#1

Frá David

Tel Aviv,Israel

Hierher verschoben v. - admin -:

Zitat von: Aldebaran

Das im Westen quasi beispiellose spirituelle Großkaliber Dr. Stylianos Ateshlis, genannt auch Magus von Strovolos (oder einfach Daskalos), hat es in Sachen Jesus von Nazareth auf den Punkt gebracht: Er war der Logos! (kann an dieser Stelle leider keine konkreten literarischen Angaben machen, es steht irgendwo im "Magus von Strovolos" oder "Heimat im Licht") Daskalos war zur Zeit Jesu als kleiner Junge inkarniert und erzählt bei dieser Gelegenheit u.a. von einer folgenschweren Begegnung mit Jesus auf dem Weg zu seiner Kreuzigung. In seinem Sanktuarium in Strovolos hat er einige wenige Male auch die Theose mit Jesus Christus vollzogen (ebenfalls vermutlich beispiellos in der gesamten 2000jährigen Kirchengeschichte), wobei die energetische Ausstrahlung dermaßen stark gewesen sein soll, daß sich die dortigen Kerzen verbogen.

 


 - Wenn du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung des Problems beiträgs wirst du selbst zum Problem -


Zitat von: Aldebaran

wobei die energetische Ausstrahlung dermaßen stark gewesen sein soll, daß sich die dortigen Kerzen verbogen.

 

Was zum Geier ist Theose?

Und der letzte Satz bringt mich mal wieder in den Verdacht, dass da einer ein Märchen gut vermarktet.

Es ist ein Begriff aus den esoterisch-christlichen Vorstellugen eines selbsternannten Propheten, der sich als Daskalos verehren lies und eine eigene Schule zu begründen suchte. Er vermischte verschiedene religiöse Vorstellungen und schaffte so eine Melange aus Christentum, östlichen Vorstellungen und ägyptischen Religionsgrundlagen.


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]

#4

Aldebaran

Kürten,Deutschland

Das Kriterium für einen Propheten besteht in der transzendentalen Kommunikationsfähigkeit zumindest über eine Ebene. Der "selbsternannte" Prophet Daskalos (wie ihn Fra Ramon nennt) war in der Lage, zugleich über 7 Ebenen zugleich zu kommunizieren, beherrschte dazu die Materialisation und Entmaterialisation - also quasi die Bilakation, was über die bloße Astral- oder Mentalwanderung weit hinausgeht - , sowie die geistige Heilung. Bei letzterer war Daskalos z.B. in der Lage, ein völlig verwachsenes Rückgrat innerhalb von 20 Minuten durch vorübergehende Teilentmaterialisation wieder in seine richtige Position zu rücken, anschließend wieder zu materialisieren und so einen medizinisch hoffnungslosen Fall zu heilen, woraus ersichtlich wird, daß es ihm nicht um Selbstdarstellung ging, sondern um echte Hilfe am Mitmenschen. Allesamt sind diese beschriebenen Fähigkeiten nach Daskalos eine Voraussetzung für die Theose, die für den im materiellen Gewand sich befindenden Menschen größtmögliche Vereinigung mit Gott-Vater, bzw. dessen Sohn und Schöpfungs-Logos. Daskalos war übrigens eine Reinkarnation von Origines, einem der größten und tatsächlichen Kirchenlehrer. Wenn die Kirchengeschichte sich mehr an ihm orientiert hätte, anstatt sich in die Zementierung ihrer Machtpositionen zu verirren, wäre die Weltgeschichte vermutlich anders verlaufen.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Aldebaran« (23.11.2010, 02:51)
#5

- admin -

Sydney,Australien

Werter Aldebaran, sicher ist dir der Begriff „ Nichts im Leben geschieht ohne tieferen Sinn“ nicht unbekannt. So erscheint es auch kein Zufall zu sein, dass du ausgerechnet an diesem Tage,  einen, schon als juristische Verteidigungsrede zu betrachtenden, Beitrag über Daskalos hier einbringst. Es ist dir sicher auch nicht fremd, dass der Tempel ein aufmerksames Auge auf Menschen hat, die sich in irgendeiner Art und Weise vom Üblichen abheben oder zumindest ein Bestreben zeigen, sich abheben zu wollen. Aus bestimmtem Anlass wurden heute die Templer aus Köln abgezogen und an einen Krisenpunkt auf diesem Planeten kommandiert, so ist es gefügt, dass unsere Sektion hier in Salzburg, praktisch in Vertretung,  deinen Beitrag beantworten darf. Wir aber verfügen über einen eigenen Lehrstuhl für die Erforschung von paranormalen Ereignissen, Wahrnehmungen und Behauptungen und verfügen über jahrhundertealte Erfahrungen auf diesem Gebiet. Daskalos ist uns daher ein Begriff.

Aber es liegt uns fern die religiösen Überzeugungen anderer dann anzugreifen oder wissenschaftlich zu hinterfragen, wenn diesem damit nicht in seinem Fortkommen gedient sein kann. Deshalb stellen wir hier einige Fragen, bevor wir uns auf Daskalos selbst einlassen werden.

  1. Wie genau sind deine Kenntnisse über Origenes?
  2. Was ist dir über die Person des °Apostel Johannes“ bekannt und wem schreibst du die Verfassung des gleichbenannten Evangeliums zu?
  3. Was weißt du über die Gnosis?
  4. Was ist deine religiöse Überzeugung zu dem Menschen Joshua – Jesus - ?

 Frá Otto v. Neuss

Komtur des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

#6

Aldebaran

Kürten,Deutschland

Lieber Frá Otto v.Neuss,

um es kurz zu machen: Von den Anfängen des Christentums an gab es die Differenz zwischen dem esoterischen - vertreten in der Gnosis -  und exoterischen Christentum. Origenes war  - vor den Templern - einer der letzten großen Vertreter des esoterischen Zweigs, der auch literarisch im Evangelium des St. Johannes (eine Manifestation eines der 7 höchsten Erzengel?) präsent war. Jesus selbst - wie auch schon Daskalos betont hat - war nicht ein aufgestiegener Meister oder sonst eine inferiore Wesenheit: Er war der Logos schlechthin. Das sind für den Informierten Binsenwahrheiten.  Detaillierteren - eventuell für mich neuen -  Infos begegne ich stets mit größter Aufgeschlossenheit, z.B. würde mich sehr interessieren -da es ja wirklich keine Zufälle gibt -, was das Besondere am heutigen Tag sein soll.

Aldebaran


Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal bearbeitet, zuletzt von »Aldebaran« (25.11.2010, 01:57)
#7

- admin -

Sydney,Australien

Werter Aldebaran, hier stellst du im Mantel von allgemein literarisch belegten Hinweisen, erneut Behauptungen als grundsätzliche Wahrheiten hin, ohne auch nur einen einzigen Quellennachweis oder gar Beweis anzubieten. Du bist dir dabei voll bewusst, dass diese Behauptungen weder mit den offiziellen Lehren der Kirchen konform gehen, noch mit den wissenschaftlich-historischen Belegen.

Zweifelsfrei war Origenes (ein junger hoch gebildeter Ägypter aus den Tempelschulen der Isis in Alexandria) ein Anhänger des gnostischen Christentums und suchte, wie viele andere, dieses im Rahmen der johannitischen Lehre zu verbreiten, wobei ihm die Vorbelastung mit ägyptischen Mythen unübersehbar  dienlich war. Dies brachte ihm zwar einen gewissen fragwürdigen Ruhm als Lehrer, aber auch als Häretiker in den Augen der damaligen christlichen Vertreter. Die Vorliebe des Eusebius für diesen  wollen wir mal außen vor lassen. Hier sollte nicht übersehen werden, dass die Lehren des Johannes bis zuletzt auf dem Index, der sich in Gründung befindlichen christlichen Bewegungen stand und nur durch knappe Entscheidung (wir pflegen das heute Bestechung zu nennen) im Kanon aufgenommen wurde. Dieser Textaufnahme fielen bekanntlich die Hennochschriften zum Opfer. Diese finden sich heute lediglich in der orthodoxen äthiopischen Kirche noch im Bibelkanon. Die sich selbst als wahre Christen bezeichnenden „Bischöfe“ der frühen christlichen Bewegungen suchten mehr den Streit mit den johannitischen Lehren und zählten sie zur Häresie.  Jetzt zeichnet sich hier ein kleines Problem mit deinen Binsenwahrheiten ab. In den Texten des AT gibt es keine Engel – es gibt die Cherubim - geflügelte Tierwesen mit menschlichem Antlitz, die aus der assyrischen Götterlehre bekannt sind – und als Wächter vor dem Paradies und dem Wagen Gottes postiert sind, und es gab die Boten Gottes, die immer als Menschen auftraten, um Menschen jedwede Botschaft des Herrn zu übermitteln. Die Engel der himmlischen Heerscharen, mit Erz- und sonstigen Rängen, jedoch finden wir ausschließlich in den Hennochschriften (die übrigens auch in den Qumranschriften in zwei Ausführungen erhalten sind), welche aber nur von wenigen jüdischen Sekten noch Anerkennung fanden. Und schon zeigt sich ein neuer Schwachpunkt der Binsenwahrheiten: Wenn doch Jesus der Logos als solcher ist, wieso zitierte er dann Auszüge aus den Hennochschriften, über deren fehlerhaften Inhalt er doch wirklich kraft Amtes und Herkunft informiert sein sollte?

Das besondere des Tages zeigt sich darin, dass du als „Informierter“ uns „unwissende“ Templer sicher darüber aufklären kannst, wie solche Diskrepanzen auftreten konnten. Wir werden dann zu gegebener Zeit den Untersuchungsbericht unserer “Hexenjäger“ zu Daskalos in Auszügen hier veröffentlichen.

Frá Andreas v. Loeben

Komtur des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »- admin -« (25.11.2010, 14:11)

Was bringt einen hochgebildeten Schüler eines ägyptischen Tempels dazu, Christ zu werden?

#9

Aldebaran

Kürten,Deutschland

Was die katholische von der evangelischen Theologie unterscheidet, ist die Orientierung nicht nur an den essentiellen Schriften, sondern darüberhinaus auch an der Tradition. Es gibt heute keinen katholischen Theologen, der noch der Meinung ist, man könnte das AT oder NT  wie einen Steinbruch benutzen, um aus diesem jahrtausendealte Wahrheiten für eine aktuelle Interpretation ohne eine solche herausbrechen. Dogmatik ist - bei aller Betonung gewisser grundlegender, sinntragender Fundamente (Göttlichkeit und Auferstehung Jesu Christi z.B.) - die jeweils passende aktuelle Darlegung für das jeweilige Heute (Karl Rahner). An der Schwelle des 3. Jahrtausends ergibt sich angesichts der Wiederentdeckung der Mystik das Problem der notwendigen Reintegration von Realitäten, die bislang in der Kirchengeschichte einer Art Inquisition zum Opfer gefallen sind (vor allem z.B. Begriffe wie Reinkarnation oder Chakren). Eberhard Nestle, einer der auch heute noch maßgebenden Bibelwissenschaftlern, spricht von so genannten "Correctores", die alles das, was offiziell für die Kirche als rechtgläubig zu gelten hatte, entsprechend in den "Heiligen" Schriften zurecht "korrigierten". Diese Methodik läßt sich nunmehr für eine erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen des 3. Jahrtausends nicht mehr praktizieren. Um ein ganz spezielles Thema für das neue kosmische Zeitalter anzusprechen: Corrado Balducci, Chef der Vatikanischen Kongregation  für die Evangelisierung der Völker (also eine Art Minister) und Mitglied der Kurie bringt in einem Interview mit dem Magazin 2000plus vor einigen Jahren seine weltweit Aufsehen erregende Überzeugung zum Ausdruck, daß wir außerhalb unseres kleinen Planeten mit weiteren Bewohnern in unserer und anderen Galaxien zu rechnen haben. Auch ein Padre Pio äußerte sich einst mit großer Deutlichkeit zu diesem Thema, die an Offenheit nichts zu wünschen übrig ließ.

An diesem Beispiel läßt sich erkennen, wie innerhalb der Kirche der spirituelle Hintergrund für die Beantwortung von Fragen, die nach mehreren tausend Jahren nicht mehr mit Hilfe archaischer Schriften erfolgen kann - die allenfalls noch eine Funktion als Orientierungspunkt für wesentliche Grundsätze haben -, sich zunehmend dem nähert, was vor einigen Jahren in Palo Alto (CA) vom Institut für Transpersonale Psychologie als neue wissenschaftliche Definition anerkannt wurde, nämlich die Berufung auf den Konsens von Leuten, die mit transpersonalen Fähigkeiten ausgestattet Dinge beschreiben können, die vom rein diskursiven Denken aus ohne Kategorialfehler nicht bewiesen werden können.

Als weiteres Beispiel mag auch die grundsätzliche Frage nach der Göttlichkeit Jesu dienen. Wenn dieser von spirituellen Großkalibern wie Daskalos, Padre Pio und sogar den höchsten Vertretern des Hinduismus wie Sri Yukteswar und Paramahansa Yogananda (dieser erlebte einst eine Manifestation von Jesus Christus in seinem Hotelzimmer in USA und beschreibt sein Erlebnis u.a. mit den Worten: "Aus seinen Augen strömte die Kraft, die Myriaden von Welten zusammenhält", Autobiographie eines Yogi) als Schöpfungslogos erkannt wird, dann können irgendwelche, möglicherweise in der Geschichte auch einer Verfälschung zum Opfer gefallene Schriften nicht herangezogen werden, um irgendetwas anderes beweisen zu wollen.

Eine vergleichbare Position haben in der Geschichte der katholischen Kirche oftmals Heilige eingenommen, die als enge Berater des Vatikans herangezogen wurden - schade, daß das nicht immer der Fall war...!

Es gibt also an der Schwelle zum 3. Jahrtausend eine immer deutlicher werdende "Einheit der Religionen" (siehe J. Figl, Prof. für Religionswissenschaft an der Uni Wien) je mehr man dabei in die Tiefe geht und von zeit- und kulturbedingten Unterschieden absieht. Interessant dabei ist die offensichtlich  zu tage tretende Christozentrik (vgl. auch Teilhard de Chardin, nach dem Jesus Christus Alpha und Omega der Weltgeschichte darstellt), die dadurch eine kulminierende Korrektur auch für andere Religionen durchführt.

Aldebaran


Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal bearbeitet, zuletzt von »Aldebaran« (26.11.2010, 01:30)
#10

- admin -

Sydney,Australien

Zitat von: andreas

Was bringt einen hochgebildeten Schüler eines ägyptischen Tempels dazu, Christ zu werden?

 

Die Angst des Vergessens und des kulturellen Verlustes der eigenen Vorstellungen über den Sinn des Lebens. Als Horuspriester musste er erkennen, wie sehr sich die Lehre des Kultes gewandelt hatte. Osiris war in Ptah-Sokar-Osiris aufgegangen - Ptah-Tatenen als persönlicher Gott lange vergessen - Isis, die große Mutter, die wichtigste Gottheit im Imperium, musste sich gegen die mehr als aggressiven Verdrängungsbewegungen der ersten Christen erwehren, der friedfertige, lebensbejahende philosophisch-religiöse Weg des alten Ägyptens konnte sich der Verfolgung nicht mehr entziehen und stand vor dem baldigen Aus.

Origenes, als streng gläubiger Mensch, versuchte einen Weg in den johannitischen Schriften, durch die dort eingearbeiteten ägyptischen Grundlehren der kleinen Mysterien, zu beschreiten, um die eigenen Ideen und Überlieferungen in die Zukunft zu retten. Den Ausschlag bildete hier sicher der Prolog Joh. 1,1, welcher nahezu wörtlich die Einleitungsschrift der Ptah-Tatenen-Lehre wiedergibt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und Origenes ging einen sehr eigenwilligen Weg. Einen Weg der ihn zum Häretiker und Verfolgten werden lies, weil er von der im ägyptischen Alexandria vertretenen Lehre über den Christos, so stark abwich. Er war ein Horus-Priester und für diesen konnte menschgewordener Sohn Gottes, also Horus, nur ein neuer Pharao in Ägypten sein - schon zu lange wartete man auf die Rückkehr des Ramses, welcher als neuer Horus-Tutmosis Ägypten von der Fremdherrschaft befreien sollte. Aber Origenes verlief sich in seinen eigenen Vorstellungen im Labyrinth der religiösen Abwege. Seine Schriften verschwanden nicht durch Zufall und allein Eusebius rettete ihn vor dem Vergessen, weil ihm die von diesem vertretene Lehre als sehr groß erschien. Doch er passte diese Überzeugungen den neuen Ideen der Zeit an.

Frá Georg v. Hanstein

Kaplan des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »- admin -« (26.11.2010, 16:02)
3721 Aufrufe | 22 Beiträge