#51

Frá Valérie

Brisbane, Australien

Die Suche nach dem Jenseits - oder vielleicht auch nach dem Paradies der Abrahamiten - sollte dort beginnen, wo man den Ursprung der Welt zu finden glaubt. Dabei sollte man genau das berücksichtigen, was dem Menschen an Wissen zu diesen Themen zugekommen ist. Der Beginn liegt vor der Zeit der Mythen, welche, in sogenannten Worten Gottes, von Menschen festgeschrieben wurden. Es sollte jedem inzwischen klar sein, dass Menschen, die Gott oder einer seiner Boten zum Diktat baten, dann erheblich Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit auslösen, wenn das Wissen aus der Zeit vor der Entstehung der niedergeschriebenen Mythen geeignet ist, diese zu widerlegen oder in glaubwürdige historische Ereignisse zu wandeln qualifiziert ist. Der Beginn liegt bei Gott und in Gott. Wo aber finden wir ihn? Ist er der Herrscher der himmlischen Heerscharen, der große Donnerer und leicht beleidigte, rachsüchtige Dämon eines nomadisierenden Wüstenvolkes, oder der Märchenerzähler, der geflügelte Boten aussendet oder seine Propheten auf utopischen, fliegenden Reittieren reisen lässt, sich den Menschen verständlich zu machen? Am Anfang war Gott – alles andere ist schon Blasphemie!


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Valérie« (23.09.2020, 20:16)
#52

Frá Valérie

Brisbane, Australien

Am Anfang war Gott. Darüber dürfte eigentlich weder Zweifel noch Unklarheit bestehen. Ohne Gott keine Schöpfung. Aber wie sieht es aus mit dem Verhältnis zwischen Gott und Schöpfung und hier insbesondere zwischen Gott und Menschheit, ja dem Einzelnen überhaupt. Eigentlich entwickelte jedes Volk der Art Sapiens in irgendeiner Konfiguration einen Umgang und Zugang zu einer zunächst nur vermuteten höheren geistigen Entwicklungsform – einem Wesen der Transzendenz - in Form sogenannter Religionen. Religion ist ein zwingender Bestandteil menschlichen Denkens. Das Problem welches sich dem einzelnen stellt ist in der Entwicklung der Vernunft gelegt. Je stärker Vernunft und Moral dem Menschen eigen wurden und sind, umso mehr hat und wird sich der Einzelne mit den diversen Wegen sich Gott zu nähern, ihn zu begreifen und ihn zu erkennen, welche in den verschiedenen Religionen entwickelt wurden, auseinandersetzen und deren Schwächen erkennen und zu verarbeiten suchen. Wer Gott sucht, der sollte sich nicht darüber grämen, wenn Zweifel und Selbstzweifel in das Leben greifen. Das Problem hier aber ist, Gott kann man nicht suchen - er will nicht gefunden werden - man muss ihn erkennen. 

Das Hauptproblem bei der Suche nach Gott ist, dass man ihn eigentlich gar nicht finden kann. Selbst der Cleverste hat keine Chance. Das liegt daran, dass Gott unsere Wahrnehmung sprengt, in einer perspektivischen Dimension existiert. Ein eindimensionaler Punkt wird nie verstehen, dass es so etwas wie eine Linie geben kann. Für ein zweidimensionales Bild ist das Reden von „davor“ und „dahinter“ völlig unverständlich. Und als dreidimensionaler Mensch sieht und findet der Einzelne Gott nicht, da er nicht Teil dieser Welt ist. War es das nun? Kann man überhaupt finden, was man nicht sehen kann? Nicht ganz. Denn Gott spielt nicht Verstecken mit seinen Geschöpfen. Er zieht sich nicht dahin zurück, wo man ihn nicht entdecken kann. Im Gegenteil: Gott ist alles! Und Voraussetzung ihn zu erkennen ist für den Einzelnen zunächst das Erkennen von sich selbst. Wer oder was bin ich und wie kann ich mein Leben so gestalten, das jeder Tag ein schöner Tag für mich ist.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Valérie« (26.09.2020, 16:27)
#53

Frá Valérie

Brisbane, Australien

Bevor wir jetzt versuchen die Gottesvorstellungen des Alten Ägyptens, auf denen die der Herren des Tempels basieren, näher zu bestimmen, gehen wir zunächst einmal auf die Kernfrage dieses Thementhreads ein. Wer oder was ist das Jenseits? Wenn man sich auf die Reise dorthin begeben möchte, muss man ja ganz bestimmte Vorstellungen entwickelt haben, den weiten und schweren Weg einzuschlagen, dieses Ziel zu erreichen. Zumeist wird der Begriff des Jenseits mit dem des Paradieses gleichgesetzt. Aber was ist dann das Paradies. Hier müssen wir erkennen, dass in der heutigen modernen Welt jeder Einzelne seine besondere Vorstellung vom Paradies entwickelt hat. Für die meisten ist es noch immer ein Ort, der auf religiösem oder spirituellem Glauben beruht. Für andere ist es das Symbol für einen perfekten Platz der Sehnsucht. Tatsächlich aber beruhen die vielen Mythen und Erzählungen über das Paradies jedoch auf bestimmte Mythen der Bibel. Einer Sammlung von Erzählung, Sage und Dichtung über die Vorzeit des Volkes der Juden. Es sind Erzählungen und Geschichten über Götter, Dämonen und der Entstehung der Welt, welche zumeist aus dem Überlieferungskontext anderer, älterer Kulturen entliehen sind. Sie enthält aber auch Begebenheiten, Personen oder Sachen der Menschheitsgeschichte, die durch irrationale und verschwommene Vorstellungen ihren realen Charakter verändert oder sogar größtenteils verloren haben. Eine Erscheinungsform ist die Geschichte vom Ursprung der Menschheit und somit eine überlieferte Sage von der Wiege aller Kulturen, die maßgeblich vom Monotheismus geformt wurde. Im religiösen Kontext jedoch wurde das Paradies auch innerhalb der Endzeitsaga zum tragenden Subjekt.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Valérie« (29.09.2020, 14:57)
#54

Dennis

Biere, Deutschland

Lassen wir das Wort Paradies mal außen vor. In den Köpfen ist es ein ferner Ort, in dem der Mensch seinen Vorstellungen treu ein Leben führen kann, welches ohne irgendwelche Störungen für den Einzelnen nur das Schöne (im) Leben aufzeigt. Um Jenseits erleben zu können, denke ich, kann man den Begriff Zukunft einführen. Der Gedanke an das „Danach“ wird somit im Jetzt erlebbar. Steuert man seine Gedanken nun in eine Richtung die der Vernunft zur Orientierung dient, wird man bemerken wie „geistreich“ ein Weg gegangen oder erlebt werden kann. Da dieser derselben Veränderung unterliegt wie auch das Leben selbst, sollte es nicht wundern, dass so manch ein hoch gelobtes Buch doch mehr Verwirrung bringt als das es Heil wirken soll.

Wer oder was ist das Jenseits? Eine gute Fragestellung. Du beziehst hierbei die Person mit ein, mit der Frage „wer“ das Jenseits sein kann. Für mich persönlich ist ja der Ort von geringem Interesse, mehr die Reise, bei der man ja bemerkt, dass der Augenblick eines Momentes das pure Sein erzeugen kann. Und so wie dieser Augenblick nie wieder in seiner Gesamtheit erreicht wird, da er sich immer anders darstellt, so wird es kein Ziel geben, keinen Ort, bei dem man sich sicher fühlen und ewig sein kann.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#55

Frá Valérie

Brisbane, Australien

 

Und so wie dieser Augenblick nie wieder in seiner Gesamtheit erreicht wird, da er sich immer anders darstellt, so wird es kein Ziel geben, keinen Ort, bei dem man sich sicher fühlen und ewig sein kann.

 Woher hast du solches "Wissen"? Entweder eine gewagte Theorie auf der Basis von Nichtwissen oder aber eine Irrlehre.

Deine Sätze sind nicht wirklich geeignet zur Weiterentwicklung und Fortschritt des Einzelnen beizutragen - sie verwirren den Adepten, wie die breite Masse. Der Mensch ist geneigt sich an das zu halten was ihm überliefert und doziert wurde. Also sollten wir doch wohl darüber nachdenken und dozieren, wie man ihm "seine" Vorstellungen des Weges und des Zieles widerlegen oder besser den zielführenden Weg seinen Vorstellungen näher bringen könnte. Das "Danach", das Jenseits ist nicht im Jetzt erlebbar oder lebbar. Es gibt nur einen Weg - dieser ist dem Profanen und Schlichten unzugänglich. 

#56

Frá Valérie

Brisbane, Australien

Wer die Frage nach dem Jenseits stellt, der muss sich zunächst den Fragen nach Religion, Gott und Paradies stellen. Sprechen wir Suchende, die auf unseren Webkanälen an uns herantreten, auf diese Fragen direkt an, so müssen wir die große Unsicherheit und auch die erschreckend naive Herangehensweise genauso bemängeln, wie die noch immer bei den Meisten erkennbare tief verwurzelte Angst sich vom im jeweiligen Kulturkreis Überlieferten zu lösen. Dabei findet dieser innere Kampf der Seelen schon seit Jahrtausenden statt und zeigte gerade in der Zeit der Aufklärung in Europa und Amerika besonders heftige Auseinandersetzungen zwischen den Eliten und insbesondere in den Kreisen der Intelligenzija, der Dichter, Denker und Philosophen. Aber auch in anderen Teilen der Welt gab es immer wieder heftige Auseinandersetzungen über den richtigen Weg und die richtige Auslegung des Überlieferten. Gottesvorstellungen wandelten sich und sicher geglaubte Religionen zerfielen in immer neue Häresien. Eines zeigte sich hier mit absoluter Sicherheit: Eine Religion der Menschheit wird es niemals geben - bei Gott als dem EINEN sieht es da schon völlig anders aus. Dieser Auffassung folgten viele "Größen" der Aufklärung und selbst der indische Jurist, Philosoph und Staatsmann Mahatma Ghandi sah zwar eine allgemeine Religion der Wahrheit als Ziel, hielt es jedoch für eine Unmöglichkeit die ganze Menschheit unter einer Religion zu einen. Er glaubte und hoffte jedoch auf einen Faktor der moralischen, verantwortungsbewussten Erkenntnis zu einem Weg der allgemeinen religiösen Toleranz. Ghandi versuchte seinen Weg zu erklären: Was ich unter Religion verstehe, das ist nicht die Hindu-Religion, die ich gewiss vor allen anderen Schätze, sondern die Religion, die den Hinduismus transzendiert, die unser innerstes Wesen verwandelt, die uns unablöslich an die innere Wahrheit bindet und die uns rein macht. Das ist das konstante Element in der menschlichen Natur, dem Ausdruck zu geben kein Preis zu hoch ist und das die Seele in Unruhe versetzt, bis sie sich gefunden hat, ihren Schöpfer erkennt und die wahre Entsprechung zwischen sich und ihrem Schöpfer begreift. 

Hier sollten wir ansetzen und die Wahrheiten in den Wegen der Völker und Nationen offenlegen, vergleichen, kritisieren und Näherungswerte herausarbeiten.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Sophia« (30.09.2020, 14:07)
#57

Marcain

Himmelpforten, Deutschland

Das Ach feuert die Energie des BA (muss noch herausfinden was das genau ist) zurück weil ein Nicht-Toter keinen Zutritt ins Jenseits hat.
Die wurde in einem anderen Text geschrieben. Bedeutet es nicht, dass wenn wir sterben, wir quasi zu Energie werden die (eventuell blöd ausgedrückt) zu Ach schwebt, wenn ich es richtig in Erinnerung habe haben wir keine Erinnerung in diesem Zustand über das was war. Also weder wissen wir etwas über Bekannte noch, über das was wir getan haben. Verschwindet die Energie dann irgendwann? Oder ist es eher wie ein Wasserkreislauf (Verdampfen -> aufsteigen -> herunterfallen). Wobei schon gesagt wurde eine Wiedergeburt gibt es nicht. Irrt man also umher ohne zu wissen, dass man umherirrt?

 

Ich hoffe, es passt hier überhaupt her.

#58

Frá Sophia

Vancouver, Kanada

Die Frage ist durchaus berechtigt und gut - aber sie kommt hier viel zu früh. Deine Überlegungen sind nicht ganz korrekt durchdacht. Dein Geist - deine Seele - ist Energie. Es ist etwas von der Energie des All-Einen. Es ist ein Teil der Energie die das ganze Universum lenkt und im harmonischen Lauf hält, es ist ein Teil der Energie aus der das ganze Universum heraus existiert. Erlöscht ein Lebewesen, so kehrt die Energie zurück zum Ursprung - sie wird erneut ein Teil des Einen. Energie bleibt Energie oder wird nach Umwandlung erneut Energie. Deine Erinnerungen sind immer im Gegenpart des BA gespeichert. Du kannst dir das vielleicht an der Quantenverschränkung verdeutlichen. Dieses Verhalten gibt es tatsächlich. Beispielsweise mit Photonen (Lichtteilchen) oder mit Elektronen. Mit Photonen funktioniert es so: Zuerst werden (nach einem bestimmten Verfahren, dessen Details hier nicht interessieren) zwei Photonen erzeugt, die voneinander wegfliegen. In den Weg jedes Photons wird ein horizontal ausgerichteter Polarisationsfilter gestellt. Im Prinzip kann jedes Photon durch seinen Polarisationsfilter durchgelassen oder von ihm absorbiert werden. Beides ist möglich, und mal passiert das eine, mal das andere. Aber beide Photonen tun immer das Gleiche: Sie werden beide durchgelassen oder beide absorbiert. Ähnlich ist die Funktion von BA und Ach. Die Überlieferungen sagen, nur wer sein Leben an der Ma´at ausrichtet, der wird ins Jenseits eingehen. Das bedeutet sein Geist bleibt dauerhaft im Jenseits präsent. Schon in der prädynastischen Zeit aber wussten die Priester und Eliten sehr genau, dass nur wirklich ausgewählte Lebewesen hier eine Chance hatten. Diese Situation war dem Volk jedoch auch durchaus bewusst. Deshalb orientierte sich die Ausrichtung der Lebensziele des Volkes in der Mehrheit auf das "Nichtvergessen" - eine Theologie des Erinnerns.

Dieses Thema sollte erst nach dem Abschluss der vorstehenden Beiträge weitergeführt werden.

 Hier aber noch einen Link zu einem anderen Thread zu diesem Thema: https://comm.pcmthdietempelherren.org/forum/spiritualitaet-templerwege/form-der-seele_445?p=2


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Sophia« (05.10.2020, 17:52)
#59

Frá Valérie

Brisbane, Australien

Paradiesische Ideen lassen sich zwar weltweit finden, dies bedeutet jedoch nicht, dass solche in allen religiösen Strömungen und Kulturen aufgegriffen wurden. Das Bild eines solchen Paradieses wird jedoch überwiegend von einem friedlichen, angenehmen Ort getragen. Auch in diversen Lexika für Theologie wird mit Paradies ein Ort beschrieben, der generell in Idealvorstellungen von Schönheit, Harmonie, Glück und Sehnsucht nach Erlösung von Leid und nach Unsterblichkeit gesehen wird. Und doch gibt es da bereits die Schwierigkeit einer Trennung in zwei verschiedene Orte. Einmal gab es in der theologischen Literatur das Paradies des Ursprungs, welches die ersten Menschen in ihrem egoistischen Trieb nach Freiheit und Selbstüberschätzung verspielten. Es endete in der Vertreibung und der Erblast des Sündenfalls. Ohne jeden Zweifel muss dieses Paradies als irdischer Ort des Anfangs erkannt werden. Das zukünftige Paradies, als himmlischer Ort der Erlösung, ist jedoch völlig unbestimmt und einer vernunftbestimmten Vorhersage entzogen. Hier entbehrte schon immer der Fantasie der Menschen jegliche Einschränkung.

Das irdische Paradies, der Garten Eden der griechischen Bibelübersetzung, wird mit einem Wort bezeichnet, welches aus dem altpersischen entlehnt ist und eigentlich bedeutet „von einem Wall (Mauer) umgebener Garten“. Es bezeichnet also eine typische Gartenanlage des Orients. In der Bibel findet man die Bezeichnung Paradies im Buch Moses überhaupt nicht. Nur im Hohelied findet man den Wortstamm, der hier aber mit Lustgarten zu übersetzen ist. Im Koran wird das gleiche Wort in seiner arabischen Form verwendet. Die Geschichte des ersten Paradieses ist daher auch für Judentum, Christentum und Islam aus dem gleichen Erzählungsstamm gebildet. Die älteste Überlieferung stammt aus dem Jahwistischen Geschichtswerk welches in der Zeit der babylonischen Gefangenschaft verfasst wurde. Dieser irdische Lustgarten beschreibt das Verhältnis zwischen Menschen, Gott und Natur. Dieses ist gezeichnet von Harmonie, in der es keine Schmerzen gibt und es den Menschen an nichts mangelt. Trotzdem sind Müßiggang und Überfluss, die in vielen anderen Paradiesvorstellungen hervorgehoben werden, nicht vorhanden. Die Vorstellung eines Paradieses, in dem das Genießen zum Dauerzustand wird, ist dem Alten Testament völlig fremd. Diese Vorstellung geht zusammen mit einem Menschenverständnis, in dem die körperliche Arbeit eine niedere und unterbewertete Beschäftigung ist. In der Schöpfungserzählung wie im ganzen Alten Testament ist die Arbeit als ein Wesensbestandteil des Menschen und des Menschlichen angesehen. Ein Leben ohne Arbeit könnte hier nichts volles, erfülltes Leben sein, es wäre kein menschenwürdiges Dasein.

Die paradiesische Eigenschaft des Gartens wird in die Nähe zu Gott angesiedelt. Für die drei sogenannten monotheistischen Religionen endet diese ursprüngliche Geschichte des Paradieses mit einem Drama. Gott verweist die Menschen als gefallene – misslungene Schöpfung – aus dem Garten Eden.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Valérie« (09.10.2020, 18:49)
#60

Dennis

Biere, Deutschland


Die paradiesische Eigenschaft des Gartens wird in die Nähe zu Gott angesiedelt. Für die drei sogenannten monotheistischen Religionen endet diese ursprüngliche Geschichte des Paradieses mit einem Drama. Gott verweist die Menschen als gefallene – misslungene Schöpfung – aus dem Garten Eden.

Aus Thema: Wer den Weg kennt und sich doch aus Bequemlichkeit, egozentrischen Anmaßungen oder Hochmut dazu verleiten lässt einem Abweg zu folgen, der kann nicht wirklich annehmen, dass man ihm seine Schwächen als Tugend anrechnet. 

 Wie stellt es sich dar oder woran erkennt man das man den „Weg der Tugend“ geht?


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

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