#31
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Beitrag Nr. 27 ist faszinierend, ich nehme ihn in mein Text Sammelbuch auf. 🙂

#32

Dennis

Biere, Deutschland

Man muss natürlich die Worte lesen und nicht deuten.

 Bei meinem Abendspaziergang mit unserem Hund traf ich eine ältere Frau. Wir grüßten uns und gingen weiter. Doch sie sagte noch einen Satz zu mir: Sie sind nie allein, haben immer einen Gefährten an der Seite.
Sehr ausdrucksstark, wenn ich meine Gedanken die ich zu dem Zeitpunkt hatte mit einbeziehe.

Lesen, deuten und sehen verschwimmen in diesen Momenten.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#33

Dennis

Biere, Deutschland

Es hat keinen "Nutzen" Jamie, irgendeinen schönen Text lesen zu wollen wenn ein Zusammenhang mit einer Frage nicht existiert. Es verpufft einfach nur...


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#34

Dennis

Biere, Deutschland

Aber ist es nicht so, dass man das Geheimnis des Jenseits niemals GANZ erfassen kann? Wenn ich da an das Wesen des Gottes ATUM denke, oder-weniger kompliziert, es mit der Lehre des EINEN vergleiche...sogar ihr, die Templer welche frei die Schriften studieren und über das Wesen des realen Gottes nachdenken könnt wie niemand sonst...es bleibt doch vieles noch im Geheimen, nur schwer in der Ganzheit zu erfassen?

Ist das Jenseits nicht genauso ein Bereich über den man nicht alles wissen kann, sogar bei Verfügbarkeit der Uralten Schriften? Ich weiss um die Fähigkeiten des Tempels in diesem besonderen Bereich (Geist ins Jenseits und zurück).

 Da hast Du recht, denke ich. Deswegen ist es ja eine Reise oder auch Weg, bei dem man sich auf das eigene Innere konzentrieren und mit bestem Wissen und "Gewissen" handeln soll. Nicht umsonst stellte Frá Maurice den Text aus dem Prediger ein: Mahnung zur Achtsamkeit

Ich stolperte heute über den Prediger Salomo: 17 Und ich richtete mein Herz darauf, dass ich lernte Weisheit und erkennte Tollheit und Torheit. Ich ward aber gewahr, dass auch dies ein Haschen nach Wind ist. 18 Denn wo viel Weisheit ist, da ist viel Grämen, und wer viel lernt, der muss viel leiden.

Auch in Paulus erkennt man, dass das Erfassen in seiner Gänze nicht möglich ist: 18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.19 Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): »Ich will zunichtemachen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.« 20 Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die da glauben.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#35

Frá Maurice

Toronto, Kanada

Unsere Themen sollten nicht dazu genutzt werden hier jeden möglichen Text aus der Bibel unterzuschieben. Wir sind gehalten insbesondere Paulus äußerst kritisch zu hinterfragen - er formte aus einer jüdischen Sekte durch Vermischung der Heilsgeschichte mit ägyptischen Inhalten eine neue Sekte, deren Einfluss auf die Entwicklung der Menschheit und das Weltgeschehen mehr als nur kritisch bewertet werden muss.

#36

Dennis

Biere, Deutschland

Unsere Themen sollten nicht dazu genutzt werden hier jeden möglichen Text aus der Bibel unterzuschieben. Wir sind gehalten insbesondere Paulus äußerst kritisch zu hinterfragen - er formte aus einer jüdischen Sekte durch Vermischung der Heilsgeschichte mit ägyptischen Inhalten eine neue Sekte, deren Einfluss auf die Entwicklung der Menschheit und das Weltgeschehen mehr als nur kritisch bewertet werden muss.

 Ein Sprichwort besagt: Der erste Gedanke ist meist der Richtige! Und auf diesen hätte ich gestern Abend hören sollen. Und selbst mein Text sagt dies schon im ersten Absatz aus. Da war wohl die Reflexion nicht stark genug.

Es wird wieder Zeit das Gesammelte zu sortieren.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (20.08.2020, 22:03)
#37

Dennis

Biere, Deutschland

Ist es dir wirklich gegeben den Ernst und die Tragweite der Folgen die aus der Jetztzeit erwachsen zu erfassen und zu verinnerlichen?

 

Ich möchte noch einmal kurz darauf zurückkommen bevor ich mich der nächsten Thematik widme. Heute stellte ich mir wieder die Frage, wie man mit der Wut umgeht die sich in einen aufstaut, wenn man das Verhalten des Menschen betrachtet. Dieses große Konstrukt der Gesellschaftsverwaltung, gerät zunehmend außer Kontrolle. Und das nicht nur weil eine nicht sichtbare Bedrohung den Verstand bedroht, sondern der Glaube, dass der Verstand diese Bedrohung sichtbar machen und bekämpfen kann. Grillsaucen umzubenennen, mit der Absicht das Gift daraus zu entfernen, hilft dabei genauso wenig wie solches dort unterzumischen.
Der Mensch ist nicht in der Lage, oder zumindest scheint es so, den Fehler den er macht als solchen zu erkennen. Der Versuch, noch mehr Ressourcen aufzubringen als die Menge die der Auslöser der jetzigen Problematik ist, lässt erkennen wie „dumm“ es laufen wird. Mir streut sich aber dieser Blick. Die Auswirkungen der Verhaltensweisen der Menschen, ist genauso breit gefächert wie die Artenvielfalt der Erde. Im Grunde sind es zwar nur wenige emotionale Ausbrüche aber diese verbreiten sich wie Aerosole durch einen Raum. Die Herkunft des Menschen ist aus den Köpfen verbannt, in einigen verbrannt und viele verrennen sich darin. Es wird definitiv keine genügende Lösung geben, die das Ziel der Jetztzeit (die perfekte Form der Menschenhaltung) erreichen kann.

Die Haltung des Menschen, nicht nur gegenüber seinem Lebensraum, sondern gerade gegenüber seines Nächsten, müssten sich grundlegend ändern, um das Ziel - Leben genießen – auch wirklich erfahren zu können. Wut ist zwar von der Energieform her gleich dem der Liebe – doch sind in dieser die Bilder angenehmer zu betrachten. Es bleibt also immer nur eine kleine Entscheidung – die aber richtungsweisend ist.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (22.08.2020, 22:42)

Thema verfehlt!!! Themeninhalt sind die Vorstellungen der Menschen der Jetztzeit über mögliche Existenzmöglichkeiten und Formen über den Tod hinaus. Ausgangspunkt sollte hier der Wandel in der ägyptischen Vorstellungswelt im Laufe der Jahrtausende sein und deren Einfluss auf die sich aus ägyptischen Heilsvorstellungen entwickelnden Religionsvorstellungen der Juden, Christen und Moslems. Die evolutionäre Fehlentwicklung des Sapiens sollte hier keine Berücksichtigung finden.


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]

#39

Dennis

Biere, Deutschland

Thema verfehlt!!! Themeninhalt sind die Vorstellungen der Menschen der Jetztzeit über mögliche Existenzmöglichkeiten und Formen über den Tod hinaus. Ausgangspunkt sollte hier der Wandel in der ägyptischen Vorstellungswelt im Laufe der Jahrtausende sein und deren Einfluss auf die sich aus ägyptischen Heilsvorstellungen entwickelnden Religionsvorstellungen der Juden, Christen und Moslems. Die evolutionäre Fehlentwicklung des Sapiens sollte hier keine Berücksichtigung finden.

 

Es greift alles sehr stark ineinander, weswegen das fokussieren erschwert wird.

Für mich ist unter anderem der Begriff Zukunft und Jenseits gleichdeutend. Was einfach bedeutet, dass die Lebensweise durch Reflexion der Vergangenheit und Gegenwart allein auf theoretischer Weise so ausgebaut werden kann, dass eine praktische Ordnung Funktionalität beinhaltet und erreicht. Diese Sicht aber verläuft konträr zur momentan vorhandenen Lebensweise, die zwar ähnlich aufgebaut ist, aber von ihrer Funktionalität allein dem Menschen dient. Die ägyptischen Vorstellungen bezogen das Weltäußere mit ein und ihnen war bewusst das ein Abweichen von dieser Ordnung Chaos bedeutet. Chaos in dem Sinne wie wir es heute tagtäglich erleben. Eine Abkehr von allem Natürlichen und somit auch dem Unbekannten.

Gut. Bevor die ägyptischen Dynastien die Weltbühne betraten, war das Wissen in den Köpfen der Menschen über das Jenseits schon längst vorhanden (Besuch Djehutis). Das Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben allein durch Erzählungen am Lagerfeuer, war von seiner Funktionalität her eingeschränkt. Hier half die im Menschen angelegte Ausdrucksform der Kreativität. Die Bilder im Kopf wurden zu Steinfiguren und zieren den gesamten Planeten und dessen Höhlensysteme. Über die Jahrtausende bildete sich dann immer mehr ein zusammenhängender Kontext heraus, der in der ägyptischen Schöpfungsgeschichte seinen Höhepunkt erreichte. Alles andere sind Abwandlungen dieser Geschichte mit unterschiedlichen Ergebnissen (obwohl ich dies auch als „Entwicklung“ einstufen könnte). Nichtsdestotrotz ist in jeder dieser Abwandlungen der Tod nicht die letzte Stufe, sondern meist ein Übertritt oder Eingehen in eine andere Form des Seins.

Doch was da kommt kann niemand sagen, denn von dort hört´s man nicht klagen. In ähnlicher Form liest man dies hier im Forum. Ich verbinde dieses Thema sehr eng mit meinem Thema zu Gedanken, was es mir erlaubt das Jenseits auch wirklich als Ort zu erkennen, in dem alles zu seiner Endgestalt ausgereifte vorhanden ist. Die Möglichkeiten das Jenseits auch zu Lebzeiten zu erfahren und daraus „Nutzen“ zu ziehen, sind eindeutig. Der Umgang damit ist eine andere Sache. Genau wie die Reise durch den Tod, das ewige Leben oder das ewige Dasein. Die Vorstellung in einer Welt zu erwachen in der man sich selbst erkennt als der der einst war und in der alles auf Zufriedenheit beruht, ist zu einer bloßen Vorstellung degradiert wurden. Man trennte das Jenseits vom Diesseits und stellte den Menschen auf eine leere Kreuzung der Versprechungen.

Wenn alles auf Evolution beruht, unterliegt auch alles einer Entwicklung die nicht einfach zum Vergnügen eines höheren Wesens erschaffen wurde, womit die Ernsthaftigkeit solcher Themen in den Vordergrund rückt und nicht als esoterischer Schleim im Erdboden versickert. Wenn ich die Überlegung einer Zeitreise mit einbeziehe, auf Einsteins Theorien basierend, dann sind Milliarden Jahre ein Augenblick in der Zeit und die Aussage - Man ist an denselben Ort und doch nicht an denselben – nimmt nicht nur Form sondern auch Wesen an. Ob es das eigene Wesen ist sei dahingestellt, aber ich denke, dass mein eigenes Dasein ein Anteil daran hat oder haben sollte. Denn wo wäre sonst der Sinn des Lebens???


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

Weshalb sollte ausgerechnet das Leben eines mutierten Affen irgend einem höheren Sinn dienlich sein? Wie kommst du auf die hohle Spur, der Tempel könnte nichts über das Jenseits wissen? Es wurde hier alles darüber gesagt, was der Weltsicht der Profanen dienlich sein könnte.


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Ramon« (23.08.2020, 21:12)
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