#11

- admin -

Köln, Deutschland

Was hat dies alles mit der von Jamie gestellten Frage zu tun? Ist es so schwer auch nur einmal beim Thema zu bleiben? Ist es unmöglich eigene Fragen oder Meinungen in eigenen Threads zu behandeln?

Frá Jean-Marie de Fleurieu

Komtur des Tempels


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

#12

Jamie

, Schweiz

Ich würde gerne auf meine Anregungen des Beitrages #9 von Seite 1 zurückkommen. Wie beurteilt der Tempel dies?


„Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume macht mich schaudern“ (Blaise Pascal)

#13

Jamie

, Schweiz

Bevor andere Themen aufkommen möchte ich mich vorerst auf diese Beiträge hier konzentrieren. Die Sicht des Tempels interessiert mich.Cool


„Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume macht mich schaudern“ (Blaise Pascal)

#14

Frá Pierre

Québec, Kanada

Jamie hier solltest du dich zunächst von der fixen Idee befreien Krishna könnte eine historische Person gewesen sein. Hier wird wie in den meisten Fällen religiöser Stiftungs- und Grundideen eine politische Person zum Träger göttlicher Philosophien. Die überlieferte Idee der "Gottessohnschaft" politischer Größen (siehe Pharao) wird so weit gedehnt, dass der Herrscher selbst zum Gott erklärt wird und philosophische Ideen in religiöse Erwartungs- und Sehnsuchtshaltungen gesteigert. Bereits an anderer Stelle haben wir darauf verwiesen, dass gerade die altindischen Religionen einen starken Einfluss aus diversen ägyptischen Strömungen erfuhren. Das gilt auch für den Buddhismus. Selbst für Laien leicht auszumachen, der große Einfluss ägyptischer Totenliteratur auf das tibetanische Totenbuch.

Was die ägyptischen Religionsströmungen betrifft, so ist hier in wenigen Sätzen kaum ein wirklicher Überblick auf die Zusammenhänge zu geben. Die Priesterschaft und die Bildungseliten der diversen Tempel und staatstragenden Verwaltungen und Organisationen suchten die Diversität  der Verehrungslinien  dadurch an die Ewigkeitslehre des EINEN anzugleichen, dass jeder göttliche Aspekt durch und in  einem der vielen Götter erklärt wurde. Auftretende, durch historische Einflüsse ausgelöste oder erkannte Schwächen bestimmter Strömungen wurden durch zeitgemäße neuere Verehrungslinien ausgeräumt. Eines jedoch wurde tunlichst vermieden: Kein einziger Aspekt wurde jemals politisch beseitigt, sondern bestenfalls an den Rand gedrängt. Den Ursprung und Ausgang aller Schöpfung sehen alle Verehrungslinien, die man durch die gesamte ägyptische Geschichte hindurch "auflegte"  immer bei dem "EINEN" - von unbekanntem Namen (beachte die Bedeutung des Wortes Atum), unnahbar und unerreichbar, der ausgestattet ist mit allen seinen Formen, der die Jahrmillionen verbringt. Kein Ägypter wusste wie die Götter wirklich aussahen oder hatte Vorstellungen davon - man behalf sich durch Darstellungen welche menschlichem Denkvermögen entsprangen.

#15

Jamie

, Schweiz

Frá Pierre nun sehe ich klarer was diesen Themenbereich angeht. Leider wird in der Forschung immer noch angenommen dass am Anfang der Polytheismus entstanden sei. Man spricht von "uralten Schriften" im Bezug der Bibel, dabei existieren weitaus ältere ägyptische Texte. Inzwischen kann ich nur darüberlächelnbeim Bedenken all der Irrtümer die noch heute vorhanden sind. zwingern 


„Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume macht mich schaudern“ (Blaise Pascal)

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