#1
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Der Tempel schrieb in einem älteren Beitrag:

 

"...Hierbei muss aber ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass den Ägyptern die blinde Hoffnung des Abrahamiten auf eine Erlösung genauso fremd war, wie die, den kosmischen Gesetzen widersprechenden, Wiedergeburts- und Reinkarnationslehren asiatischer Religionsvorstellungen."

 

Ein wichtiger Punkt ist mir erst jetzt aufgefallen. Die Erklärung zu den kosmischen Gesetzen. Inwiefern ist es möglich durch diese kosmischen Gesetze die Irrlehren der Wiedergeburt und Reinkarnation aufzudecken? Lange überlegte ich was damit gemeint sein könnte, da mir viel daran liegt mitzudenken. Jedoch kam ich keinen Schritt weiter und daher möchte ich gerne nachfragen: Wie erbringt man den Beweis für die Unmöglichkeit der asiatischen Lehre?

 

#2

Frá Arkesh

Udaipur, Indien

Das ist einfach erklärt, oder besser dargestellt!

Uroboros - das Zeichen der Zeit und der Ewigkeit

#3
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Zu diesem Bild habe ich folgenden Text in meinem Textband gefunden:

 

"...die Schlange ist rein symbolisch gemeint - es ist ein Bezug auf den Uroboros. Das Bild liefert eine Beschreibung für die als Weltumringler dargestellte äußerste Weltgrenze. In diesem einfachen, aber bestechenden Bild sind tiefe religionsphilosophische Gedanken formuliert. Uroboros wird als Schlange dargestellt. Das wichtige ist, dass sie sich in den Schwanz beißt (oder es so gut wie möglich tut), damit ein Ring gebildet wird. Auf diese Weise symbolisiert er einen unendlichen Kreislauf, wie Leben und Tod (das hat nichts mit Reinkarnation oder sowas zu tun, sondern ist eher vergleichbar z.B. mit Sommer und Winter oder einem Raubtier, das sich von einer Beute ernährt, welche von Pflanzen lebt – der Kreislauf des Lebens). Er begrenzt das Nichts als das unendliche Urgewässer, vom endlichen/begrenzten. Er steht symbolisch für ATUM - dieser bedarf nur seiner Selbst, außerhalb von ihm existiert nichts - ist allein das Nichts. Am Ende aller Dinge taucht ATUM gemeinsam mit Djehuti in das Urgewässer (Nun) ein – damit beginnt der neue Zyklus allein Seins."

 

 

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