#1

Dennis

Biere, Deutschland

Der Mensch an der Leine des Tieres?!

Wie dumm muss ein Volk gemacht werden, das es "gehörig" wird?

Wie dumm muss ein Volk gemacht werden, das es blind vor Wut wird?

Wie dumm sind wir Menschen wirklich? Oder sind wir einfach nur zu schlau, um selbst das Dumme als schlau anzusehen?

Heißt Sapiens nicht "Höherer" Mensch? Warum aber hat sich das Menschtier zum Sklaven machen lassen?

Warum schaffen wir es nicht, uns von dieser Sklaverei zu lösen?

Wer ist freier...der Mensch oder das Tier?


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#2

- admin -

Köln, Deutschland

Diese Fragen sehen wir in der näheren Vergangenheit immer wieder in den Medien sensationspopulistisch aufgearbeitet und ideologisch verklärt in den Mittelpunkt des vermeintlichen Strebens nach Freiheit des Sapiens gestellt.

Wir stellen die Gegenfragen dazu: Wie dumm sind solche Fragen?

Entspringen solche Fragen nicht der anthropozentrischen Grundannahme der Mensch gehöre einer Spezies an, welche ihr Schicksal selbst in der Hand hat? Dies jedoch ist keine wissenschaftlich begründete, begründbare oder abgesicherte Vorstellung, sondern allein ein Glaube. Selbst unter Berücksichtigung der evolutionären Entwicklung nimmt niemand ernsthaft an, Wale oder Gorillas würden irgendwann selbst über ihr Schicksal gebieten – warum also sollte es für den Menschen anders sein.

Man muss sich heute nicht mehr auf Darwin berufen, um zu erkennen, dass auch der Mensch nichts als ein Tier ist. Ein Blick darauf wie der Mensch im Allgemeinen lebt, führt zu demselben Schluss. Da aber heute wissenschaftliche Beweise gegen unsere Alltagserfahrungen in den Vordergrund gerückt werden, bringen wir den Hinweis, dass die verschiedenen Spezies nur Gruppierungen von Genen sind, die plan- und ziellos miteinander sowie mit ihren Umwelten interagieren, die sich ständig verändern. Keine Spezies kann daher die Kontrolle über ihr Schicksal ausüben. Für die Menschen gerät dies aber zunehmend aus dem Blick, weil immer vom Fortschritt der Menschheit die Rede ist. Man baut auf eine Abstraktion, die keiner wirklich ernst nehmen würde, wäre diese nicht aus der überwunden geglaubten christlichen Hoffnung hervorgegangen. Irrationaler Humanismus – dem die zuvor gestellten Fragen entspringen – ist der Ursprung des Fortschrittsglaubens, der die Menschen in der Überzeugung gefangen hält, der Mensch könne mit Hilfe der neuen Macht, die ihm durch Anhäufung von Wissen und Information zuteil wird, die Grenzen durchbrechen, die dem Leben anderer Tiere gezogen sind. Nahezu alle Menschen sind den Hoffnungen in diesem Irrglauben verfallen. Doch sie sind haltlos. Auch wenn die Macht zunehmen mag, bleibt das Tier „Mensch“, was es ist und immer war: ein äußerst erfindungsreiches Lebewesen, das zugleich das räuberischste, gefährlichste und zerstörerischste ist, was die Evolution jemals hervorgebracht hat.

Menschen sind wie andere Tiere – genau das bestreiten die modernen Humanisten. Sie beharren darauf, der Mensch könne durch sein Wissen auf die Umwelt mehr Einfluss nehmen als alle ihre Vorfahren und hätten nie dagewesene Möglichkeiten, sich zu entfalten. Sie greifen damit aber eines der fragwürdigsten Versprechen des Christentums auf, alle Menschen könnten erlöst werden. Der humanistische Fortschrittsglaube ist nur eine weltliche Spielart dieser christlichen Verheißung. In dieser Welt existiert nichts was mit Fortschritt bezeichnet werden könnte – diese Sichtweise ist natürlich all denen, die mit humanistischen Hoffnungen groß geworden sind, unerträglich, nur deshalb hält man eisern an dem christlichen Kardinalirrtum fest, der Mensch sei anders als alle anderen Tiere.

Frá Pierre Lambert de Guise

Ritter des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

#3

Dennis

Biere, Deutschland

Zitat von: - admin -

Diese Fragen sehen wir in der näheren Vergangenheit immer wieder in den Medien sensationspopulistisch aufgearbeitet und ideologisch verklärt in den Mittelpunkt des vermeintlichen Strebens nach Freiheit des Sapiens gestellt.

Wir stellen die Gegenfragen dazu: Wie dumm sind solche Fragen?

Gar nicht so dumm wie man vermutet! Im folgenden anders ausgedrückt:

Zur 1. Frage: Wie erzieht man ein Tier was ausser Kontrolle geraten ist?

2. Frage: Wie erreicht man beim Menschen eine "natürliche Auslese"?

3. Frage: Hier gebe ich das Stichwort Medien, vor allem die Drogenfrage die jetzt kursiert. Zulassen von Rauschgift. Aber auch die Intelligenz vom Tier Mensch, die sich jeder selbst "ausrechnen" kann.

4. Frage: Hierarchie. Unterordnung der Schwachen? Mitschwimmen im System heißt die Devise...ansonsten droht Untergang. Oder eben Ausrottung.

5. Frage: Hier wäre ein Wille von Vorteil, aber eher eine Revolution. Der Mensch will doch nichts weiter als ruhig leben...der Normalmensch.

6. Frage: Wer ist freier im eigenen Körper , Mensch oder Tier?

Entspringen solche Fragen nicht der anthropozentrischen Grundannahme der Mensch gehöre einer Spezies an, welche ihr Schicksal selbst in der Hand hat? Dies jedoch ist keine wissenschaftlich begründete, begründbare oder abgesicherte Vorstellung, sondern allein ein Glaube. Selbst unter Berücksichtigung der evolutionären Entwicklung nimmt niemand ernsthaft an, Wale oder Gorillas würden irgendwann selbst über ihr Schicksal gebieten – warum also sollte es für den Menschen anders sein.

Ich denke. Jedes Lebewesen hat eine Bewandnis hier auf dem Planeten. Also was muss der Mensch tun, um ein Gleichgewicht zu schaffen? Ich stimme voll und ganz zu, das wir Menschen eine völlig falsche Richtung eingeschlagen haben. Aber was oder wer hat dazu geführt?

Man muss sich heute nicht mehr auf Darwin berufen, um zu erkennen, dass auch der Mensch nichts als ein Tier ist. Ein Blick darauf wie der Mensch im Allgemeinen lebt, führt zu demselben Schluss. Da aber heute wissenschaftliche Beweise gegen unsere Alltagserfahrungen in den Vordergrund gerückt werden, bringen wir den Hinweis, dass die verschiedenen Spezies nur Gruppierungen von Genen sind, die plan- und ziellos miteinander sowie mit ihren Umwelten interagieren, die sich ständig verändern. Keine Spezies kann daher die Kontrolle über ihr Schicksal ausüben. Für die Menschen gerät dies aber zunehmend aus dem Blick, weil immer vom Fortschritt der Menschheit die Rede ist. Man baut auf eine Abstraktion, die keiner wirklich ernst nehmen würde, wäre diese nicht aus der überwunden geglaubten christlichen Hoffnung hervorgegangen. Irrationaler Humanismus – dem die zuvor gestellten Fragen entspringen – ist der Ursprung des Fortschrittsglaubens, der die Menschen in der Überzeugung gefangen hält, der Mensch könne mit Hilfe der neuen Macht, die ihm durch Anhäufung von Wissen und Information zuteil wird, die Grenzen durchbrechen, die dem Leben anderer Tiere gezogen sind. Nahezu alle Menschen sind den Hoffnungen in diesem Irrglauben verfallen. Doch sie sind haltlos. Auch wenn die Macht zunehmen mag, bleibt das Tier „Mensch“, was es ist und immer war: ein äußerst erfindungsreiches Lebewesen, das zugleich das räuberischste, gefährlichste und zerstörerischste ist, was die Evolution jemals hervorgebracht hat.

plan und ziellos? Ok teilweise denke ich das auch. Aber ich denke auch, das dahinter mehr steckt. Wer plant denn die Ziele der Menschheit? Wer steht an oberster Front und wirft neues Denken und Errungenschaften unter das Volk als "neue Wunder der Technik" u.s.w.?

Das Problem ist, denke ich, das keiner wirklich mitdenkt. Mich fragt niemand ob das ein oder andere dem Leben hilft. Warum wohl? Geldgier?

 

Menschen sind wie andere Tiere – genau das bestreiten die modernen Humanisten. Sie beharren darauf, der Mensch könne durch sein Wissen auf die Umwelt mehr Einfluss nehmen als alle ihre Vorfahren und hätten nie dagewesene Möglichkeiten, sich zu entfalten. Sie greifen damit aber eines der fragwürdigsten Versprechen des Christentums auf, alle Menschen könnten erlöst werden. Der humanistische Fortschrittsglaube ist nur eine weltliche Spielart dieser christlichen Verheißung. In dieser Welt existiert nichts was mit Fortschritt bezeichnet werden könnte – diese Sichtweise ist natürlich all denen, die mit humanistischen Hoffnungen groß geworden sind, unerträglich, nur deshalb hält man eisern an dem christlichen Kardinalirrtum fest, der Mensch sei anders als alle anderen Tiere.

Ist er. Aber nur durch sein technisches Denken und Wissensdrang. Ich glaube auch, das es dem Menschen egal ist, was nach ihm passiert. Er denkt, er lebt eine Weile und stirbt dann. Was danach passiert ist ihm egal. Und die "kurze" Zeit die er am Leben ist...tollt er rum wie ein junger Hund. Ich habe keine Ahnung warum das so ist, warum der einzelne nicht einfach mal nachdenkt. Jeden Tag bin ich in diesem Strudel gefangen, aber einen wirklichen Ausbruch werde ich nicht schaffen.

Außer meine Urlaubszeit...die Berge in Österreich...ich freu mich!

Frá Pierre Lambert de Guise

 

Ritter des Tempels

 

#4

- admin -

Köln, Deutschland

Bevor ich auf deine Fragen und Feststellungen näher eingehe, reflektiere noch einmal meinen oben stehenden Text und äußere dich dann etwas besonnener. Suche deinen Ego zu verdrängen und mehr in eine Betrachtungsweise der Masse zu versinken.

Frá Pierre Lambert de Guise

Ritter des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

#5

Dennis

Biere, Deutschland

Zitat: Suche deinen Ego zu verdrängen und mehr in eine Betrachtungsweise der Masse zu versinken.

Das ist mein größtes Problem.

Nicht weil ich egoistisch bin, sondern eher ein Einzelgänger. Aber auch wieder nicht allein, sondern eher anders denkend. JEdenfalls im meinem Umfeld. Und wie schon oft geschrieben, würde ich mich lieber "mündlich" unterhalten als schriftlich. Soviel wie ich sagen will kann ich nicht schreiben, vor allem, ausdrücken.

Wenn ich die Masse betrachte, würd ich liebend gern ne Bombe rein werfen.

Das besinnen ist im Moment nicht wirklich möglich, zu viel Arbeit. Aber ich bin der Meinung, das die "führende" Schicht mehr auf das Volk eingehen sollte. Mit einbeziehen. Das Problem ist aber, denke ich, die Gruppenbildung und deren Ausbildung.

Wir werden nun mal dahin gedrückt, wo wir gebraucht werden. Bin sauer

Aber ich werde mich ein wenig Mühe geben den Text zu der Masse in Beziehung bringen. Nur nicht mehr heute. Fix und Alle. Einen schönen Abend noch.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (23.07.2014, 20:46)
#6

andreas

, Schweiz

Anscheinend bin ich nicht mehr der einzige, der deinen Textwüsten nicht mehr folgen mag. Ich geb dir einen Tipp: Versuche, deine Aussagen oder Fragen auf ca. vier Zeilen zu reduzieren. Damit ersparst du dir und uns einen Haufen Overhead.

#7

Dennis

Biere, Deutschland

Wozu dann das Ganze? Wozu den Menschen belehren; wenn er doch nichts lernt?


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#8

- admin -

Köln, Deutschland

Zitat von: SOL demiurg

Wozu dann das Ganze? Wozu den Menschen belehren; wenn er doch nichts lernt?

Hier muss man knallhart erkennen, dass die Evolution ihre Experimente bis zum bitteren Ende - also durchaus auch völligen Untergang einer vormals begünstigten Spezies durchzieht. Die "Return-Taste“ schafft Fakten, welche durchaus als effektiv zu benennen sind. Manchmal sind Spezies durchaus in der Lage ein „kulturelles Gedächtnis“ zu errichten, durch welches sich die Spezies in der Lage zeigt, den Untergang zu verhindern – bestes Beispiel: Ratten – in Zeiten des Überflusses vermehren diese sich in teilweise unvernünftig bis erschreckend zu bezeichnendem Tempo – schrumpfen die Ressourcen jedoch in erkennbarem bis bedrohlichem Ausmaß, stellen alle weiblichen Tiere die Reproduktion sofort ein und resorbieren sogar Föten welche kurz vor der Geburt stehen. Die Population wird den neuen Gegebenheiten angepasst – dies zu erreichen vermehren sich ausschließlich die ā-Weibchen einer Population (um ein plötzliches Aussterben durch Überalterung zu verhindern) bis eine überlebensfähige Population erreicht ist. Im Extrem-Fall töten die ā-Weibchen sogar alle geschlechtsreifen Töchter, um Raum für die jüngere Nachzucht zu schaffen.

 

Nachsatz: Wir sehen durchaus dein Bestreben "Wissen" zu sammeln und darin "Wahrheiten" zu erkennen. Die Gefahr solcher Überreizung mit Informationen liegt jedoch darin, dass selbst durch gewissenhafteste Filterung von Massen-Informationen nicht immer die Wahrheit zutage tritt. Eine Anhäufung von Fehl- oder Falschinformationen wird nicht durch ihren Umfang wahr. Versuche unsere Texte zu ergründen und auch zu hinterfragen - dabei ist es mehr als hilfreich für dein "Selbst", überkommene Informationen aus Irrlehren nicht als Vergleichsgrundlage zu betrachten.

Frá Sumedha Gupta

Komtur des Tempels

 


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »- admin -« (24.07.2014, 09:54)
#9

Dennis

Biere, Deutschland

das kann ja dann nur bedeuten, zurücklehnen und abwarten, da ich nichts wirklich dagegen tun kann. aber was bringt es jemanden, der dies sieht oder durchschaut? was bringt es mir persönlich? ich habe nicht das Interesse daran von einem Alpha Weibchen "abgetrieben" zu werden oder unterzugehen in der dummen Masse.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#10

- admin -

Köln, Deutschland

Hier eine befriedigende Antwort zu geben, ist nicht in wenigen Worten zu machen. Wir werden einen Beitrag dazu schreiben und den Versuch einer Erläuterung.

Was bedeutet dies alles? Hat nicht jeder schon einmal die Gedanken mit sich getragen, dass in Wirklichkeit eigentlich alles völlig egal ist, da wir in 100 Jahren alle tot sein werden? Kann der einzelne sich aus dieser "Tretmühle" befreien und etwas aus seinem Leben machen, etwas was von ewiger Dauer ist?

Frá Sumedha Gupta

Komtur des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

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