#41

Dennis

Biere, Deutschland

Es war von mir nicht so gedacht wie du es jetzt schreibst Frá Ramon. Doch wenn es Templer gibt, dann gibt es auch einen Anteil. Und dieser, finde ich, ist erstrebenswert. 


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (24.08.2020, 16:55)

Es war von mir nicht so gedacht wie du es jetzt schreibst Frá Ramon. Doch wenn es Templer gibt, dann gibt es auch einen Anteil. Und dieser, finde ich, ist erstrebenswert. 

 Warum schreibst du nicht was du denkst, sondern ergehst dich in Spekulationen. Was sollte "dein" Anteil sein?


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]

#43

Dennis

Biere, Deutschland

Ich denke ich muss nicht erklären was alles auf mich einwirkt und in welcher Form, ich "liebe" das, würde es aber gern ausbauen, doch vergisst man schnell die Gefahren dahinter. Wir haben uns mal in persönlichen Mails darüber unterhalten wie ich den Tod betrachte, wo Du meintest das ich der Wahrheit sehr nahekomme. Das ist so ein Teil des Anteils den ich meine.
In einer Überlegung vor Kurzem, den Schalter zu finden der nötig ist um gewisse Willensfragen „einfach“ zu lösen, stieß ich auf eine Aussage im Buch der Eine und die Vielen von E. Hornung (Kapitel Einzigartigkeiten und Größe Gottes):

„…es fehlt jeder Hinweis darauf, dass die Ursprünge so ein-fältig sind, wie es unsere Denk-Bequemlichkeit gerne wahrhaben möchte. Alle Erfahrung lehrt, dass geschichtliche wie religiöse Phänomene komplexe Ursachen haben und dass wir mit unseren Vereinfachungen den Dingen Gewalt antun.“

 


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#44

Frá Sophia

Vancouver, Kanada

„…es fehlt jeder Hinweis darauf, dass die Ursprünge so ein-fältig sind, wie es unsere Denk-Bequemlichkeit gerne wahrhaben möchte. Alle Erfahrung lehrt, dass geschichtliche wie religiöse Phänomene komplexe Ursachen haben und dass wir mit unseren Vereinfachungen den Dingen Gewalt antun.“

 

 Wenn du dir darüber im Klaren bist, dass die Ursprünge der Gottesvorstellungen nicht so einfältig sein können und sind, weshalb ist dann der Schritt nicht möglich, zumindest für sich selbst über die Vorstellungen eines Jenseits, eines Paradieses nicht auch klarerer Vorstellungen zu entwickeln.

#45

Dennis

Biere, Deutschland

 Wenn du dir darüber im Klaren bist, dass die Ursprünge der Gottesvorstellungen nicht so einfältig sein können und sind, weshalb ist dann der Schritt nicht möglich, zumindest für sich selbst über die Vorstellungen eines Jenseits, eines Paradieses nicht auch klarerer Vorstellungen zu entwickeln.

 Es ist wie ein Luftballon im Igelfeld, den nur der Wind unbeschadet hinüber bringen kann. Nur bin ich dabei der Beobachter.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#46

Frá Sophia

Vancouver, Kanada

 Wenn du dir darüber im Klaren bist, dass die Ursprünge der Gottesvorstellungen nicht so einfältig sein können und sind, weshalb ist dann der Schritt nicht möglich, zumindest für sich selbst über die Vorstellungen eines Jenseits, eines Paradieses nicht auch klarerer Vorstellungen zu entwickeln.

 Es ist wie ein Luftballon im Igelfeld, den nur der Wind unbeschadet hinüber bringen kann. Nur bin ich dabei der Beobachter.

 Wie kommt Mann, "Mensch" auf solch abstruse Gedanken? Warum wohl gibt es in den meisten Vorstellungen über Religion und Gott überhaupt keinen Hinweis auf ein Weiterleben nach dem Tode oder ein "ewiges" Verweilen an einem Ort "himmlischer Segnungen"?

#47

Dennis

Biere, Deutschland

Wir machen jetzt hier mal nen kurzen Cut. Denn ich wollte dieses Thema vorerst unberührt lassen. Wenn Du fragst, warum die Vorstellung eines „heiligen“ Ortes in den Köpfen der meisten Menschen fehlt und dieser grundsätzlich durch ein illusionäres oder imaginäres Bild ersetzt oder eingesetzt wurde, dann dadurch, dass wir uns einer Gier hingeben die bis ins Extremste reicht. Wenn ich deine Frage aber als Hinweis sehen soll, dass solch eine nicht oder sogar nie beantwortet werden kann, zumindest nicht in der breiten Masse, dann lass ich dieses Thema hier ruhen.

Aber um nochmal auf deine vorhergehende Frage zurückzukommen, warum mir keine klarere Vorstellung möglich ist, weil ich einfach zu viel deute als das ich „sehe“. Aber lassen wir das, das waren genügend Nackenschläge für diese Woche.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#48

Frá Sophia

Vancouver, Kanada

Du versuchst auf einem Weg zu rennen, auf dem das Laufen unmöglich für dich ist! Tatsächlich ist ein solch "heiliger" Ort doch wesentliches Element der beiden größten abrahamitischen Sekten - diese sind fixiert im Gedanken auf ein besseres Leben dort ..., im Paradies. Doch schaut man mal auf die Basis dieser Lehren - sie wurden auf das Judentum, auf dessen Religion gegründet und gestützt - so stellt man perplex fest, ein Paradies, in welchem die Menschen auf ewig leben, ist dieser Lehre fremd. Dem Alten Testament ist eine solche Vorstellung eines Paradieses in dem das Genießen zum Dauerzustand wird auch noch fremd. Woher also entlieh man eine solche Vorstellung? 


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Ramon« (11.09.2020, 21:21)
#49

Dennis

Biere, Deutschland

Für mich, ist „das Paradies“ jenes, in welches ich mich momentan befinde. Im Hier und Jetzt. Was irgendwelche Kuttenträger in ihren Büchern glauben herauszulesen oder am rasseln ihrer Kreuzesketten glauben hören zu müssen…ist mir Schnuppe. Das diese dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Erdenbewohner in Unmut bringen, stößt bei mir nicht nur auf Unverständnis sondern auch auf Ablehnung.

Ich habe das schon verstanden, dass Vieles aus den ägyptischen Schöpfungsvorstellungen entlehnt wurde. Auch verstehe ich das die Vorstellungen der Menschen eines Paradieses eine falsche Sicht aufweisen und sie nicht erkennen das sie sich im Paradies befinden (könnten). Auch kann ich mir gut vorstellen das die alten Priester den Fragenden auf ähnlicher Weise unterrichteten wie ihr dies tut. Aber du hast Recht damit das ich mich viel zu schnell vorwärtsbewege, ich hielt mir dies vor kurzem ebenfalls vor und es ist immer wieder erstaunlich auf welchem Wege man den Spiegel vors Gesicht gehalten bekommt.

Wie würdest Du das Jenseits ausdrücken? Wie würdest Du es beschreiben? Mit deinen Worten.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#50

Frá Valérie

Brisbane, Australien

Wir müssen hier wohl erkennen, dass dir insgesamt deine eigenen Vorstellungen entglitten sind. Ist dir schon mal der Gedanken gekommen, dass du nach den Sternen greifst? Gehörst du noch zu jenen, die diese fressen möchten, oder ist dir doch bewusst dass diese zwar sehr schön strahlen, aber doch unerreichbar für dich sind?

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