#1

Dennis

Biere, Deutschland

Zitat von: Frá Maurice

SOL deine Gedanken schweifen hier schon wieder in den Bereich der Verschwörungsszene ab. Verfolge mal wieder logische Wege in Form einer verifizierbaren Konklusion.

Ich setze mich gerade mit Menschen aueinander, deren (Lebens)Inhalt der Atheismus ist.

Es ist mir in meinen ganzen Jahren hiervor noch nicht solch ein Stursinn entgegengetreten, vielleicht aber auch deshalb, weil ich mich nicht so intensiv mit dem Thema auseinandersetzte. Die meisten dieser Leute sind eigentlich recht gut gebildet, aber dann auch wieder so gut, das diese Bildung ein Hindernis ist. So sehe ich das jedenfalls.

Bringt man dann mal Gedanken ein die das Denken "umleiten" sollen, muss ich erkennen, das der Wille, etwas einfach nur mal anzunehmen und zu verfolgen, gar nicht gegeben scheint.

Auch erkenne ich Widersprüche in den eigenen Inhalten von Aussagen die diese treffen. Selbst wenn man darauf hinweist, wird dies entweder überlesen oder in gröbster Weise missbilligt und man wird zum "dummen und egoistischen Gläubigen" abgestempelt.

Die "Lust" weiterhin mit solchen Denkern zu schreiben wird gebremst. "Einfaches" schreiben reicht hier dann nicht mehr aus, da mir die Gegenargument in "Hochschulreife" fehlen obwohl das einfache schreiben eigentlich ausreichen würde.

Das größte Problem was ich aber bei Atheisten erkenne ist, die Abwertung des Lebens und die Aufwertung des Agierens von Menschen.

Abwertung deshalb, weil sie auf "tote" Atome schauen und diesen kein "Leben" zugestehen wollen und immer sind hierbei auch die "Gläubigen" schuld und deren Verzerrung des "Realen" obwohl das Hauptthema "Gott" ist.

Der Atheismus, der mir zumindest in den letzten Wochen dargeboten wurde, ist "tötlich" und wenn sich dieser in den Köpfen der Menschen festbeißt, wird es "dunkel" werden im Land der Menschen.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Dennis« (28.05.2016, 23:00)
#2

Frá Maurice

Toronto, Kanada

Der heutige westlich geprägte Atheismus ist nichts weiter als eine Häresie des christlichen Glaubens - der Atheismus der islamischen Welt ist nichts als eine Häresie des Islam. Zusammen betrachtet sehen wir hier also Häresien von Häresien, welche sich alle auf mythische Erzählungen ohne jeglichen Anspruch eines wissenschaftlich fundierten Ursprunges berufen. Dies wird nirgendwo klarer als in dem Bild, das der Atheismus von der Religion zeichnet. Der einzig erkennbare Verdienst bekennender Atheisten liegt darin, deutlich zu machen, dass Säkularismus im Grunde eine Schimäre ist.

#3

Dennis

Biere, Deutschland

Zitat von: Frá Maurice

Zusammen betrachtet sehen wir hier also Häresien von Häresien, welche sich alle auf mythische Erzählungen ohne jeglichen Anspruch eines wissenschaftlich fundierten Ursprunges berufen. Dies wird nirgendwo klarer als in dem Bild, das der Atheismus von der Religion zeichnet.

Seit längeren wies ein mir schreibender Atheist auf seinen Aufsatz hin den er über "den Religionsglauben" geschrieben hat. Immer wieder pochte er darauf, wenn ich diesen Aufsatz lese, ich "die Religion" besser verstehe und daraus erkennen könne, das es einen "Gott" nicht gibt.

Ich lies mich kurz in diesem Aufsatz ein und nahm mir vor diesen etwas mehr auseinanderzunehmen.
Ich bemerkte das er von den heutigen Religionen ausging um den "Reflex" dieser zu erklären, aus den der Glaube entstanden sei. Er sprang von den nätürlichen Abläufen der Evolution auf die heute bekannten Götter wie Naturgötter, dem monotheistischen Gott und dem Schöpfergott.
Gleichzeitig führte er in diesem Abschnitt noch den Deismus ein.

Was mir auffiel in diesem Aufsatz, war die "vergessene" Historie zu beachten. Er leitete, meines Erachtens, den Steinzeitglauben auf den heutigen Glauben ab und versuchte daraus zu erkennen, was der "Ursprung" aller Religiosität sei.

Als ich ihn darauf hinwies, das ohne genaue Betrachtung der Geschichte des Menschen keine wirkliche Ableitung von Wissen über den Glauben möglich sei, erwiederte er nur, das er dies nicht machen müsse, da er nur den "Reflex" des Glaubens erklären wolle.
Diesen Reflex leitet er von den Naturgewalten ab und dem "dummen" Uhrzeitmenschen.

Das Problem was ich finde, ist die Diskussion mit solchen "Denkern". Die Erwiederung auf die Frage der Historie war, das er dies nicht brauche, da er das Konzept der logischen Ableitung nutze und philosophisch argumentiere und nicht historisch.

Eine absolute Streitkultur entfacht, wenn man darauf hinweist, das es eventuell besser ist dieses Thema unter mehreren Gesichtspunkten zu sehen und sich nicht nur auf eine beschränkt.


"Überall zeigt sich das Seiende in seiner Struktur von vollendeter Harmonie – das ist Maát."

3424 Aufrufe | 3 Beiträge