#1

Jamie

, Schweiz

"Dedi kann einem Lebewesen den Kopf abtrennen und anschließend wieder aufsetzen, ohne dass es dabei stirbt. Cheops möchte dafür einen zum Tode Verurteilten kommen lassen, aber das Kunststück wird schließlich an einer Gans und weiteren Tieren vollzogen."


Diese Zeilen liessen mich unwillkürlich an die hinduistische Geschichte des "Gottes" Ganesha denken. So berichtet eine populäre Geschichte im Shiva Purana:


"...dass Parvati, Shivas Ehefrau, Ganesha in Abwesenheit Shivas geschaffen hätte: Demnach formte sie aus dem Lehm, mit dem sie ihren Körper eingerieben hatte, einen kleinen Buben, übergoss ihn mit Gangeswasser und erweckte ihn so zum Leben. Sie nannte ihn Ganesha und setzte ihn als Wache vor ihr Haus. Als Shiva kam, versperrte Ganesha ihm den Weg. Shiva schlug ihm den Kopf ab und gelangte so ins Haus. Als Shiva bemerkte, dass er gerade Parvatis Sohn getötet hatte, befahl er seinen Dienern, den Kopf des ersten Lebewesens zu bringen, auf welches sie treffen würden. Dieses erste Lebewesen war ein Elefant, und dessen Kopf setzte Shiva auf Ganeshas Rumpf, um ihn ins Leben zurückzubringen."


Ist diese Parallele Zufall oder doch eher bewusst aus den ägyptischen Quellen entnommen? Immerhin wussten die indischen Priester um die Lehren der alten Ägypter und wie bereits an anderen Stellen erklärt, wurde vieles übernommen.


„Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume macht mich schaudern“ (Blaise Pascal)

#2

- admin -

Köln, Deutschland

  Ob hier eine Beeinflussung vorlag kann wirklich nicht mehr festgestellt werden. Wir vermuten eher nicht - ist doch die Fähigkeit der Tötung und Wiederbelebung durch diverse Götter in vielen anderen Religionen durchaus weit vertreten. In Ägypten jedoch wurde diese Fähigkeit der Priesterschaft von Heliopolis zugeschrieben. Diese waren aber durchweg ganz normale sterbliche Wesen, die sich selbst darüber im Klaren waren, niemals einen Anspruch auf ein ewiges Leben zu besitzen. Ihnen wurde nachgesagt, dass sie befähigt waren, Macht über die Naturgesetze zu haben.

Frá Hans Graf v. Hochberg

 


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -

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