#1

Dennis

Biere,Deutschland

...der Architektur

Ich schaute mir gestern und heute ein paar Videos über die "Baukunst" der Alten Ägypter.

Das schöne ist, was ich finde wenn man zwischen den Zeilen schaut, man kann deutlich erkennen, warum die alten Ägypter diese ersten "Kunstwerke" erstellten, die heute als "Weltwunder" bezeichnet werden.

Eine Aussage ist im Video, das alle nachfolgenden Pharaonen immer größer und gewaltiger bauen wollten, um irgendeinen Gott zu ehren. Ich finde, das die ersten Ägypter eben diese Bauwerke bauen "mussten" um zu überleben. Die Botschaft die ich hier erkenne ist, bezugnehmend zum Totenreich, das selbst wir mit dem Totenreich gemeint sind. Alles was war und alles was kommt, soll eben gezeigt werden, zu was der Mensch in der Lage ist, wenn er den richtigen "Führer" hat.

Hier der Link zu den VideosTeil 2

Es muss ja nicht alles "geglaubt" werden was einem darin erzählt wird. Deswegen finde ich, das man eben immer zwischen den Zeilen lesen sollte.

Viel Spaß beim schauen und sinnen.

SOL demiurg


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (31.12.2014, 13:40)
#2

Frá Pierre

Québec,Kanada

Wer die ägyptischen Religionen verstehen und ergründen will und deren Anfänge erschließen möchte, ist in der Zeit des Pyramidenbaues und des Tempelbaues des Neuen Reiches deutlich zu spät. Es ist die Zeit der politischen Theologie – die Herrscher des Alten Reiches wussten, dass sie den Kontakt zum „Göttlichen“ verloren hatten und suchten diesen durch imposante Baumaßnahmen erneut zu begründen, die Herrscher des Neuen Reiches sahen im Alten Reich, die Vollendung herrschaftlicher und gesellschaftlicher Normen und trugen die Überzeugung, dass die Herrscher des Alten Reiches den Zugang zum „Göttlichen“ noch pflegten durften, deshalb suchte man das Alte Reich in seiner überlieferten Herrschaftsform zu kopieren und bis ins Kleinste nachzubilden und nachzuleben – der bis ins „Gigantische“ vorangetriebene Tempelbau, bildet lediglich den Rahmen einer übertriebenen „Götterschau“ im irdischen Leben – dies im überwiegenden Bewusstsein des getrennt seins vom „Göttlichen“ und des „geworfen seins“ ins „Kosmische“.

#3

Frá Pierre

Québec,Kanada

Zitat von: SOL demiurg

Guten Abend Frá Pierre

deswegen suchte ich heut auch noch nach Narmer und Benu/Benben.

#4

Dennis

Biere,Deutschland

Das Wissen der Alten Ägypter wurde ja nicht vollends ausgelöscht. Die alten Priester verschwanden ja nicht einfach von der Bildfläche.

War Wut oder Hass oder politisches Streben der folgenden Dynastien so groß, das man nichts mehr machen wollte oder wurde sich bewusst zurück gezogen? Wenn ich bedenke, das das Neue Reich nach altem Göttlichen strebte und die Priester mit angeschaut haben was die Menschen veranstalten um einen Gott zu preisen, stellt sich mir doch die Frage...was probieren diese(Priester) aus?

Sie haben ja nichts zu verlieren, da sie ja zeitlos sind. Ich denke auch, das es ihnen aus den Händen geglitten ist. Wurde ein schwerwiegender Fehler getan? Oder wissen diese, das es unnütz ist, sich dermaßen einzubringen?

Wenn man Gott auf seiner Seite hat, sollte es doch ein Leichtes sein, diesen auch so einzusetzen, das man andere beflügeln kann. Und zwar so, das Menschen unmissverständlich verstehen, wen sie hier vor sich haben.
Tausende von Jahren passierte nicht viel, außer der Mensch selbst. Und wenn ich vergleichen sollte, Altes Ägypten und Jetztzeit, wird wohl bald etwas eröffnet werden, was diese "Weltwunder" in den Schatten stellt.

Dem "Großen Meister" Djehuti war sehr früh klar geworden, dass selbst in kultiviertesten und friedlichsten Gesellschaftsformen die Sapienstiere nur sehr begrenzt zu zivilisieren sind - die historisch, empirische Erfahrung lehrt, außer in Ägypten war jeder Versuch der Etablierung einer "Mustergesellschaft" ein absoluter Fehlschlag von äußerst begrenzter Dauer – selbst „das Paradies“, welches doch nur zum Überleben der Art in Mesopotamien eingerichtet wurde. Aus diesem Grunde wurden Vorkehrungen getroffen, das den frühen Menschen übermittelte Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Genau deshalb wurde die Hieroglyphen-Schrift entwickelt und die Wahl des Schreibmaterials auf Stein und gebrannten Ziegeln festgelegt. Allein die Urschrift des Buches der Weisheit in 32 (später wurde dieser Inhalt auf über 34.000 Schriftrollen erweitert und verteilt) Bänden wurde auf unzerstörbarer Metalllegierung niedergelegt. Durch diese „Rettungsaktion“ wurde sichergestellt, dass dieses unersetzbare Wissen der Menschheit nicht verloren geht – es wurde zum Geheimwissen weniger Eingeweihter, die die antediluvianische Schrift zu entziffern und das in ihr gespeicherte Wissen um die Geheimnisse der Schöpfung zu deuten und weiterzugeben wussten.

Die heliopolitanische Priesterschaft – in Nachfolge der Priesterkönige von Ach-Bit - kodifizierte nicht nur ihr geheimes Wissen in unterirdischen Speichern, sondern wählten außerdem noch die rechtschaffensten, gebildetsten, geprüftesten und hellsten Köpfe aus, um ihnen, nach gehöriger zusätzlicher Ausbildung, Prüfung und Einweihung, das kostbare Pfand ihrer Geheimnisse zur Überlieferung auf die Nachkommenschaft anvertrauen zu können. Die hochgebildete und hochtrainierte Krieger-Priesterschaft legte den Ursprung der Mönchs-Ritterschaft vom Tempel. Hier wurde Wissen konserviert, welches über Jahrzehntausende von Generation zu Generation weitergetragen wurde.

Als die amerikanische Regierung nach einer Methode suchte, für das Wissen über die Lagerstätten des radioaktiven Abfalles ein Aufzeichnungssystem zu entwickeln, welches auch in jahrzehntausenden einer der heutigen Sprachen und Schriftsysteme unkundigen Nachwelt irrtumsfrei dieses Wissen vermitteln könne, liefen die Vorschläge der befassten Wissenschaftler auf eine „Atom-Priesterschaft“ hinaus, die über Generationen hinweg die Botschaft neu zu kodieren hätte, um auf diese Weise für die Stabilität und sichere Übermittlung der Nachrichten zu sorgen. Die Parallele ist perfekt. Die Aufgabe vor die sich die ägyptische Ur-Priesterschaft gestellt sah, betraf ebenfalls die Entwicklung eines Informationssystems, das bis in fernste Zukunft lesbar bleiben sollte, um das Geheimwissen der Priester irrtumsfrei zu überliefern, und erforderte dieselben Lösungen: 1. Die Entwicklung eines sprachunabhängigen Zeichensystems (Hieroglyphen), 2. Die Kodierung und Speicherung der Informationen in zeitresistenter Form (die unterirdischen Wissensspeicher) und 3. Die Gründung eines elitären Priesterordens, der über Generationen hinweg die Botschaft zu überliefern und neu zu kodieren hätte.

So wie Hieroglyphen, Pyramiden, Obelisken, Sphingen und unterirdische Tempelanlagen noch in unseren Tagen existieren, sollte man nicht ausschließen, dass die geheime Weisheit noch heute unter den Menschen bewahrt wird. Diese Weisheit ist zwar unzugänglich, aber es gibt sie noch und der Träger dieses kulturellen Unbewussten befindet sich mitten unter dem normalen Volk. Das noch immer von „Weisen“ auf der Stufe ihrer Vollendung Kenntnisse geheim gehalten werden, hat eigentlich nur einen denkbaren und vermittelbaren Beweggrund: weil ihr Wissen solche Kenntnisse enthält, die entweder den Profanen schädlich oder von diesen missbraucht werden könnten, oder solche die das normale Volk über Dinge aufklären könnten, die es ihm aber besser ist, diese nicht zu wissen. Im Willen dieses Wissen zu überliefern zielten die alten Ägypter über ihre eigene Gesellschaft hinaus und fassten die gesamte Menschheit in den Blick. Sie bauten nicht allein für ihr Zeitalter, sondern für Jahrtausende, für die Gattung Sapiens.


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]


Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Ramon« (23.01.2015, 21:39)
#6

Dennis

Biere,Deutschland

Wow...das muss ich erstmal verdauen. Danke

#7

Dennis

Biere,Deutschland

Zitat: So wie Hieroglyphen, Pyramiden, Obelisken, Sphingen und unterirdische Tempelanlagen noch in unseren Tagen existieren, sollte man nicht ausschließen, dass die geheime Weisheit noch heute unter den Menschen bewahrt wird. Diese Weisheit ist zwar unzugänglich, aber es gibt sie noch und der Träger dieses kulturellen Unbewussten befindet sich mitten unter dem normalen Volk. 

Wieviele "Träger dieses Wissens" sind denn unter dem normalen Volk?
Gut, wenn es gefährlich ist, und das kann ich mir denken, werde ich wohl kaum eine Antwort erwarten können. Aber ein kleiner "Schnipsel"? lächeln

Zitat: "Als die amerikanische Regierung nach einer Methode suchte,..."

Das ist interessant. Eine amerikanische Regierung vor jahrzentausenden Jahren...Ureinwohner!? Also noch weit vor dem Ritter-Templer-Orden. Also kam so einiges Wissen...so auch die "ersten" Ägypter...aus Amerika?!

Zitat: "Die heliopolitanische Priesterschaft – in Nachfolge der Priesterkönige von Ach-Bit - ..."

Wenn ich mir die Aufnahmeverordnungen des Templerordens anschaue, wie waren dann wohl die Aufnahmebedingungen bei den "ersten" Priestern? Wissen musste immer neu kodiert werden?
Das heißt, das es einen Punkt in der Geschichte gibt, der eine "Neukodierung" auslösen muss, heißt, das "irgendjemand" diese Kodierung knackt und ein neue "Kodierung einläutet"? Das ist dann mit dem "neuen Weltbild" oder der "neuen Weltordnung" gemeint! Nehme ich mal an!

Stuf um Stuf...!

Zitat: "Dem "Großen Meister" Djehuti war sehr früh klar geworden, dass selbst in kultiviertesten und friedlichsten Gesellschaftsformen die Sapienstiere nur sehr begrenzt zu zivilisieren sind..."

Um etwas zu kodieren, nur um zu sehen ob es jemand entkodiert, setzt doch voraus, das dies auch im Vorfeld mit eingeplant wird. Es setzt aber nicht voraus, wer, wie und wo diese Kodierung entschlüsselt...sondern nur "was" entschlüsselt werden soll. Die Wahl des "Hackers" bleibt dabei offen...sonst würde es ja "vorprogrammiert" sein...aber Leben kann nicht vorprogrammiert werden...nur als "kontinuierlichen Ablauf"...also als Matrix. Als Deja-Vu.
Ein "Administrator" hat aber die Möglichkeit "Updates" zu installieren. Hier also das "Geheimnis der Templer"
Wiederum hat "nur" der Administrator die Möglichkeit auch das "Programm" zu steuern. Somit obliegt es "ihm allein", die Wahl des "Hackers" zu ermitteln, zu installieren und "up-zu-daten"!
Das "Virusprogramm"(Templer, Priesterschaft usw.) wacht dann über das "Programm" kontinuierlich oder aber auch auf "manuelles Eingreifen" seitens des Administrators.

Um es mal in die "heutige Zeit" zu übersetzen, da meine kleine Cousine im "Handychat" sich schon mit "Bit und Byte" begrüßt!

Da bekommt der Begriff "Muster-Gesellschaft" eine ganz andere Bedeutung und Ansicht.

Was ist, wenn der Administrator die völlige Kontrolle übernimmt und neu kodiert? Oder anders...wenn er eine "neues" Programm installieren möchte?

#8

Frá Arkesh

Udaipur,Indien

Sag mal SOL,  wo steht etwas von US-Atomen vor zehntausend Jahren? Lies den Text einfach noch einmal - besser zweimal sorgfältig und dann fang an zu denken. Im Übrigen gibt es genau so viel Träger dieses Wissens, wie es Tempelritter gibt.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Theodor« (28.01.2015, 11:44)
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