#1

Dennis

Biere, Deutschland

...und der Neuanfang

Zitat: Die Weltgemeinschaft scheint untauglich als Schutzorganisation der Völker zu agieren – aber ist diese Welt, sind diese Völker bereit sich einem überfälligen Neuanfang zuzuwenden?

Es wird oft gefragt, oder sich selbst die Frage gestellt, ob die Menschen sich in der Lage sehen, ihr eigenes Handeln zu hinterfragen und eine Neuordnung zu beginnen.

Der Tempel schreibt, das der Sapiens in eine Zukunft läuft, die ihn bis zur Ausrottung treibt.

Wie sollte man die Weltgemeinschaft betrachten, um hier überhaupt die Frage eines Erkennens nennen zu können?

Der Einzelne, der sich der Masse entziehen und die Kraft aufbringen kann sich von Ideologien zu lösen, würde diese Frage eines Neuanfanges begrüßen, auch wenn sämtliche Vorstellungen nicht vorstellbar sind, die dann auf ihn zukommen.

Einer Gruppe, oder der Weltgemeinschaft, ein Neubeginn schmackhaft zu machen wird da schon schwieriger, da das Pro und Contra sich gegenseitig bewerfen würden.

Hinzu würde die Frage kommen, welche Gemeinschaft von Völker stark genug ist, eine Neuordnung zu beginnen, mal ganz abgesehen davon, das man bei einem Neuanfang über Leichen gehen müsste.

Sollte die Frage nach dem Zeitpunkt, ob die Völker bereit für einen Neuanfang sind, überhaupt gestellt werden? Ist die Frage nicht eher die, den Neuanfang einfach zu beginnen, neu zu definieren?

Wenn ich höre wie Politspitzen sich wie im Kabarett aufführen und mit Showeinlagen um Wähler buhlen aber im Hintergrund sich sämtliche Machenschaften des Tötens abspielen, stellt sich mir die Frage, ob diese Menschen, die Völker leiten, überhaupt in der Lage sind und dies auch wollen, sich einem Neuanfang zuzuwenden.

Man müsste ja zuerst einmal erkennen, das ein Neubeginn von Nöten ist um nicht die eigene Spezies zu vernichten, wozu es aber auch von Nöten ist zu erkennen, das das eigene Leben nicht auf kurzer Strecke für Einzelne zu sehen ist, sondern man müsste erkennen, das Leben auch lohneswert auf Distanz ist.

Zitat: Die vielen Versuche, Templer als Kuttenträger und obrigkeitshörige Eliteknechte zu diffamieren und den Tempel herabzuwürdigen, zeigen, dass die Zeit noch nicht gekommen ist, der Welt in einer Art und Weise gegenüberzutreten, welche solche Stimmen sofort zum Verstummen bringen würden.

Dieses Gegenübertreten, würde es einen Eingriff bedeuten?

Wieviele Menschen, aus dem normalen Stand, kennen den Templerorden und deren Ausrichtung? Ist der Stamm nicht stärker als die Krone?

Wenn doch dies Gegenübertreten eine Verstummung und Hinterfragung des Handelns auslöst und dadurch eine (Um)Lenkung erreicht werden kann, warum wird dies nicht ausgeführt?


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (01.05.2016, 22:10)
#2

Frá Maurice

Toronto, Kanada

Du betrachtest dieses Thema aus einer völlig inakzeptablen Perspektive. Die Weltgemeinschaft als solche, benannt UNO, ist ein Konstrukt ohne jeglichen Sinn und Wert, eine, deren einziges zukunftsorientiertes Ziel, die sofortige Auflösung sein muss.

#3

Dennis

Biere, Deutschland

Ja, ich habe da ein wenig zu Groß gedacht oder anders ausgedrückt, zu Allgemein.

Dann ist es ein Fehler, das alle Völker der Erde miteinander den gleichen Standard erreichen? Die Ziele der UNO scheinen mir Zwischenziele zu sein, also solche, die vorhandene Probleme aufgreifen und bekämpfen wollen. Weniger also den Grund des Problems anzupacken oder eine wirkliche Wendung herbeizuführen.

Es ist also mal wieder eine Frage des Nutzens und die Ausübung der Macht zu eigenen Zwecken, wie es mir scheint, und die Ziele sind darauf ausgerichtet um zu appelieren und um ein bestimmtes Recht oder eine bestimmte Macht ausüben zu können.

Ist es Eigenzweck oder ist es unbewusstes Mitschwimmen?


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#4

Frá Maurice

Toronto, Kanada

Bist du ernsthaft davon überzeugt, dass alle Völker der Erde den gleichen Standard erreichen könnten, ja eventuell tatsächlich sollten?


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Ines« (29.10.2016, 09:21)
#5

Dennis

Biere, Deutschland

Ich habe eben eine Dokumentation über die menschliche Zelle und deren ständigen Kampf gegen Viren angeschaut. Dadurch das dieser Kampf vorhanden ist, konnte sich das Leben erst entwickeln und fortbestehen, durch Anpassung.

Ich verglich diese mikroskopisch Kleine Zellendoku mit der menschlichen Gesellschaft und erkannte Ähnlichkeiten, wenn nicht sogar Gleichheit.

Also nein.
Herauszufinden wäre dann nur, wer das Virus ist und wer die Zelle.
Obwohl der Virus als etwas Schlechtes dargestellt wird und zur Auslöschung programmiert ist, die menschliche Zelle als etwas Gutes und zur Erhaltung bestimmt, ist die Ansicht von Gut und Schlecht oder Böse nicht gegeben. Es gehört unablässig zum Leben dazu.

Hier mal der Link zur Sendung als Stream.

Auch wenn es OffTopic erscheint, hat es mehr mit dem Thema gemein als man denken mag.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (08.05.2016, 21:50)
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