#1
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Unbekannt

Gelöscht

Auf meiner Suche zur wahren Religion habe ich für mich ein einfaches Verfahren entdeckt, welches die falsche Religion entlarvt. Und zwar habe ich immer Aussagen zum Weltall genauer unter die Lupe genommen. Beispielsweise enthalten Schöpfungsmythen fast alle Wissenschaftlich nicht fundierte Beschreibungen. Im jüdischen Schöpfungsmythos erkennen wir, dass die Welt wie diese in der Genesis beschrieben wird FLACH ist. Die Sterne werden primitiv als "Lampen" dargestellt die einzig dazu diesen sollen das sie den Menschen Orientierung bieten. Man findet auch in keiner anderen Religion den Hinweis auf mehrere Sonnen oder Monde.

Der Hinduismus erkennt zwar richtig alle Planeten als runde Kugeln aber auch hier ist kein Wissen zu mehreren Sonnen und Monden. Die wahre Religion muss also Kenntnisse zu den Gestirnen aufweisen können. Und genau hier sind wir bei der Lehre des EINEN. Wie ich bisher erfahren durfte gibt es keine Konflikte der Schöpfungslehre zu der Wissenschaftlichen Sichtweise. Wissen ist gefragt nicht blinder Glaube. Hat der Tempel in der Vergangenheit auch auf Aussagen zum Weltall in den verschiedenen Religionen geachtet oder war dies nicht wirklich von Bedeutung?

Jamie, deine Fragestellung ist uns nicht wirklich verständlich. Nicht nur der Tempel hat im Laufe der vergangenen Jahrhunderte alle Religionen auf diesem Planeten wissenschaftlich ergründet und aufgearbeitet. Kaum eine renommierte Universität hat sich vor dieser verantwortungsvollen Aufgabe gedrückt - es gibt ausführliche, auch erschwingliche Literatur zu diesem Themenfeld in jeder Sprache und in jedem Land. Wir leben in dem von Nietzsche vorhergesagten Jahrhundert der Ermordung Gottes – des Gottes der Religionen und der Mythen – und die neu aufgegriffenen Ersatzreligionen zeigen sich unfähig dem Menschen angemessenen Ersatz zu schaffen. Jeder sollte jetzt begreifen, dass alle an dem Punkt angekommen sind, wo man aufhören muss sich formatieren und in-formieren zu lassen. Es gibt in der Zukunft keinen Wendepunkt mehr, welcher es ermöglichen könnte dem Einzelnen ein eigenes Leben zu gestalten – man beginnt auf einem schmalen Grat zu existieren, von dem man nur noch abstürzen kann, in ein wirklichkeitsloses Dasein neben dem Betrieb der erdumfassenden Unmenschlichkeit.


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]

#3

Dennis

Biere, Deutschland

Zitat: Es gibt in der Zukunft keinen Wendepunkt mehr, welcher es ermöglichen könnte dem Einzelnen ein eigenes Leben zu gestalten

Na Super, alles für die Katz. Aber was kommt dann? Worauf sollte man sein Ziel ausrichten? Ich denke nicht, das das in "nächster" Zeit geschieht, oder doch?

Zitat: und die neu aufgegriffenen Ersatzreligionen zeigen sich unfähig dem Menschen angemessenen Ersatz zu schaffen.

Na man gut, das ich auf euch gestoßen bin. Ich musste dies selbst bemerken und erfahren in der ganzen Zeit.

 


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (10.02.2015, 21:57)

Es ist kaum die Zeit für Zyniker - dieses Ganze gäbe es gar nicht, wenn es sich nicht in den Köpfen der Menschen, in jedermanns Kopf, spiegelte. Wilhelm von Humboldt schrieb kurz vor seinem Tod einen Brief: " Wer, wenn er stirbt, sich sagen kann: Ich habe so viel Welt, als ich konnte, erfasst und in meine Menschheit verwandelt - der hat sein Ziel erreicht. Die Welt in die Menschheit, die man selbst ist zu verwandeln  - darauf kommt es an. Die Kraft zu solcher Anverwandlung sollte der Neugier auf Welt das Maß setzen. Aber das ist, wie wir wissen, leichter gesagt als getan, wenn im Gegensatz dazu die allseitige Öffnung und ständige Kommunikationsbereitschaft zur Norm erhoben wird. Voraussetzung für die Entwicklung des Individuums im Humboldt’schen Sinne ist, dass man eine Idee von der Gestaltung des eigenen Lebenskreises hat, mit deren Hilfe die Fülle der Reize und Informationen vorsortiert, ausgeschieden und verarbeitet werden kann. Diese Kraft zur Gestaltung des eigenen Lebens nannte man früher >Bildung<. Die moderne Gesellschaft aber versagt nicht nur dadurch, dass sie Bildung nicht begünstigt.


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]

#5

Dennis

Biere, Deutschland

So hatte er in seiner 1792 verfassten Abhandlung „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ geschrieben:

„Der wahre Zweck des Menschen, nicht der, welchen die wechselnde Neigung, sondern welche die ewig unveränderliche Vernunft ihm vorschreibt, ist die höchste und proportionierlichste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen. Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste und unerläßliche Bedingung..."

Herbert Scurla sah in den nachstehenden Sätzen Wilhelm von Humboldts, auf die Alexander im „Kosmos“ ausdrücklich verwiesen hat, ein gemeinsames Vermächtnis der Humboldt-Brüder:

„Wenn wir eine Idee bezeichnen wollen, die durch die ganze Geschichte hindurch in immer mehr erweiterter Geltung sichtbar ist; wenn irgendeine die vielfach bestrittene, aber noch vielfacher missverstandene Vervollkommnung des ganzen Geschlechtes beweist: so ist es die Idee der Menschheit, das Bestreben, die Grenzen, welche Vorurteile und einseitige Ansichten aller Art feindselig zwischen die Menschen gestellt, aufzuheben; und die gesamte Menschheit ohne Rücksicht auf Religion, Nation und Farbe als einen großen, nahe verbrüderten Stamm, als ein zur Erreichung eines Zweckes, der freien Entwicklung innerer Kraft, bestehendes Ganzes zu behandeln. Es ist dies das letzte, äußere Ziel der Geselligkeit und zugleich die durch seine Natur selbst in ihn gelegte Richtung des Menschen auf unbestimmte Erweiterung seines Daseins.“


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

...und wieder ist es dir gelungen ein Thema rumzudrehen, einfach mal von Religion nach Politik!!!


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Ramon« (11.02.2015, 12:21)
#7
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Unbekannt

Gelöscht

Um zurück zum eigentlichen Thema zu kommen: In der wahren Religion muss doch ein korrektes Bild des Weltalls beschrieben sein. Denn wenn die Schriften von göttlicher Seite her stammen können nicht falsche Sichtweisen wie eine flache Erde oder das fehlen mehrerer Sonnen und Monde vorhanden sein. Denn damaliges menschliches Wissen war bezüglich der Astronomie in jeder Religion auf Irrwegen. Beispielsweise kannte man in der Babylonischen Religion zwar weitere sieben Planeten jedoch fehlen (nicht nur hier) Hinweise auf weitere Planeten auf denen Leben vorhanden ist. Und diese so wissen wir heute gibt es unvorstellbar zahlreiche. Was ich damit sagen will, mit dieser Art der Prüfung der Religionen lässt sich doch beweisen, dass keine Glaubensrichtungen die heute bekannt sind das Wort Gottes sein können. Denn dann wäre ein enormes Wissen über das Weltall vorhanden. Das Buch der Weisheit des Djehuti ist die einzige Quelle göttlicher Wegweisung, frei von Irrtümern und menschlichen Spekulationen. Dies lässt sich schon mit der aufgezeigten Prüfungsweise BEWEISEN.

Ich hoffe meine Sichtweise einigermassen verständlich beschrieben zu haben. Manchmal fehlen mir die Worte meine Gedanken exakt zu erläutern.zwingern

#8

Dennis

Biere, Deutschland

Eine „klassische“ Definition nach Gustav Mensching lautet: „Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen.“

Es gibt jedoch keine eindeutige Definition von Religion, sondern nur verschiedene Definitionsversuche. WIKI

 

 


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Jamie, dieser Bereich wurde zu oft in der Weltgeschichte überschätzt und alle Hoffnung lag damals bei den Sternen -  ohne dass man überhaupt tatsächliche Erkenntnisse in diesem Bereich jemals wissenschaftlich erarbeitete. Es war und ist wie Kaffeesatzlesen – eine tiefergehende „Spinnerei“. Den Alt-Ägyptern galt Sternenkunde nur in wenigen Beispielen als Vorteilhaft – man erwartete das Nil-Hochwasser oder die Ankunft Djehutis. Beides schicksalhafte Beweggründe, die das Leben selbst des Einzelnen bestimmen konnten, ohne jedoch wirklich von schicksalhaftem Einfluss zu sein.

Sternenkunde war für die Völker der Stein- und Bronzezeit nichts, was für den Lebenslauf von wirklicher Bedeutung sein konnte. Sterne haben keinen Einfluss auf das Leben und schon gar nicht auf die Zukunft – es sei denn es fällt einer auf die Erde. Wirkliche astronomische Kenntnisse und Forschungen waren daher nur etwas für Eliten in den Tempeln und Herrscherhäusern.


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]

#10
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Unbekannt

Gelöscht

Frá Ramon aber die Ägypter wussten doch zumindest, dass Sterne auch Sonnen sind? Das vergas ich in vorherigen Beiträgen zu erwähnen. Selbst die heutigen Weltreligionen waren sich nicht bewusst das die Sonne ein Stern wie jeder andere ist. In der Bhagavad Gita steht:

"...unter den Sternen bin ich der Mond."

Ausserdem wird behauptet "...sowie die Sonne das ganze Universum erhellt...". Im Kommentar zu dem letztgenannten Vers steht geschrieben es gäbe nur eine Sonne dies würden schon die (ältesten) Veden belegen.

 

Ich finde man kann schon anhand solcher Aussagen zur Schlussfolgerung gelangen...die derzeitigen Religionen sind schlichtweg falsch. Was meint ihr?

 

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