#1

Dennis

Biere, Deutschland

Von hinten begonnen, qualmt mir nach der zweiten Seite der Kopf.

Mal von wirklich allem ab, was alles an Informationen gesagt und ausgegeben wird. Denn um wirklich das Leben für alle in ein angemessenen Standard zu tragen, gilt es eben, das "Jeder und Alle" sich mit Dingen auseinander setzen müssen, die, wie hier sehr oft angesprochen, den eigenen Wohlstand und die Freiheit in Frage stellen müssen.

Hier, für mich, vernünftig anzusetzen und auch nur annähernd ein vernünftiges Thema anzusprechen, ist eigentlich nicht wirklich möglich. Wo sollte man beginnen und worauf sollte man hinarbeiten oder ist es überhaupt notwendig sich mit den momentanen Machenschaften abzugeben und Lösungen zu finden? Oder sollte man einfach nur aus dem Vorhandenen Dingen lernen?

Um es mal so neutral wie möglich zu halten, stellt sich für mich ersteinmal die Frage:

Wo will die Politik und eben die ganzen Länder und Staaten und Kontinentalaffen denn überhaupt hin? Was ist deren wirkliches Ziel?

Existiert überhaupt ein solches?

Bleibe ich mal bei mir. Ich machte mir gestern ein paar Gedanken über die Zukunft des Handwerks. Wie wäre es möglich für Handwerksleute eine angemessene Zukunft mit Arbeit zu versorgen? Es gibt tausende Firmen und noch mehr Selbstständige, die in den letzten Jahren aus dem Nichts entstanden sind. Das Wissen aber um solch eine Tätigkeit ist aber bei weitem nicht vorhanden, bei manchen Dingen scheitere auch ich. Schon alleine deswegen, sich angemessen mit Arbeit zu versorgen die längerfristig das Überleben und Leben sichern kann.
Die Gedanken gingen in die Richtung, das den Zusammenhalt der Unternehmen mit einschloss, da ich über die Handwerkszeitung der Handwerkskammer saß. Wenn es eine Einrichtung geben würde, die z.B. das Malerhandwerk unter sich hätte, und für alle Bewohner eines Landes Ansprechpartner wäre, bei diesen dann die kompletten ausgebildeten Maler "angestellt" wären und somit in den verschiedenen Gebieten die Arbeit verteilen könnte, wäre jeder mit Arbeit versorgt.
Hier sind dann aber Vorrausetzungen notwendig, die das momentane Denken und handeln "nicht" mit einschließen. (In die eigene Tasche wirtschaften u.s.w.)

Aber das sind Grundgedanken, die noch nicht wirklich ausgearbeitet und eventuell auch nur Wunschdenken sind. Aber das was im Moment ist, ist falsch und nicht tragbar.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#2

- admin -

Sydney, Australien

Schau dir das Weltgeschehen an und du erkennst sehr schnell wohin die Reise der politischen Entwicklung gehen soll. Lies deine eigenen Worte und du erkennst völlig offen die sozialistischen Gedanken in diesen Ideen. Aber, war man nicht weltweit hocherfreut, als der "real existierende Sozialismus" im totalen Staatsbankrott endete und die wenigen Anhänger, bzw. Mitläufer des Marxismus/Bolschewismus  genau den gleichen Weg nahmen? Hat die "Menschheit" nichts gelernt aus den Fehlern der ewigen Gleichmacher und Individualismus-Fanatiker? Politik ist zur "Chefsache" geworden - aber wer ist eigentlich dieser Chef oder wer hat einen solchen bestimmt. Er/Sie ist ein ideologisches Über-Produkt des in Mode gekommenen Delegierens. Jegliche Aufgabe und Problemstellung des menschlichen Agierens und Inszenierens, selbst die Probleme der globalen Problemhorizonte der Zukunft lassen sich in der praktischen Vorrichtung des Arbeitsteilens mit Hilfe des Delegierens abwehren. Aber kann man diesen vielen neuen Delegierten und Spezialisten über den Weg trauen – sind diese nicht eigentlich intellektuell völlig überforderte und überwiegend mit auffallend großzügigem Unwissen geschlagene Leute mit rein ökonomischen und machtpolitischen Eigeninteressen? Der Einzelne, das in missbrauchter Freiheit degenerierte Individuum, hat sich in einer technisch gestützten und global vernetzten Welt an eine neue, für das Selbst tödliche Langeweile ausgeliefert – er hat durch sein selbstsüchtiges Handeln dafür gesorgt, dass er nur noch den Spuren der eigenen Tätigkeit begegnet – sein Leben wurde tautologisch durch die planetarische Rodung der ersten Natur. Zivilisationen, sind metaphorisch betrachtet, aus dem Wald herausgeschlagen worden – eine Art Lichtung die sich mit Hilfe der Metaphorik als Kurzgeschichte erzählen lassen kann. Der Mensch sah sich als Herrscher des Planeten, des Globalen und muss doch endlich begreifen lernen, dass, seit es Akademien gibt, die Lichtungen der Zivilisation sich rasend schnell in Wüsten zu verwandeln begannen. Schon Gilgamesch, der erste Gegner des Waldes, wollte den Berg der Zedern erobern, den Walddämon erschlagen und die Bäume fällen. Am Ende wird ihn die Verzweiflung einholen: unter den abgehauenen Stämmen, die er in den Fluss hinabschickt, sieht er seinen eigenen Kadaver treiben. In der Lichtung, die er schlägt, wird er selber fallen.

Wir wollen uns aufrichten und arbeiten und durch den Schlamm und Kot der Meinungen, Vorurteilen, der Tradition, der Täuschung und des Scheins, der Anschwemmung, welche die Erdkugel bedeckt, durch Paris und London, durch New York, Boston und Moskau, durch Peking und Singapur, durch Kirche und Staat, durch Poesie, Philosophie und Religion hindurch unsere Füße wetzen und reiben, bis wir auf hartem Boden und Felsen an einen Ort gelangen, den wir Wirklichkeit nennen.

 

Frá Bayansuuri Naranbaatar

Ritter des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »- admin -« (07.06.2015, 11:44)
#3

Dennis

Biere, Deutschland

Danke

es ist schon traurig, das diejenigen die Völker leiten sollten, es nicht können und dann einfach nur sich selbst versuchen über die Zeit zu retten. Aber leider ist nun auch das Volk in diesem Strudel gefangen und es heißt anscheinend - jeder für sich.

Leider vergisst man bei solchen Themen zu schnell den einzelnen Menschen, der immer versuchen wird seine Fahne in den höchsten Berg zu schlagen.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (12.06.2015, 00:06)
#4

Frá Maurice

Toronto, Kanada

 

Heilige oder Ritter der Apokalypse

Schauen wir uns die Weltlage mal etwa so an, wie sie sich uns derzeit offen zeigt, bzw. so wie sie uns die Politik und die Medien darzustellen wagen. Der Tempel hat dazu bereits die These gewagt, dass der 3. Weltkrieg bereits in vollem Gange ist. Eine der wichtigsten Reaktionen des Tempels in Europa war die Verlagerung der III. Präzeptur von Köln / Deutschland nach London / Großbritannien. Sicher ist hier die Vermutung historischer Bezugnahmen nicht ganz weltfremd, jedoch ist dieser Blickwinkel nicht wirklich ausschlaggebend.

Die politischen Ereignisse und die politischen Entscheidungen der letzten Monate in Deutschland sollten geeignet sein auch den letzten Gutmenschen aus seiner nihilistisch, dekadenten, bildungspolitisch anerzogenen Verblödung herauszureißen und, sofern dies überhaupt mit dem kaum noch zu bemerkenden intellektuellen Restvermögen wahrscheinlich sein könnte, zumindest ansatzweise auf den Boden der Realität zurückzuführen. Nun kurzum, der Tempel verändert seine Strukturen aus Gründen, welche auf Zukunft ausgerichtet sind und den sich abzeichnenden Entwicklungen des Weltgeschehens konträr aufgestellt werden müssen. Deutschland hat sich politisch nicht nur außerhalb geltender Gesetze gestellt, die derzeitige Regierung hat sich durch weltfremdes Handeln und als gefährlich im ökonomisch lobbyistisch geprägten Eigeninteresse agierender, demokratiefeindlicher Machtapparat selbst diffamiert und damit dem politischen Untergang zugeführt. Bereits seit Jahren steht fest: Am deutschen Wesen wird die Welt einmal mehr nicht genesen. Europa hat sich unter der Führung Deutschlands zum Handlungsgehilfen ausländischer Machtorgane entwickelt. Das christliche Abendland hat seine jahrhundertelange Entwicklung innerhalb weniger Jahrzehnte durch anerzogene indoktrinierte Selbstverleugnung direkt im kulturellen Verfall beendet.

Doch die Stimmung im Land kippt, jeden Tag mehr. Daran ändern auch merkwürdig auffällig gefälschte Meinungsumfragen und Durchhalteparolen wenig. Auslöser für die sich abzeichnende und inzwischen unabwendbar gewordene katastrophale Lage in Deutschland ist genau jene Person, die geschworen hat, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Es ist schon mehr als nur eine intellektuelle Zumutung, glauben zu sollen, die Kanzlerin habe nicht geahnt, welche Entwicklung sie durch ihre Politik heraufbeschwört und real auslöst. In Deutschland oszilliert die deutsche Politik zum Welt- und Europageschehen derzeit tatsächlich zwischen irre und verantwortungslos. Aber, ist diese Politik tatsächlich nur als Erguss einer überforderten und intellektuell überschätzten ostdeutschen Pfarrerstochter zu verstehen, oder müssen wir hier den Blickwinkel der Menschen in Europa auf das Weltgeschehen so verändern, wie es sich aus der Sicht des Tempels derzeit offenbart?

#5

Dennis

Biere, Deutschland

Ich muss sagen, je mehr ich mich mit den Templerorden und deren "Lebensphilosophie" auseinander setze, je mehr oder besser weniger interessiert mich das Gerede der Staatsorgane. Man weiß einfach, das dort nicht recht oder richtig gehandelt wird.

Nicht jeder aus dem Volk hat die Möglichkeit aus dem eigenen Land zu verschwinden und ehrlich...das kommt dann auch eher einer Fahnenflucht gleich.Wo soll man denn auch hin, wenn man genau weiß das es anderswo ähnlich ist. Jeder der klar denken kann wird genau das bemerken, was Frá Maurice in seinem letzten Absatz angedeutet hat.

Zitat: Aber, ist diese Politik tatsächlich nur als Erguss einer überforderten und intellektuell überschätzten ostdeutschen Pfarrerstochter zu verstehen, oder müssen wir hier den Blickwinkel der Menschen in Europa auf das Weltgeschehen so verändern, wie es sich aus der Sicht des Tempels derzeit offenbart?

Der Rattenschwanz, der die letzte Zeit durch unsere Staatsorgane gezüchtet wurde, bewusst oder unbewusst, lässt sich meines Erachtens nach sehr leicht aber auch gleichzeitig sehr schwer abschätzen.
Sehr leicht deshalb, weil man einfach die Geschichtsbücher wälzen muss um heraus zu filtern worauf dies hinausläuft und schwer abzuschätzen, weil, zumindest aus meiner Sicht, "zufällige Zufälle" passieren können die niemand abzuschätzen in der Lage ist.

Ehrlich gesagt...ich vertraue dem Tempel und dessen Rittern.

Aber ich würde gern wissen, wie man sich auf die nächste Zeit einstellen sollte! Zurücklehnen und das Theater beobachten? Oder dann doch lieber das Schwert in die Hand nehmen und durch die Reihen wirbeln?


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#6
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Unbekannt

Gelöscht

"...einer überforderten und intellektuell überschätzten ostdeutschen Pfarrerstochter..."

😃 Der war gut. Das muss ich mir merken. Das seltsame ist noch vor nicht allzu langer Zeit habe ich Merkels Amtsausführung noch gelobt. Innerhalb von Wochen hat sich meine Sicht stark geändert. Der Tempel hilft mit Einblick in Realitäten zu erlangen welche man als manipulierter Normalverbraucher selten direkt erkennt.

 

 

Die oben angesprochenen Realitäten zu erkennen, aufzuarbeiten und zu begreifen bedarf es einem Rückblick auf die historischen Ereignisse der letzten 40 Jahre. Es genügt hier nicht auf mögliche Spätfolgen des Kalten Krieges oder die üblichen Folgen US-Amerikanischer Hegemoniebestrebungen abzuzielen. Die derzeitigen Entwicklungen sind die Folge gekränkter russisch sowjetischer Großmachtutopien und politisierter islamisch ideologischer Weltherrschaftsfantastereien. Der Westen ist hierbei zum Spielball und politischen Pausenkasper der koordiniert arbeitenden Geheimdienste der Mullahs und der russischen Oligarchen-Administration herabgesunken.

Aber wenden wir uns der Gesamtproblematik in ihrer Zielorientierung aus den diversen Blick- und Aktionsrichtungen zu.

1. Die erfolgreiche Etablierung einer islamischen Republik auf der Basis einer Herrschaft der schiitischen Geistlichkeit - die prekäre Macht des politischen Islam, oder wie festige ich die politische Macht des Islam durch Terror und Aufbau eines fiktiven Feindbildes: "Der Iran" - Chomeinis Erben, der Hang zu Selbstvernichtung und Weltkrieg unter der Regie von altersschwachen, psychisch auffälligen, religiösen Eiferern und Multimilliardären. 


Die Vergangenheit ist nicht tot. Sie ist noch nicht einmal vorbei (Ramses II.).


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »- admin -« (09.11.2015, 12:54)
#8

Dennis

Biere, Deutschland

Zitat: ...der Hang zu Selbstvernichtung und Weltkrieg unter der Regie von altersschwachen, psychisch auffälligen, religiösen Eiferern und Multimilliardären. 

Wie sind solche Dinge aufzuhalten oder umzukehren?
Kann man hier nur mit Waffengewalt antworten oder funktionieren taktische Eingriffe in Versorgung und Versorgungswege?
Wie verändert man das Gedankengut einer schon immerwährenden Feindschaft?

Kann man eine Balance zwischen Ost und West finden? Eine andauernde?


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

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