#1

Jamie

, Schweiz

Erst vor kurzem stiess ich bei Nachforschungen über Uralte Schriften auf die chinesische Jiahu-Schrift. Diese soll laut Angaben der Archäologen ca. 8`800 Jahre alt sein. Dies wäre sicherlich als Sensation zu werten. Ich habe aber auch von Fachleuten gelesen, welche glauben, es handle sich hierbei nicht um eine Schrift.

Ja was denn nun? Welche Seite ist am ehesten Vertrauenswürdig und vor allem-aus welchen Stichhaltigen Argumentationen ist dies überhaupt ersichtlich? Ich hoffe dass Ihr, die Templer mehr darüber wisst und interessierten aufzeigen könnt, ob eine der Theorien Wissenschaftlich haltbar ist.


„Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume macht mich schaudern“ (Blaise Pascal)

#2

Jamie

, Schweiz

Korrigiere: Die Schrift wurde auf eine Zeit um 6600 v. Chr. datiert.


„Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume macht mich schaudern“ (Blaise Pascal)

#3

Frá Danhui

Singapore, Singapur

Seit einigen Jahrzehnten versucht man in China und auch an sympathisierenden westlichen Universitäten China unter Mithilfe der Wissenschaften auf ein Level zu heben, welches das bekannte Amerika first bei weitem in den Schatten zu stellen geeignet sein sollte - China the greatest and China the first an the best ever. Hier ordnet der Tempel auch die Zurechnung der Dekorationszeichen aus den Jiahu-Keramiken zu einer möglichen Schrift ein. Ein Verbreitungsumfeld von wenigen hundert Quadratmeilen und einer maximalen Bevölkerung von 150 – 800 Personen – welche auf der Basis der Schweine- und Hühnerzucht wirtschaften und über deren „Handelsbemühungen“ keinerlei Kenntnisse bekannt wurden, bietet nicht die Grundlage zur Entwicklung einer eigenständigen „Bildungskultur“.

#4

Jamie

, Schweiz

Herzlichen Dank für deinen Beitrag, Frá Danhui. Es ist für Laien wie mich immer wieder erstaunlich wie gewisse Kreise unter dem Mantel der Wissenschaft Fehlinformationen oder gefährliches Halbwissen in der Öffentlichkeit verbreiten. Die sogenannte Donau-Schrift kam mir in den Sinn.

Damals fragte ich den Tempel wie diese zu bewerten sei und auch hier wurde voreilig völlig falsch behauptet, es sei-überhaupt- eine Schrift. Es ist mir ein Rätsel, wie jemand auf etwas stolz sein kann im Wissen, dass es sich bei der Geschichte nur um eine (weitere) Lüge handelt.

Macht Selbstbetrug auf Dauer wirklich glücklich? Wahrscheinlich fehlt mir der hierfür nötige pathologische Narzissmus und Wille zur Macht. Aber ich wunder mich inzwischen eigentlich über gar nichts mehr...


„Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume macht mich schaudern“ (Blaise Pascal)

#5

Frá Danhui

Singapore, Singapur

Es ist so, wie Frá Ramon an anderer Stelle kürzlich schrieb: Wie weit wird sich in der Jetztzeit die Wirklichkeit noch von der Wahrheit entfernen? Sind sich die Menschen nicht ihres Schicksals bewusst, welches unaufhaltsam vorwärts schreitet? 


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Danhui« (15.01.2020, 11:41)
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