#1

Jamie

, Schweiz

Heute ist für viele Gläubige Menschen die Vorstellung einer unsterblichen Seele völlig normal. Doch was übersehen wird: In den abrahamitischen Religionen war die Seele ursprünglich sterblich. Im Judentum hegten Anhänger zwar die Hoffnung auf eine Auferstehung am Tage des jüngsten Gerichts. Von Verstorbenen wurde gesagt sie "hätten sich zu ihren Vorvätern gelegt", seien zum Staub zurückgekehrt usw. Es stellt sich hier die berechtigte Frage: Was genau hat ein Umdenken zu einer unsterblichen Seele geführt? Moses war doch ein Priester des Aton Kultes-ihm müsste die wahre Lehre doch bekannt gewesen sein, glaubten die alten Ägypter doch immer, dass die Seele getrennt vom Körper existieren kann. Sogar in Babylon war dies von Anfang an der Fall.

Dazu noch etwas persönliches. Als ich noch Christ war bin ich der Überzeugung gewesen jedes Lebewesen hätte eine Seele die nach dem Tod "in den Himmel" kommt. Mir wurde zwar bei den ZJ gelehrt erst nach der Auferstehung der Toten würde die Seele wiederbelebt aber dies habe ich nie angenommen oder geglaubt. Dennoch befand ich mich mit anderen Christen in guter Gesellschaft die auch an ein Himmelsparadies glaubten. Wer die Bibel genau studiert kommt zum Ergebnis das Staub zu Staub wird. Ich muss lächeln wenn ich an frühere Vorstellungen von mir zurückdenke aber irgendwie scheint das Wissen um diese Frage einer unsterblichen Seele heute völlig abhanden gekommen zu sein.


 

#2

Jamie

, Schweiz

Die Vorstellung, daß die Seele nach demTod weiterlebt, ist in der Bibel nicht ohne weiteres erkennbar.

Was lehrt die Bibel also tatsächlich in bezug darauf, was mit der Seele beim Tod geschieht? In welchem Zustand sich die Toten befinden, geht deutlich aus Prediger hervor:
Prediger 9:5: „Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen.“
Prediger 9:10: „Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheol, dem Ort, wohin du gehst.“
DER TOD IST EIN ZUSTAND DER NICHTEXISTENZ.
Wie der Psalmist schrieb, geschieht folgendes, wenn jemand stirbt: „Er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich“.
Die Toten sind somit ohne Bewußtsein, untätig. Als Gott über Adam das Urteil sprach, erklärte er: „Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“. Bevor Gott ihn aus dem Staub des Erdbodens bildete und ihm Leben gab, existierte Adam nicht. Als Adam starb, kehrte er zu diesem Zustand zurück. Seine Strafe war der Tod — nicht ein Übergang in einen anderen Bereich.
In der Bibel heißt es: „Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben“. In 3. Mose 21:1 wird auf „eine verstorbene Seele“ (eine „Leiche“, Neue Jerusalemer Bibel) Bezug genommen. Und Nasiräern wurde befohlen, „zu keiner toten Seele“ („zu keinem Toten“, Lutherbibel) zu kommen.
Eine ähnliche Bezugnahme auf die Seele ist in 1. Könige 19:4 zu finden. Der völlig erschöpfte Elia „begann zu bitten, daß seine Seele sterbe“. Auch Jona „bat fortwährend, daß seine Seele sterbe“ und er sagte wiederholt: „Daß ich dahinsterbe, ist besser, als daß ich am Leben bin“. Und Jesus gebrauchte die Redewendung „eine Seele töten“, die in der Guten Nachricht Bibel einfach mit „einen Menschen . . . umkommen lassen“ wiedergegeben wird.
MIT DEM TOD DER SEELE IST EINFACH DER TOD DER PERSON GEMEINT.
Doch wie verhielt es sich mit dem tragischen Tod Rahels bei der Geburt ihres zweiten Sohnes? Wir lesen in 1. Mose 35:18: „Als ihre Seele ausging (weil sie starb), gab sie ihm demzufolge den Namen Ben-Oni; aber sein Vater nannte ihn Benjamin.“ 
 
Ähnlich verhält es sich mit der Auferweckung des Sohnes einer Witwe, von der in 1. Könige, Kapitel 17 berichtet wird. Elia betete über dem Jungen, und daraufhin „hörte Jehova auf die Stimme Elias, so daß die Seele des Kindes in ihn zurückkam, und er lebte auf“, wie wir in Vers 22 lesen. Auch in diesem Fall bedeutet das Wort „Seele“ einfach „Leben“. Daher heißt es in der Einheitsübersetzung: „Das Leben kehrte in den Knaben zurück, und er lebte wieder auf.“ Es war das Leben, das in den Jungen zurückkehrte, nicht irgendeine schattenhafte Gestalt. Das ist im Einklang mit dem, was Elia zur Mutter des Jungen sagte: „Siehe, dein Sohn die ganze Person lebt“.

 

#3

Jamie

, Schweiz

Das mit „Seele“ übersetzte hebräische Wort lautet nephesch; es kommt 754mal in den Hebräischen Schriften (im allgemeinen Altes Testament genannt) vor. Welche Bedeutung hat nephesch? Gemäß dem Werk The Dictionary of Bible and Religion „bezieht es sich gewöhnlich auf das lebende Wesen als Ganzes, auf das gesamte Individuum“.

So heißt es in 1. Mose 2:7: „Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele.“
Man beachte, daß Adam keine Seele hatte; er war eine Seele — genau wie jemand, der Arzt wurde, ein Arzt ist. Das Wort „Seele“ kann somit die ganze Person bezeichnen.
Dieses Verständnis wird in den Hebräischen Schriften durchweg gestützt, wo wir Formulierungen finden wie „falls nun eine Seele sündigt“, „irgendeine Seele . . ., die an ebendiesem Tag Arbeit von irgendwelcher Art tun wird“, „falls ein Mann dabei gefunden wird, daß er eine Seele seiner Brüder . . . entführt“,Seine Seele wurde ungeduldig“, „Wie lange werdet ihr meine Seele ständig reizen“?, Meine Seele ist schlaflos gewesen vor Kummer“.
Diese Passagen lassen keinesfalls darauf schließen, daß die Seele ein schattenhaftes Wesen ist, das nach dem Tod weiterlebt. „Die Formulierung zu verwenden, daß die Seele eines uns nahestehenden Menschen ausgegangen ist, um beim Herrn zu sein, oder von der „unsterblichen Seele“ zu sprechen würde im Kulturkreis des Alten Testaments sicher auf Unverständnis stoßen“, heißt es im Dictionary of Bible and Religion.
Das in den Christlichen Griechischen Schriften (im allgemeinen Neues Testament genannt) über 100mal mit „Seele“ übersetzte Wort lautet psyche. Wie nephesch bezieht sich das Wort psyche oft auf die ganze Person. Man sehe sich beispielsweise folgende Aussagen an: „Meine Seele ist beunruhigt“, „Jede Seele wurde von Furcht befallen“, „Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan“, „Redet bekümmerten Seelen tröstend zu“, „Wenige Personen, nämlich acht Seelen, wurden sicher durch das Wasser getragen“.
Psyche bezieht sich wie nephesch eindeutig auf die Person als Ganzes. Gemäß dem Gelehrten Nigel Turner bezeichnet dieses Wort das, was „charakteristisch menschlich ist, das Selbst, den materiellen Körper, dem Gottes ruach (Geist) eingehaucht wurde.  Der Nachdruck liegt auf dem ganzen Selbst.“
In der Bibel bezieht sich das Wort „Seele“ nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Tiere. So heißt es zum Beispiel in 1. Mose 1:20, daß Gott bei der Erschaffung der Geschöpfe des Meeres gebot: „Die Wasser sollen ein Gewimmel lebender Seelen hervorwimmeln.“ Und am nächsten Schöpfungstag sagte Gott: „Die Erde bringe lebende Seelen nach ihren Arten hervor, Haustiere und sich regende Tiere und wildlebende Tiere der Erde nach ihrer Art“. Somit kann ein lebendes Geschöpf, ein Mensch oder ein Tier, als „Seele“ bezeichnet werden.
 

 

#4

Dennis

Biere, Deutschland

Also das muss ich erstmal sortieren.

Du denkst also, das die Seele anzusehen ist als ganzer Körper des jeweiligen Individuums. Wenn diese Seele, also der Köper, verfällt, existiert diese auch nicht weiter, da der Tod ein Zustand der Nichtexistenz ist und alle Gedanken verloren gehen.

Sehe ich das richtig? Wenn ja, dann folgendes dazu:

"Ohne Gehirn kann man die Mona Lisa nicht schön finden, aber das heißt nicht, dass man die Empfindung der Schönheit in den Neuronen finden würde, sondern: Die Neuronen müssen in irgendeiner Weise interagieren, damit auf einer anderen Ebene das Erlebnis ästhetischer Schönheit entsteht. Diese "andere Ebene" aber unterliegt auch den Naturgesetzen."

Aus einem Interview.

Diese Aussage, würde deine Gedanken aufheben.
Denn wenn die Seele vollständig verschwindet, müsste jedes "neu" entstehende Lebewesen von vorne beginnen. Nur würde dann kein Vorne mehr existieren.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (15.02.2015, 21:00)
#5

Dennis

Biere, Deutschland

Zitat: Es stellt sich hier die berechtigte Frage: Was genau hat ein Umdenken zu einer unsterblichen Seele geführt? Moses war doch ein Priester des Aton Kultes-ihm müsste die wahre Lehre doch bekannt gewesen sein, glaubten die alten Ägypter doch immer, dass die Seele getrennt vom Körper existieren kann. Sogar in Babylon war dies von Anfang an der Fall.

Der Mensch erkannte irgendwann, das er stirbt. Dazu habe ich selbst einmal was geschrieben:

„Der Urschrei
Kurz nachdem der Mensch denken konnte.
Zuerst war der Glaube im Paradies. Und wir labten Uns darin.
Doch dann war der Apfel, der Böse, der die Schlange hervor brachte. Wie?
Mit dem Urschrei.
Der Mensch biss hinein in das köstliche Leben, und erstickte an seiner eigenen Gier. Ohne Ein Wort sprechen zu können erstickte Er und bettelte mit offenen Augen das Leben an. Und starb.
Die Anderen Menschen knieten vor Ihm nieder, bettelnd, mit Händen an seinen Körper, bittend den Tod, ihm das Leben zurück zu geben.
Warum, o Herr, Warum nahmst Du Ihn zu Dir?
Und da der Herr nicht mehr antwortete, wurde die Schuld bei dem Anderen gesucht.“

Eigentlich ist die Einhangsfrage verkehrt gestellt.

Was genau hat ein Umdenken, zu einer sterblichen Seele geführt?

Der heutige Mensch hat Angst vor dem Tod und versucht alles auch nur erdenklich mögliche diesen zu entschwinden. Man trauert, wenn man es nicht schafft. Und aus der Trauer wird Hass und Angst. Hass lässt blockieren und Angst stellt die Blockade.

Die Ägypter wussten um das Geheimnis der Seele und zu welchem Ort diese auswandert und/oder auswandern kann, wenn man dieses eben noch zu Lebzeiten anwendet.
Schon nur allein solch eine Aussage ist fähig genug, ganze Königreiche ins Wanken zu bringen.

Der heutige Mensch glaubt nicht mehr an ein Leben nach dem Tod, oder besser ausgedrückt, die Reise ins Jenseits, die zu damaligen Zeiten "geöffnet" war. Gelehrte, die Ägypten bereisten und die Lehre durchleuchten wollten, kamen nicht drumherum auch das Aussmaß solch einer Aussage bestätigt zu bekommen. Aber das "wie"...blieb verschlossen.

Und dann begann die "Geschichtsschreibung"!
Die Umschreibung. Die Seelen der Menschen wussten nicht mehr wohin, denn niemand konnte es erklären. Das entstandene Bewusstsein dieser Seele wusste zwar das sie war, aber nicht warum. Dann kommen welche und sagen, "deine Seele geht in den Himmel" und die anderen meinen, "deine Seele kommt in die Hölle". Aber "die Wege der Seele" haben sie sich mit ihren eigenen Worten gegeben. Denn sie wissen es doch gar nicht.

Aber ja, Seele ist auch Körper.

 

 


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

#6

Jamie

, Schweiz

Sol du verstehst mich falsch. Die abrahamitischen Religionen haben ursprünglich an eine sterbliche Seele geglaubt. Darum die Hoffnung auf das jüngste Gericht. Ich weiss hingegen, dass die Seele unsterblich ist. Mir ging es darum aufzuzeigen wie gross der Gegensatz des Glaubens an eine sterbliche Seele zu einer unsterblichen ist.

 


 

#7

Dennis

Biere, Deutschland

Zitat: Ich weiss hingegen, dass die Seele unsterblich ist.

Oh, hier bin ich mal gespannt. Mit "die" Seele meinst du nicht deine?

Zitat Space Days 2012; Perry Rhodan: Earth is the cradle of humanity, but one cannot remain in the cradle forever.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (15.02.2015, 22:50)
#8

Jamie

, Schweiz

Ich gehe bei "der" genannten unsterblichen Seele davon aus, dass hier der Weg der Wahrheit bereits erkannt wurde. Bedenke: Heute glaubt fast jeder jüdische Mitmensch oder jeder Christ an ein Leben in einem Himmelreich sofern ein religiöser Hintergrund besteht. In der Bibel wurde aber von einer Auferstehung ursprünglich gesprochen, das Konzept der unsterblichen Seele war nicht vorgesehen. Der grosse Unterschied zwischen dem Glauben damals und heute gab mir zu denken.


 

Zitat von: SOL demiurg

Zitat: Ich weiss hingegen, dass die Seele unsterblich ist.

Oh, hier bin ich mal gespannt. Mit "die" Seele meinst du nicht deine?

Zitat Space Days 2012; Perry Rhodan: Earth is the cradle of humanity, but one cannot remain in the cradle forever.

Der im Zitat benannte Spruch stammt von Konstantin Eduardovich Tsiolkovsky. Kritik gegen Jamies Beitrag ist hier untauglich. Jamies Beitrag zeigt sehr viel Engagement und ist durchaus verständlich - im übrigen sehr gut recherchiert und inhaltlich kaum zu beanstanden.


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]

#10

Dennis

Biere, Deutschland

Wie stelle ich mir die Seele vor?

Als reines Wissen um alle Dinge.

Eine darin existierende (uns unbekannte) Energieform mit komplett enthaltenden Wissen um jede Form und Nichtform des Seins, des Existierens.
Ein Antrieb für sämtliche mechanische ausführbare Aktionen des gesamten Daseins.

Der Eine, Atum, ist Anfang und Ende, wird gesagt. Diese Energie, diese "Seele" umfasst das gesamte Spektrum aller ausführbaren Aktionen, selbst solcher die erst daraus entstehen.

Ich fragte ja schon einmal, wie es sein kann, das wir "alles" wissen was uns begegnet und was uns selbst ausführt, also die Funktion unseres Körpers. Diese Funktionen, steuern wir nicht mit unserem "Denken" also mit unserem Ich/Selbst(wie man auch immer dies nun nennt).
Auch das ist Wissen, Seele die jede einzelne Funktion steuert und überwacht und/ oder einfach nur ausgeführt wird, Es ist ja ein fortlaufender Prozess, der "nur" diesem Wissen folgt, wozu es vorhanden ist.

Ich gehe davon aus, das der Zufall unsere Existenz erschuf, aber mit einer solch präzisen Ausführung von Zusammenhängen, das man es auch ein Wunder nennen könnte. Eine Perfektion im Zusammenspiel mit den Elementen.

Die Seele die unseren Körper antreibt, ist auch die Seele, die den Kosmos antreibt.
Es ist schwer auszudrücken...Wissen...also das, wozu wir Menschen Zugang haben(Haus,Auto,Flugzeug usw.) ist selbst nur ein entstehender Prozess aus dem "kompletten vorhandenen Wissen darum".
Eine Idee ist ein Teil aus dem Ganzen, hat aber die Informationen inne, die diese Idee auch zu Fall(zum Ende) bringt, obwohl sie nur gedacht wurde.
Hier stellt sich mir dann aber die Frage, ist es "neues" Wissen, also aus dem Ganzen heraus gearbeitetes, oder aber auch nur schon Vorhandenes...also nur gefundenens Wissen, was wiederum nur eine Schlussvolgerung ist, aus dem kompletten Wissen...Atum.

Maa´t müsste dann, unter anderem, der Zusammenhang all dieser Dinge sein. Also das Gleichgewicht zwischen den Ausführungen jedes einzelnen Dinges. Die Funktionsfähigkeit, das perfekte Ineinandergreifen der Prozesse des Lebens. Das Ding, das ein Zahnrad ineinander greifen lässt.

Die Seele an sich, müsste dann die Energie sein, die alles antreibt. Der Funke in einem Motor zur Zündung des Wagens.
Das Erkennen Können dieser Zusammenhänge und ausgeführten wie noch nicht ausgeführten Dinge, also beim Menschen das Sehen, Riechen, Hören, Tasten, Schmecken, Denken....kann, oder "erfasst nur" die Dinge der Ausführung.

In den einen Augen Sinnlosigkeit und in den anderen Sinnlichkeit.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

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