#11

Dennis

Biere, Deutschland

Staat

Aus meiner Sicht ist ein Staat ähnlich aufgebaut wie das oben angesprochene Verwaltungsorgan eines solchen Miteinanders der Menschen, also eine strukturierte Ebenendarstellung.

Wiedermal ist es der „Begriff“ Staat, der hier die einzelnen Akteure in verschieden Untergruppen teilen muss um das eine Gesellschaft entstehen und miteinander überleben/leben kann.

Der Begriff Staat selbst, kann nach der begrifflichen Deutung nicht in eine allgemein gültige Definition gehalten werden, da er sich selbst nur als Begriff versteht.

Die unterschiedlichen Ansichten dieses Begriffes befassen sich hauptsächlich mit dem Herrschaftsverhältnis von Menschen über Menschen.
Die eigentliche Begriffsdeutung zeigt, das durch eine politische Ordnung bestimmter Gruppen ein Recht zugesprochen wird, ihre jeweiligen Stellungen im Staat auszuüben.
Hier müsste man auch noch unterteilen zwischen den Einzelpersonen und den Gesellschaften.

In meinem Sinne bedeutet dies, das jede Einzelperson in der Person des jeweiligen politischen Rahmens, von der im Staat befindlichen Bevölkerung zum gewaltausübenden Organ gewählt wird.
Diese politische Machtgewalt, die auf Einzelpersonen(Parteien) übertragen wird, hat den Nachteil, das die Sicht von oben herab geschieht und die Definition Macht/Gewalt eine höhere Stellung einnimmt als das eigentliche Ziel eines solchen Gewähltseins.

Hierzu eine Grafik, zu finden unter Wiki (selbst erstellt):

Einfache Pyramide

Diese Grafik zeigt vereinfacht was den Kapitalismus aufzeigt und an der Spitze endet, also den Parteien oder Einzelpersonen die über einen Staat und deren Bürger „herrschen“. Das Problem was ich erkenne ist, das hierbei nicht zu Ende gedacht wurde und die Machtverhältnisse dem eigentlichen Sinn eines Staates nicht gerecht werden. Laut den vielen vielen Definitionen und Auslegungen des Begriffes Staat, der ja den Menschen , also Einzelpersonen schützen und Ordnung halten soll, bleibt nur ein ideologisches Bild zurück. Eben die oben gezeigte Pyramide.

Im altägyptischen heißt es, so wie oben so auch unten. Diese Grafik und deren Verwaltungsorgane unter den Menschen zeigt nur das Unten. Es wird also, aus meiner Sicht, nur in einer Richtung gehandelt, gedacht wird aber auch in die andere Richtung eben durch die vielen unterschiedlichen Begriffsdeutungen des Staates.
Jeder will an die Spitze und Mitspracherecht von oben herab aufzeigen, was man an den vielen Ausschreitungen der Bürger erkennt, da diese die Auswirkungen des falschen Handelns am eigenen Leib erkennen und spüren.

Meine Grafik hierzu:

Doppelte Pyramide

Diese zeigt auf das die unteren Schichten, also die Bürger, nach oben ihre Gewalt abgeben, also wählen, und daraus zumindest erhoffen, das die gewählten Bürger nicht nur das System verwalten, sondern auch den Bürger selbst. Bei meiner pyramidischen Ansicht beruht es auf Gegenseitigkeit und jeder bekommt hierbei etwas zurück. Ein Kanzler ist kein Kanzler sondern ein gewählter Bürger in Ausübung eines ihm zugestellten Amtes durch den Bürger. Also einen Umlauf, den man betrachten sollte wie den Kreislauf des Wassers.

Hierbei ist aber die Gerechtigkeit zu beachten, die es an manchen Staatssystemen mangelt und dadurch, wie es der Kirchenlehrer und Philosoph Augustinus betrachtet, zu räuberischen Verhalten aufkommen lässt.

Zitat: „Was anderes sind also Reiche, wenn ihnen Gerechtigkeit fehlt, als große Räuberbanden? Sind doch auch Räuberbanden nichts anderes als kleine Reiche. Auch da ist eine Schar von Menschen, die unter Befehl eines Anführers steht, sich durch Verabredung zu einer Gemeinschaft zusammenschließt und nach fester Übereinkunft die Beute teilt. Wenn dies üble Gebilde durch Zuzug verkommener Menschen so ins Große wächst, dass Ortschaften besetzt, Niederlassungen gegründet, Städte erobert, Völker unterworfen werden, nimmt es ohne weiteres den Namen Reich an, den ihm offenkundig nicht etwa geschwundene Habgier, sondern erlangte Straflosigkeit verleiht.“

Fazit zum Staatsgebilde:

In der heutigen Zeit ist es meines Empfindens nach zu verwoben geworden um hier eine strukturierte Einheit zu erzielen, die nicht nur für den Menschen sondern eben für den kompletten Globus und dem darin enthaltenen Leben „dienlich“ sein könnte.
Der Mensch hat sich an die Spitze der Pyramide gestellt, diese abgeriegelt und somit den Umlauf verhindert ein System zu erhalten das millionen Jahre gebraucht hat um sich zu formen und durch den Menschen ist dieser Umlauf behindert wurden, da er sich mehr darauf beruft das System zu sein, als es zu bilden und zu fördern.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (06.03.2016, 11:13)
#12

Frá Arkesh

Udaipur, Indien

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