#71
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Unbekannt

Gelöscht

Im Christentum sagte Jeschua, bzw. wurde ihm später so in den Mund gelegt: "Wer mich sieht, sieht den Vater." 😕

#72

Dennis

Biere, Deutschland

Ich bin mir nicht mal sicher, ob Jesus überhaupt nach Gott suchte...was ja nichteinmal alle seine Anhänger tun!

Entweder hat sich Jeschua selbst zur Götze erklärt oder er wurde zu dieser, mit dieser Aussage, dazu erklärt!

Wie wäre die Aussage: "Wer Alles -sieht- sieht den Einen!"


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (30.04.2017, 22:10)
#73
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Unbekannt

Gelöscht

Wie wäre die Aussage: "Wer Alles -sieht- sieht den Einen!"

 

Weiss ich doch Sol. Mein Zitat war nicht ernst gemeint. Ich wollte nur einen anderen Einstieg wählen, denn noch stehen einige Fragen offen. Aufzugeben wäre schade, ist doch die Thematik zu wichtig um beiseitegeschoben zu werden. Finde ich.

#74

Frá Victoria

Winnipeg, Kanada

Im Christentum sagte Jeschua, bzw. wurde ihm später so in den Mund gelegt: "Wer mich sieht, sieht den Vater." 😕

 

Diese, dem Jeschua bin Jussuf untergeschobene, Deklaration zur Gottessohnschaft finden wir in den Tempelbildern bereits zur Zeit des Mittleren Reiches und insbesondere in Luxor aus der Zeit des Neuen Reiches und der Spätzeit. Ähnlich den Verfassern der Thora scheuten sich auch nicht die Schriftsteller der Bibelinhalte vor der Verwendung von Texten und Textbezügen anderen und älteren Ursprungs. Die Szenen der väterlichen Anerkennung eines Sohnes des Pharaos in einer öffentlichen Zeremonie sind literarisch auch aus dem Alten Reich überliefert. Unmittelbar nach der Geburt nimmt der Vater das Kind in die Arme und verkündet: „Das bin Ich“, damit erkennt er sich selbst in dem Kind wieder, wodurch die überlieferte Formel der Leibeseinheit von Vater und Sohn zum Ausdruck gebracht wird. Dieser Zuspruch wird öffentlich wiederholt, wenn der Erstgeborene zum Kronprinz erhoben wird. Die biologische Vaterschaft bedarf der sprachlichen Bestätigung, wodurch die „Ebenbildlichkeit“ öffentlich anerkannt wird. Die ständigen Versicherungen: „Ich bin dein Vater, du bist mein geliebter Sohn“, stehen im Grundschema der Gott-König Reden und haben ihren Ursprung in der Proklamation der Gottessohnschaft des Pharaos im Alten Reich.

Was aber hat Jeschua bin Jussuf mit Gott zu tun? Hier verweisen wir ausdrücklich auf: https://www.pcmthdietempelherren.org/content/spiritualitaet---religion---mystik/das-christentum-und-die-templer/jesus-und-der-tempel/


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Victoria« (01.05.2017, 17:51)
#75

Frá Victoria

Winnipeg, Kanada

 

Wie wäre die Aussage: "Wer Alles -sieht- sieht den Einen!"

 Was schwebt dir bei dieser Idee aus dem Blickfeld eines Menschen vor? 

#76
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Unbekannt

Gelöscht

Danke für deinen äusserst interessanten Beitrag, Frá Victoria! Dass dieses Zitat einen weitaus älteren Ursprung hat welcher erneut nach Ägypten führte hat mich trotz aller bisherigen Kenntnis verblüfft. Die Bibel ist wohl schlicht als schamloses Plagiat alter Traditionen und Mythen zu bezeichnen.

Ich habe die Texte des Tempels genau studiert aber es ist erstaunlich wie viel neues selbst in Details steckt. Eure Seiten sind sehr wertvoll.

#77

Dennis

Biere, Deutschland

 

Wie wäre die Aussage: "Wer Alles -sieht- sieht den Einen!"

 Was schwebt dir bei dieser Idee aus dem Blickfeld eines Menschen vor? 

 Es geht ja um die Suche nach Gott, und die finde ich nicht in einem Menschen "allein".
Doch um hier eine fundierte Aussage darüber zu treffen, fehlen mir im Moment noch die richtigen Worte.

Doch wieviel will man im Endeffekt wirklich preisgeben...und für wen?

 


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#78

Frá Maurice

Toronto, Kanada

Was muss man preisgeben auf der Suche nach Gott und was könnte man in einem oder auch mehreren Menschen finden auf dieser Suche? Bewegst du dich hier auf einem Feld von Irrtümern?

#79

Dennis

Biere, Deutschland

Meine Aussage unterliegt keinem Irrtum. Es ist das Erklären dieser Aussage die mir Kopfzerbrechen bereitet.

Auch ist es nicht "die Antwort" auf Fragen zu Gott. Es ist eine eigene Einstellung, ein Startpunkt, ein Zwischenpunkt und Schlusspunkt einer Betrachtung des Gesamten welche mir als Mensch möglich ist. Ein Lebewesen außer dem Menschen wird diese Aussage nicht verstehen, aber der Mensch hat mehr Möglichkeiten zur Betrachtung seines Umfeldes als das wenn er sagt - "Wer MICH sieht..."

Das Preis geben, ging in eine andere Richtung. Ich bezog dies nicht auf mich oder meiner Aussagen. Aber wie gesagt, mir fehlen die richtigen Worte und es sind momantan viel zu viele Gedanken die einen innerlichen Sturm aushalten müssen. Es scheint so, als wird mir meine Begrenztheit aufgezeigt...

...der SOL

 


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

Wie wäre die Aussage: "Wer Alles -sieht- sieht den Einen!"

 Ich muss mal festhalten, dass mir dieses Zitat ausgesprochen gut gefällt. Auch wenn es wohl ein wenig hochtrabend ist. Wahrscheinlich sieht nur der Eine alles.

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