charismatischer religiöser Führer oder eiskalter Politiker

Beitrag hierher kopiert von Frá Ramon:

Bruder Pio (Gast) :

http://www.youtube.com/watch?v=PEyGxEiZ1LE

hier ein wahrer Bericht !

 

von Heiligkeit keine Spur !

BildHeute, 18:23 91.114.249.223
Bruder Pio (Gast)

Oh, da ist ein Bericht von mir verlorengegangen. Ich meinte nur, dass der Dalai Lama nicht der Heilige ist,wie er sich gerne ausgibt. Er lässt sich mit "Eure Heiligkeit" ansprechen.Seine Mönchspolizie ging sehr grausam mit dem Volk um.Dann kamen die Chinesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Tibeter nochmal dieses Lamas wollen, wenn sie eine Entscheidung treffen könnten.

Seine Bücher mit Liebe und Sanftmut würde ich nie kaufen. Das hat bisher kein Lama bewiesen.Er selber ist ein knallharter Rechner.

Der Dalai Lama hat den Buddhismus schleichend in Europa eingeführt und mit diesen auch viel Esoterik.

Das ist alles ein Fingerzeig, wie sehr Europäer nach Erfüllung suchen. Die Kirche gibt nichts mehr, dann bedient man sich halt solcher Praktiken und geht auf om mani padme hum.

 hierher kopiert von Frá David:

Bruder Pio (Gast)  
Zum Seitenanfanges ist sehr schwer, de Spreu von Weizen zu trennen.Auch der Buddhismus hat Europa sehr beeinflusst.

Der Dalai Lama hat diese Art von Religion schleichend nach Europa gebracht.Er ist ein kühler Rechner.Ich mag ihn nicht besonders und seine Bücher erst recht nicht. Ich glaube ihm das nicht,was er da von sich gibt. Und wenn sich jemand " Eure Heiligkeit" nennt, dann habe ich Probleme.Die Lamas waren bisher alles andere als heilig.

Wie euch sicher bekannt ist, gingen die Lamas samt ihrer Mönchspolizei sehr grausam mit den Tibetern  um.

 


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]


Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá David« (16.12.2010, 21:23)
#2

Frá David

Tel Aviv, Israel

Zitat von: Bruder Pio:
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfanges ist sehr schwer, de Spreu von Weizen zu trennen.Auch der Buddhismus hat Europa sehr beeinflusst.

Der Dalai Lama hat diese Art von Religion schleichend nach Europa gebracht. 

 

Glücklicherweise basiert diese Aussage auf völlig falschen Informationen und die zugrundeliegenden Tatsachen sind leicht zu beweisen. Der erste wirklich große Mann der sich hier mit "dieser Art von Religion" auseinandersetzte war Arthur Schopenhauer. Im 19. Jahrhundert existierte bereits ein buddhistischer Katechismus in Deutschland und diese Art von Religion zählte bereits mehr als 80.000 Anhänger aus überwiegend besonders gebildeten Kreisen.

In der heutigen Zeit bildet die größte Gruppe der Anhänger "dieser Art von Religion" in Deutschland die Gruppe der Vietnamflüchtlinge, die zum einen in Westdeutschland als Boot-People Unterschlupf fanden, zum größeren Teil aber, als gestrandete Zwangsarbeiter der DDR, von ihrer "siegreichen und menschenfreundlichen" Regierung als unerwünschte Rückkehrer kein Einreisevisum für das gelobte Land der Freiheit erhielten. Die nächstgrößeren Gruppen stammen aus China und Thailand sowie anderen vom Islam in ihrem Bestand bedrohten Staaten.

Tibeter leben derzeit etwa 500 in Gesamteuropa. Den „Segen“ der chinesischen Annektion bezeichnen die Bevölkerungszahlen wohl am besten:

10.523.432 Gesamtbevölkerung           

  5.245.347 Tibeter    

  3.629.115 Han-Chinesen   

  2.548.970 Andere (davon 2.248.650 chinesische Volksgruppen)

Sicher fühlen sich die Tibeter in dieser Gesellschaft genauso frei in ihrer kulturellen Entwicklung, wie die Europäer in Gesellschaft der Moslems.

Auch Kritik muss auf gesicherten Informationen basieren, dann und nur dann, kann diese wirklich konstruktiv und zukunftsändernd wirken.


 - Wenn du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung des Problems beiträgs wirst du selbst zum Problem -


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá David« (16.12.2010, 22:47)
#3

andreas

, Schweiz

Ist ja echt faszinierend. Der Dalai Lama verbietet die Verehrung einer Gottheit nur aufgrund einer Tombola. Wird Zeit, dass auch der mal im 21. Jahrhundert ankommt. Hab allerdings irgendwie meine Zweifel, dass das nur wegen diesem esoterischen Primborium passiert ist, war nicht doch am Ende Machtkalkül entscheidend?

#4

Frá David

Tel Aviv, Israel

 

Vielleicht bemüht sich mal irgendwer aufgestellte Behauptungen oder Weitererzählungen irgendwie zu belegen oder zu unterlegen! Solche hingeschmissenen Satzfetzen sind nicht sehr aufschlussreich.


 - Wenn du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung des Problems beiträgs wirst du selbst zum Problem -

#5

andreas

, Schweiz

 

Dass der Dalai Lama in den 1970ern die Shugden unterdrückt hat, will die Wikipedia mit immerhin 4 Quellen belegt haben. Leider sind die nicht online und für mich nicht überprüfbar.

 

  1. Dalai Lama, zitiert in Chhaya, Mayank (2007). Dalai Lama: Man, Monk, Mystic. New York: Doubleday. S. 189.
  2. Waterhouse, Helen (2001). Representing western Buddhism: a United Kingdom focus. zitiert in Beckerlegge, G. (2001). From sacred text to internet. Religion today, v. 1. Aldershot, Hants, England: Ashgate. S. 137.
  3. Partridge, C. H. (2004). New religions: A guide : New Religious Movements, Sects, and Alternative spiritualities. New York: Oxford University Press. S. 206.
  4. Wilson, Richard, & Mitchell, Jon (2003). Human Rights in Global Perspective: Anthropological Studies of Rights, Claims and Entitlements. London: Routledge. S. 10.
#6

Frá David

Tel Aviv, Israel

Sicher wären ein paar Sätze zur Erläuterung dem nicht-fremdsprachlichen Leser mehr entgegenkommend als nicht nachvollziehbare Links!

Was aber deine Kritik betrifft, hatte der Dalai Lama sicher triftige Gründe für seine Entscheidung, die sich dem Nichttibeter kaum zugänglich erweisen:

Einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde der Shugden-Kult durch einen Ritualmord am Exil-Regierungssitz des Dalai Lama im nordindischen Dharamsala: drei Mönche aus dem innersten Zirkel um „Seine Heiligkeit“, darunter der 70jährige Abt Geshe Losang Gyatso, waren in der Nacht des 4. Februar 1997 auf grausige Weise ermordet worden. Man hatte sie mit zahllosen Messerstichen niederstreckt und ihnen wie Tieren beim Metzger die Haut abgezogen. Weitere hochrangige Mönche, auch der Dalai Lama selbst, erhielten entsprechende Drohungen und es gab mehrere Anschläge. Die Attentäter kamen offenbar aus den Reihen der Exil-Tibeter selbst: aus den Reihen der Anhänger eines tibetischen Schutzpatrons, den der Dalai Lama ein gutes halbes Jahr zuvor mit Bann belegt hatte.
Dieser seit 1996 offiziell gebannte Schutzgott, stellt sich als eine Art Dämon namens Dorje Shugden dar,  welcher in früheren Jahrhunderten eine große Anhängerschaft verzeichnen konnte.


 - Wenn du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung des Problems beiträgs wirst du selbst zum Problem -

Ohne jeden Zweifel war Tibet zum Zeitpunkt der Annektion durch chinesische Truppen ein erschreckend rückständiges Land. Aber genauso wenig Zweifel kann es daran geben, dass die Tibeter trotz aller Rückständigkeit und Armut in ihrem Glauben, ihrer Verehrungsform des Buddhismus, eine Stütze fanden, welcher ihrem Leben einen existenziellen Sinn gab. Das gerade im Westen die durch chinesische Propaganda geschürten Kampagnen gegen den Dalai-Lama so offene Ohren fanden, ist allein der gestörten politischen Wahrheit in Europa geschuldet. Das Gutmenschentum hat einen entscheidenden Nachteil, Wahrheit und Gerechtigkeit werden ohne Skrupel gegen billige Kompromisse aufgegeben und durch konsequenten Medieneinsatz unter Zuhilfenahme tatsachenvernebelnder bis  verlogener Berichterstattung wird die öffentliche Meinung zurechtgebogen.

Buddhismus ist keine rein Tibetanische Religion, er fand bereits 700 Jahre vor der Zeit in Asien weite friedliche Verbreitung,   in der sich im Westen das Christentum durch Intrigen, militärischen und politischen Machtmissbrauch und Völkermord zur Weltreligion auf-macht-e. Verfolgung erlitten die Anhänger dieser Religion immer wieder. Das gipfelte  in den Massenhinrichtungen von buddhistischen Mönchen in den Staaten, in denen der Islam die Oberhand erhielt (Indien, Malaysia, Indonesien).  Der Ur-Buddhismus war eine Erlösungsreligion, eine Meditationstechnik und eine Art Lebensweise. Der Buddha war noch ein Mensch.

Der Tibetische Weg des Buddhismus entwickelte sich relativ spät – erst im 8. Jahrhundert n.Chr. – fand aber sehr weite Verbreitung und zählte zeitweilig die größte Schar der Anhänger. Der Dalai Lama ist nicht das politische Oberhaupt der tibetischen Exilregierung. Angriffe gegen ihn können also immer nur in erster Linie religiöser Art sein und an zweiter Stelle politisch, dies begründet in der breiten Zustimmung zu seinem Weg im tibetischen Volk.

Hier Kritik anzusetzen mag zwar aus europäisch-angelsächsischem Blickfeld berechtigt erscheinen. Aus weltpolitischer Sicht aber ist dies anmaßend und überheblich. Als der Dalai-Lama Tibet verließ war er ein Jugendlicher – Politik hat er sicher nicht selbst bestimmt in seinem Umfeld. Ihm die Rückständigkeit und gefühlte Ungerechtigkeit in „seinem Land“ anzulasten ist bestenfalls verfehlte und geschichtsfälschende Polemik. Wie lange ist es eigentlich her, dass die Europäer sich ihres Adels und der Bevormundung durch die Kirche entzogen? Letztere haben noch immer und erstaunlicherweise zunehmend mehr Macht in einigen Ländern, als die eigentlichen politischen Vertreter aus den zur neuen Führungskaste aufgestiegenen Parteien. Wie sieht es aus mit der sozialen Gerechtigkeit, wie gar mit der Gerechtigkeit der Justiz?

Wird völlig außer Acht gelassen wie das noch in den kaum vergangenen Jahrhunderten war. Was ist mit dem Machtbegehren des Pöbels in der französischen Revolution und den Massenmorden an Adligen und Andersdenkenden. Was mit der „christlichen“ Kolonialpolitik der westlichen Vorzeigekulturen?

Was Bruder erregst du dich über den Splitter in der Hand deines Nächsten und bemerkst nicht den Pflock im eigenen Auge?

Ist Modernität und Fortschritt nur das was westliche Kulturen allen anderen aufzwingen wollen? Jedes Land, das sich der geforderten sozialen und technischen Entwicklung verweigert, macht sich derzeit selbst zur Beute der Länder, die sich dem westlichen Diktat unterwerfen. Im günstigsten Fall wird ihm Autarkie verweigert werden.

Gerade an zwei Staaten, die diesem Diktat nicht gefolgt sind lässt sich ausmachen, wie absurd solche Ansätze sind. Japan war das erste nichtwestliche Land, das sich zwar modernisierte, aber bis zum heutigen Tag einen radikal nicht-westlichen Charakter bewahrt. Warum sind gerade hier die Kriminalstatistiken so erstaunlich erfreulich und weisen nur einen Bruchteil der Straftaten der Statistik  Deutschlands auf. China lässt nach dem gescheiterten Maoismus und der Neuorientierung eine beharrliche Geringschätzung westlicher Ratschläge, Forderungen und Werte erkennen. Paradoxerweise resultiert gerade daraus die Tatsache wirtschaftlicher Stabilität und erfolgreicher staatlicher Lenkung, welche im Westen so hoch gefeiert und zur Grundlage der Überwindung der letzten Finanzkrise wird.

Zu gerade in christlichen Wertevorstellungen begründeten Angriffen auf den Dalai Lama setzte ich folgend noch einen Bericht aus nicht allzu ferner Vergangenheit ein, welche uns die Stabilität christlicher Werte deutlich aufzuzeigen geeignet ist.

Deshalb bedenke ein jeder: Werfe der den ersten Stein, der frei von Sünde ist, aber wir werden es in diesem Fall sicher nicht tun. es reicht


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Theodor« (18.12.2010, 09:52)

Die Urbevölkerung Tasmaniens lebte, noch deutlich einfacher als die Aborigines auf dem australischen Festland, ohne jegliche Kenntnis der Fähigkeiten des Fischens mit Netzen, des Nähens, ja selbst des Feuermachens, auf der vor etwa 10.000 Jahren durch das Ansteigen des Meeresspiegel entstandenen Insel, völlig isoliert .  

Als im Jahre 1772 europäische Siedler mit Schiffen landeten, schienen die Eingeborenen diese überhaupt nicht zu beachten und lebten weiter wie gewohnt, weil sie auf einen derartigen Anblick durch nichts vorbereitet waren.

Sie hatten den christlichen Siedlern nichts entgegenzusetzen. Im Jahr 1830 waren von den ursprünglich knapp 6.000 Menschen nur noch 72 übrig. In den Jahrzehnten zuvor hatte man sie zu Sklaven gemacht, sexuell missbraucht, gefoltert und verstümmelt. Man behandelte sie als Schädlinge, die nicht Geschöpfe Gottes sein konnten und setzte zeitweilig gar ein staatliches Kopfgeld aus. Männer die man versklavte, kastrierte man zuvor damit sie sich nicht mehr vermehren konnten. Männer die erschossen wurden, Köpfte man und band den Schädel der verzweifelten Ehefrau um den Hals. Sie durfte ihn nicht abnehmen und bestatten, bis er abgefault zu Boden fiel oder sie wurde ebenfalls sofort erschossen. Die Kinder schlug man tot wie Bastarde von Rassehunden. Als der letzte männliche eingeborene Tasmaniens 1869 starb, öffnete ein namentlich bekanntes Mitglied der Royal Society das Grab und machte sich aus der Haut einen Tabakbeutel, mit dem er bis zu seinem eigenen Tod in der Öffentlichkeit rumprahlte. Die Leitkultur der westlichen Welt, die sich basierend auf und legitimiert durch ihre christlichen Wertevorstellungen zum Herrscher über das Leben erhoben hat,  zeigte ihr Gesicht am deutlichsten in den Genoziden an unverstandenen Entwicklungsstufen der eigenen Spezies. Massenmord ist ein Nebeneffekt des technischen Fortschritts, das zeigte sich bereits seit der Entwicklung der Steinaxt. Der Mensch ist ein waffenherstellendes Tier mit einer unbezwinglichen Vorliebe fürs Töten.

Die gläubigen Christen und Christinnen, die Tasmanien „kolonisierten“ und der westlichen Kultur unterordneten, ließen sich durch ihre glaubensbedingte, tiefverwurzelte Überzeugung von der Heiligkeit allen Lebens nicht in ihrem Wahn beirren etwas Besseres, Moderneres, Fortschrittlicheres zu sein. Gleichheits- und Gerechtigkeitstheorien sind da genauso wirkungsfrei wie der Ruf nach Menschlichkeit.

Dies soll hier keine Kritik an dem Christentum als solches darstellen, es ist die Kritik an einer Entwicklung, die allein das Ende der Spezies Sapienstier zwingend zur Folge hat. Wer nach dem Ursprung unserer Ethik sucht, sollte das Leben anderer Tiere betrachten. Ethik wurzelt in den Tugenden der Tiere. Gut zu leben ist für uns ohne die Tugenden, die wir mit unseren tierischen Verwandten gemeinsam haben, nicht möglich. Die abendländische Denkart: Wir sind anders als andere Tiere und wir sind „besser“ je moderner und fortschrittlicher wir sind, ist reine Illusion mit nicht abzuwägenden Folgen. Manches Volk welches Rückständig und Überholt erscheinen mag, hat der westlichen Kultur gegenüber deutliche Vorzüge.


Wenn Wahrheit Menschen beleidigt, dann ist es unsere Aufgabe als Wissenschaftler sie zu beleidigen. [Satoshi Kanazawa]

#9

- admin -

Köln, Deutschland

Lieber Bruder Pio,

diese Antipropaganda ist weder durch geeignete Belege unterlegt, noch wurde sie bisher von neutralen Stellen in dieser Form und dieser schwere an Vorwürfen bestätigt. Vielmehr steckt hinter diesen ganzen Aktionen eine ganz gezielte Anti-Tibet Propaganda chinesischer und anderer Geheimdienste, mit dem alleinigen Ziel die allgemeine Volksbeliebtheit des Dalai-Lama zu untergraben um so allmählich den Schatten der Abkehr und des Vergessens zu erzeugen.

Da unsere Kontakte zu den Exiltibetern ein völlig anderes Bild der gesamten Situation und der Umstände zu vermitteln geeignet sind, sehen wir uns hier gezwungen deine eingestellten Textbehauptungen zu löschen! Der Dalai-Lama wird nicht und wurde auch nie als Staatsoberhaupt Tibets behauptet. Tatsache ist, dass durch chinesische Agitation eine Situation zu erzeugen versucht wird, die geeignet ist den Eindruck einer volksgewollten Befreiung vom Dalai-Lama und die Herbeiführung einer Landesvereinigung infolge eines behaupteten Gebietsanspruches seitens China durchgesetzt wird.

Da wir als neutrale NGO jedwede politische Anmaßung über die Selbstverwaltungsrechte einzelner Völker jeden Landes schärfstens verurteilen und aktiv an geeigneten Wegen zu Vermeidung und Beseitigung solcher arbeiten, werden wir jede Propaganda in solcher Richtung hier unterbinden.

Einen auch nur gedanklichen Vergleich mit Siddhartha Gautama oder Jesus zu ziehen, ist hier völlig fehlangebracht. Siddhartha war nie ein religiöser Führer sondern lebte eine bestimmte Lebensweise, die er als vollkommen betrachtete. Dazu werden wir noch eine angemessene Kritik hier einstellen. Jeshua bin Jussuf wollte mitnichten eine Religion begründen. Er war ein radikaler Zelotenführer, der vor dem Zusammentreffen mit seinem Bruder Johannes, sein Leben als Volksaufrührer und Terrorist verbrachte und genau aus diesem Grunde rechtskräftig zum Tode verurteilt wurde. Alle frommen Legenden die hier zur Gründung einer Weltreligion ermutigten, entstanden in späterer Zeit. Auch Siddhartha wurde erst in den Jahrhunderten nach seinem Tod „vergöttlicht“ und eine Lehre geschaffen, die eine Melange aus vielen einströmenden Wegen und Vorformen darstellt.

Die religionsgleiche Verehrung des Humanismus ist eine Schwäche, die aus den Verlustängsten des Christentums erwachsen ist und eine sichere Brücke der Menschheit in den Abgrund.

Frá Odo Graf Treusch v. Buttlar

Großkomtur des Tempels

 


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »- admin -« (07.01.2011, 13:43)
#10

- admin -

Köln, Deutschland

#####Beitrag von Bruder Pio gelöscht! Nicht ausreichend mit Belegen oder Literatur unterlegter Anti-Dalai-Lama Beitrag!####

Kritik zu den von Bruder Pio verwendeten Informationslinks und der Literatur:

Das Forum Kritische Psychologie e.V ist eine Organisation von ewig gestrigen 68ern, welche  nicht anerkannte marxistisch geprägte Theorien vertreten und propagieren, denen die wissenschaftliche Reputation völlig abgeht.

Der Link  „Buddhismusdebatte“ wird von mehr als fragwürdigen Personen betrieben, deren Masche die allein auf schmähende, herabsetzende Art einer Konstruktion eines direkten Zusammenhangs zwischen Buddhismus und Rechtsradikalismus ist.

Goldners Buch „Dalai Lama. Fall eines Gottkönigs“ ist eine bösartig polemische Darstellung in äußerst unflätigem Ton und in extremstem Maße beleidigend, respektlos und diffamierend.

Es ist also in gewissem Maß durchaus nachvollziehbar, warum gerade diese eine Anti-Dalai-Lama Propaganda betreiben. Dem Marxismus ist seit jeher Religion Opium fürs Volk und jegliche Neigung eines Volkes zum Religiösen schädlich für die Organisation der Massen im Sinne der Politik.

Schon allein aus diesem vorgenannten Gründen bedeuten diese Links und Veröffentlichungen eine Propaganda, welche vom Orden strikt abgelehnt und nicht getragen wird.


 - Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen -


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Frá Theodor« (07.01.2011, 13:26)
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