlernten, auffrischten und dieses in ihrer religiösen Denkweise einflochten, kann man sich eigentlich gut vorstellen, das dieses Wissen nicht nur zu jener Zeit Einfluss ausübte sondern selbst in heutiger Zeit den ein oder anderen in seinen mystischen Bann zieht.

…Dennis


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


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#22

Frá Maurice

Toronto, Kanada

Die Antwort von Dennis enthält einige gute Hinweise, sollten jedoch nicht überbewertet werden. Tatsächlich gab es nur einen einzigen der auf der Erde erschien, den man im Sinne eines wirklichen Propheten und alles überragenden Lehrmeister verstehen könnte: - Thot - . Er brachte den Menschen die Schrift! Diese Aussage allein hebt ihn über alle anderen, die später oder früher als sogenannte Propheten Verehrung fanden oder Verehrung beanspruchten, heraus. Was bedeutet ein Prophet, der weder des Lesens noch des Schreibens mächtig ist und von "Stimmen" überwältigt wird. Als Lehrmeister der Menschen kann nur auftreten, wer sich abhebt von den Menschen und gerade in allem was das allzu Menschliche betrifft völlig unmenschlich erscheint. Er ist fähig sich in allem dadurch auszuzeichnen, dass sein Hintergrund in allem durchscheint und sein Werken in allem aufscheint. Nur wer sich ständig der Verbundenheit mit Gott und der Anwesenheit Gottes in seinem Wesen sicher ist, kann so auftreten, dass er der „Meister“ der Menschen benannt werden könnte. Die „Herren“ stehen in seinem Schatten und tragen seinen Namen in die Welt allein durch Anwesenheit und richtungsweisende Information und Taten.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Maurice« (28.11.2018, 20:49)
#23

Jamie

, Schweiz

"Als Lehrmeister der Menschen kann nur auftreten, wer sich abhebt von den Menschen und gerade in allem was das allzu Menschliche betrifft völlig unmenschlich erscheint."

 

Frá Maurice...das wäre bei mir der Fall, erschreckenderweise. ;-) Als Lehrmeister würde ich mich absolut nicht eignen, wegen fehlenden Wissens usw. aber ich Stellte den Bezug zu mir mit grossem Augenzwinkern aufgrund anderer Merkmale. Zum Beispiel hatte ich nie die typischen Menschlichen Probleme während der Kindheit, Jugend usw. Meine Interessen waren immer Jenseits von derer die zu den "normalen" Durchschnittstypen gezählt wurden.

Teils waren es gravierende und teils unwichtigere Abweichungen. Dies empfand ich aber nie als Makel sondern als...nun irgendwie Gottgegeben (im wörtlichen Sinne). Nein, keine Sorge ich bin nicht Grössenwahnsinnig geworden und nehme mich auch nicht wichtiger als bisher, aber ich fand es witzig dass mir meine Andersartigkeit erneut so bewusst wurde.

Immerhin lag ich mit der Annahme der fehlenden menschlichen, meist selbsternannten Propheten genau richtig. Für deren Existenz gibt es bisher kein Schriftstück, welches Beweise für vorgegebene "übernatürliche" Fähigkeiten erbringen könnte. Ausser eben...Djehuti-ihn habe ich natürlich aufgrund seines Wesens nicht dazugezählt. ;-)

 

 


 

#24

Dennis

Biere, Deutschland

Die Antwort von Dennis enthält einige gute Hinweise, sollten jedoch nicht überbewertet werden. Tatsächlich gab es nur einen einzigen der auf der Erde erschien, den man im Sinne eines wirklichen Propheten und alles überragenden Lehrmeister verstehen könnte: - Thot - . Er brachte den Menschen die Schrift! Diese Aussage allein hebt ihn über alle anderen, die später oder früher als sogenannte Propheten Verehrung fanden oder Verehrung beanspruchten, heraus. Was bedeutet ein Prophet, der weder des Lesens noch des Schreibens mächtig ist und von "Stimmen" überwältigt wird. Als Lehrmeister der Menschen kann nur auftreten, wer sich abhebt von den Menschen und gerade in allem was das allzu Menschliche betrifft völlig unmenschlich erscheint. Er ist fähig sich in allem dadurch auszuzeichnen, dass sein Hintergrund in allem durchscheint und sein Werken in allem aufscheint. Nur wer sich ständig der Verbundenheit mit Gott und der Anwesenheit Gottes in seinem Wesen sicher ist, kann so auftreten, dass er der „Meister“ der Menschen benannt werden könnte. Die „Herren“ stehen in seinem Schatten und tragen seinen Namen in die Welt allein durch Anwesenheit und richtungsweisende Information und Taten.

 

Wozu braucht es in einen "lebensfähigen System" eine Spezies die sich ihrer bewusst ist/wird/werden kann und die sich erst durch das Verständnis der Schrift "ausdrücken und verbinden" kann?


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

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