#1
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Unbekannt

Gelöscht

Um das Jahr 2003 habe ich ein interessantes Buch gelesen. Es war eine Veröffentlichung der Zeugen Jehovas denen ich damals nahestand. Das Buch hiess "Die Suche der Menschheit nach Gott", welches älteren Datums war aber ich erhielt es in moderner Ausgabe. Inhalt waren die verschiedenen Weltreligionen von den Gründern (soweit nachweisbar) bis zur Lehre der einzelnen Glaubensrichtungen. Ich weiss dass mich damals der Inhalt sehr angesprochen hatte. Wobei erwähnt werden muss wie unterschiedlich die einzelnen Religionen bewertet wurden. Letztendlich dürfte es den Kenner welcher die Zeugen Jehovas kennt nicht wirklich überraschen, dass einzig die christliche Lehre als richtig angepriesen wurde. aeg.wink.gifMeinem Gedächtnis ist es zu schulden die genauere Aufmachung nicht mehr präsent im Kopf zu haben. Leider gab ich damals meine Bücher des Verlages zurück, nachdem ich ca. ein Jahr später den Kontakt zu den Zeugen Jehovas abgebrochen habe. Nun stiess ich nach Jahren in denen ich das Buch schon fast vergessen hatte wieder darauf, diesmal im Internet. Leider ist es schlicht nicht möglich die Texte online einzusehen um sich ein Bild darüber zu machen. Heute mit dem nötigen Wissen und einem gewissen Abstand könnte die erneute Lektüre ansprechend sein. Ich überlege mir ernsthaft das Werk zu bestellen, dies ist bei einzelnen Anbietern möglich-jedoch wäre mir die Meinung von kompetenter Seite wichtig. Kennt der Tempel das Buch "Die Suche der Menschheit nach Gott" ? Ist es einigermassen historisch korrekt verfasst? Bitte entschuldigt mein vermehrtes Schreiben und Nachfragen aber in ein paar Tagen muss/darf ich in die Winterferien fahren.aeg.top.gif

 

 

 

Jamie wir werden diesen Beitrag sofort wieder löschen - der Tempel wird sich nicht herablassen und literarisch aufgemachte Pamphlete der Wachturmgesellschaft propagieren. Die Wachturmgesellschaft ist keine Religion und sie enthält sich überwiegend wissenschaftlich fundierter Bildung und Erkenntnissen.

Frá Pierre Lambert de Guise

Ritter des Tempels

Aufgrund Nachfrage seitens eines Users Beitrag nach "Smalltalk" verschoben.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Pierre« (20.12.2014, 21:35)
#2

Dennis

Biere, Deutschland

Willst Du wieder einen Schritt zurück machen, Jamie?
Du liest Platon und interessierst dich dann für die Zeugen Jehovas? Du bist doch nicht umsonst dort ausgetreten, oder?

Du hast doch alle Texte abgespeichert, sagst Du, und in 7 Jahren sollte doch da eine Menge Wissen zusammen gekommen sein. Lies doch dies nocheinmal.

Wenn ich mir andere Texte lese, dann nur um zu vergleichen, ob die Aussagen der Templer hier, auch irgendeiner Wahrheit entsprechen. Obwohl ich das langsam aufgegeben habe.

Ich denke Du hängst irgendwo fest, oder?  Was ist eigentlich dein Ziel?


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (20.12.2014, 19:05)
#3
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Unbekannt

Gelöscht

Hallo Frá Pierre das kann ich verstehen. Die Veröffentlichungen der Zeugen Jehovas sind sicherlich alles andere als wissenschaftlich. Mir gefiel als Ausnahme dieses Buch doch ich weiss wirklich nicht mehr wie der Inhalt präsentiert wurde. Wahrscheinlich sähe ich es heute mit ganz anderen Augen.

#4

Dennis

Biere, Deutschland

Zitat: Aufgrund Nachfrage seitens eines Users Beitrag nach "Smalltalk" verschoben.

Ich denke mal, das ich damit gemeint war. lächeln

Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es Jamie ergeht. Die Wissensflut die man nun mal hier bekommt, ist mit anderen nur teilweise vergleichbar. Da kann es sehr sehr leicht zu Missverständnissen kommen. Vor allem wenn man, wie Jamie, schon in sämtlichen Religionen involviert gewesen ist.

Gott als Person zu sehen oder zu suchen, birgt genauso viele Gefahren wie Misserfolge. Ein "Gott" ist nur "sichtbar" wenn man ihn selbst sichtbar macht. Mit Taten und handeln.
Sucht man Gott, sucht man sich selbst.

Ich habe bei meinem Streit eine Schwelle überschritten, die mich nach außen hin angreifbar macht - Spinner, Esoteriker, Verrückter usw.
Was ich aber bemerkt habe ist, das ich das Verhalten der mir gegenüberliegenden Partei auch dieser erklären konnte. Ich habe sie soweit gebracht, das sie über ihr eigenes "Fehlverhalten", hinsichtlich eines Vertrauens, gestolpert sind oder es können.

Ob sie dieses verstanden haben ist eine andere Sache, aber der nun folgende Umgang mit mir, wird ein anderer sein.
"Sie betrachten mich mit anderen Augen"

Mein Verhalten, könnte man der "Kraft" "Gottes" zugestehen, oder aber auch sagen, dass ich es allein geschaft habe "mit" der Kraft eines Gottes.

Deswegen schrieb ich einmal, das man das "ER" aus der Suche nach Gott heraus nehmen "muss" um zu verstehen wie "persönlich" ein Gott sein kann.

Jamie...das mit deinem Templer-Pullover...reiß deine "Überjacke" ab und zeig das Du dieses "Kreuz" auch tragen kannst. All das was "dann" auf dich zukommt...wird dich etwas "lehren".
Steh zu dem was "Dir" wichtig ist und du wirst deine Suche beenden können um weiter zu suchen.

Gruß SOL demiurg


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#5

Reborn Illyrian

Himmelreich, Deutschland

@Sol

Dein Satz, man solle das "ER" aus der Suche nach Gott heraus nehmen "müsse", um zu verstehen, wie "persönlich" ein Gott sein könne, gefällt mir ausgesprochen gutAugen roll!!!

Gruß Reborn Illyrian!!!!

#6

- admin -

Sydney, Australien

Zitat von: Reborn Illyrian

@Sol

Dein Satz, man solle das "ER" aus der Suche nach Gott heraus nehmen "müsse", um zu verstehen, wie "persönlich" ein Gott sein könne, gefällt mir ausgesprochen gutAugen roll!!!

Gruß Reborn Illyrian!!!!

Dann versuch einmal uns dies aus deiner Vorstellung heraus zu erläutern. Mir kommt es immer wieder so vor, als müsste ich aus den Worten von SOL heraushören, dass er sich selbst gern als Gott verstehen möchte. Wie persönlich also sollte man sich Gott vorstellen?

Frá Sumedha Gupta

Komtur des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »- admin -« (21.12.2014, 16:04)
#7

Reborn Illyrian

Himmelreich, Deutschland

@admin

meine Aussage war freundlich formulierte Satire! Achte mal auf mein Pharaonen-Icon!!! Dennoch lese ich Sol's Beiträge gerne. Sie bieten Diskussionspotential, von dem wir Diskutanten profitieren.

Gruß Reborn Illyrian


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Reborn Illyrian« (01.12.2019, 23:13)
#8

Dennis

Biere, Deutschland

Oh nein nein Frá Sumedha Gupta, da verstehst du etwas falsch.

In meinem Fall war es so, das ich nie verstehen wollte warum all die Gläubigen einen Gott anbeten. Also immer einen Namen oder ein Abbild.
Ich sehe dies als "Anbetung einer Person".
Man erhofft also als Betender, von dieser "Person", Hilfe zu erlangen. Da dies aber vom rein logischen nicht funktioniert, kann es sein, das Gläubige in Trauer oder Selbstmitleid usw. verfallen.
Erst wenn man selbst etwas tut, um aus diesem Trauerspiel heraus zu kommen, erkennt man, das man dies nicht der "Person" die man anbetet zu verdanken hat, sondern eben "Sich Selbst". Dies kann man auslegen als "Kraft eines Gottes".
Sich hier aber selbst als Gott zu sehen, ist ja nicht im Sinne der Maát. Ich verdanke mein Leben "eventuell" einem Gott. Um dieses "geschenkte" Leben dann zu "huldigen"(?), lebt man sozusagen "in einer Kraft" "aus der man stammt"...dazu zählen also auch Emotionen, Gefühle und Einstellungen und das daraus "Entstehende"
Erst dann, denke ich, ist es einem möglich zu erkennen, das eben das Zusammenspiel von "Persönlichkeit (Gott,Kraft) und Person(Ich), nicht in Götzen oder Beten zu finden ist, sondern eben durch "eigene Taten im Sinne der entweder eigenen Harmonie oder eben einer anerkannten Harmonie.
In welchem Sinne man dies ausübt obliegt ja jedem Selbst. Zum Guten oder Bösen.

Ich hoffe ich habe mich verständlich genug ausdrücken können. zwingern


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#9

- admin -

Sydney, Australien

Ich denke ich kann dir in deinen Gedankengängen folgen. Man sollte niemals verkennen, dass Gott grundsätzlich als Person und nicht allein als Persönlichkeit zu verstehen ist. Wir werden aber noch an anderer Stelle darauf eingehen.

Frá Sumedha Gupta

Komtur des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

#10

Dennis

Biere, Deutschland

Zitat von: - admin -

Ich denke ich kann dir in deinen Gedankengängen folgen. Man sollte niemals verkennen, dass Gott grundsätzlich als Person und nicht allein als Persönlichkeit zu verstehen ist. Wir werden aber noch an anderer Stelle darauf eingehen.

Frá Sumedha Gupta

Komtur des Tempels

Danke. Aber dann sollte man auch die Aussage: "Der Eine der Alles ist" verstehen. Und ich denke auch, das das mit Worten nicht wirklich erklärbar ist.

@Reborn Illyrian...äähm..."Dennoch lese ich Sol's Beiträge gerne. Sie bieten Diskussionspotential, von dem wir Diskutanten profitieren." ?

 


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

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