#1

Jamie

Biel,Schweiz

Ein neu eingestelltes Bild der Mondphasen aus dem alten Ägypten. Wirklich interessant:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Thot

#3

Dennis

Biere,Deutschland

Der Mond steht unter anderem für "Leben". 🙂

Ernsthaft? Dieser tote Geröllhaufen? Da bitte ich dann auch noch um eine Erklärung.

#5

Dennis

Biere,Deutschland

Es geht hier nicht nur um den Klumpen Dreck im All, sondern um die Auswirkungen auf die Erde. Die ganzen Zyklen und Phasen, Ebbe und Flut und sowas, was Auswirkungen auf Flora und Fauna hat und so weiter.

Ah ja, das macht Sinn. Dennoch erschließt sich mir die Verbindung Djehuti - Mond nicht so wirklich. Anders gesagt, ich würde Djehuti mit vielem in Verbindung bringen, aber nicht gerade mit irdischem Leben.

Wäre mal interessant zu wissen, wie die Erde aussähe, wenn es keinen Mond gäbe, oder zwei Monde.

#7

Dennis

Biere,Deutschland

Ich sah eine Dokumentation mit H. Lesch, dort fiel ein Satz, als er sich wissenschaftlich mit einer Hellseherin unterhielt. Er meinte, das ihre Ausführungen einem Uhrwerk glichen und das der gesamte Kosmos dadurch geregelt sein müsste.

Auf der Hauptseite des Tempels steht folgendes zum Zustand der Harmonie
Allmorgendlich vollzog man in allen Tempeln das gleiche Ritual, „die Verehrung zur Erweckung der Götter“ im Moment des Sonnenaufganges und öffnete die Türen zum Heiligtum. Ein bekannter Theologe verglich die ägyptischen Tempel mal spotthaft - mit einer >Maschine zur Inganghaltung des Universums, einem technischen Prozess, der Fachpersonal und –wissen erfordert…, um die Erfüllung der entscheidenden Aufgabe, nämlich den Fortbestand der Welt zu sichern, zu keinem Zeitpunkt zu gefährden<.

Dieses Bild in Dendera könnte also bedeuten, dass Thot den Ägyptern erklärte, wie sie den Mond (und viele andere Dinge) „zu lesen“ haben, um eben Nahrung anzubauen, Zeiten bestimmen zu können und viele andere Dinge. Und um dies alles nicht zu vergessen, sind ja Rituale erforderlich gewesen, die aber nicht nur die rationalen Dinge erklärten, sondern den Zusammenhang zwischen Natur und Mensch (da dieser sich ja allem Anschein nach der Natur entfremdete) aufrechterhalten sollte.

Ich glaub Djehuti ist da mehr als Erklärbär zu betrachten.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (29.08.2021, 22:32)

Djehuti hat ihnen das mit Sicherheit erklärt, das dachte ich mir auch schon. Aber er hat ihnen noch 1000 andere Sachen erklärt. Er könnte also mit vielen Sachen symbolisiert werden. Ich meine, man könnte ihn genau so gut als Nil-Gott labeln, schließlich hat er ihnen ja auch die Auswirkung des Nil auf das Leben erklärt. 

#9

Dennis

Biere,Deutschland

Du weißt ja, es gibt ATUM und Djehuti...mehr nicht. Aber du kennst ja die Menschen, die da kamen nach Ägypten und damit nicht einverstanden waren. Die Priester hatten ja Weitblick und bauten dementsprechend ein Weltbild auf. Dendera ist ja aus einer grieschich-römischen Zeit, also schon weit weit weit vom Alten Reich entfernt und selbst im Alten Reich war das Wissen ja schon versteckt oder verschwunden. Und dann musst du ja noch die hinzurechnen, die sich Götter ausdenken um Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen.

Vermutlich ist der Grund wirklich der, dass die Assoziation mit dem Mond aus der Spätzeit ist, und damit der Unwissenheit geschuldet.   

163 Aufrufe | 12 Beiträge